• Illustration eines liegenden entspannten Kindes © Nina Tiefenbach, Berlin

    Achtsam durch den Körper reisen © Nina Tiefenbach, Berlin

     

Entspannung für Kinder: Spielerisch zur Ruhe kommen

Stuttgart, April 2017 – Angst vor der Schule, Streit mit den Klassenkameraden und ein hohes Lebenstempo mit vielen Freizeitaktivitäten – auch Kinder sind vielen nervlichen Belastungen ausgesetzt. Psychologe Dietmar Ohm rät im vollgepackten Tagesablauf Raum für Entspannung zu schaffen: „Entspannungsverfahren helfen nicht nur Erwachsenen, mit den Herausforderungen des Alltags besser zurechtzukommen. Sie sind auch für Kinder eine echte Bereicherung.“ In „Entspannung für Kinder“ mit Audio-DVD (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2017) stellt er Übungen aus der Progressiven Relaxation, dem Yoga, dem Autogenen Training und dem Psychotherapieverfahren Zapchen vor und verpackt sie in kindgerechte Fantasiegeschichten.

Einzelne Muskelgruppen zuerst anspannen, dann entspannen – darum geht es bei der Progressiven Relaxation. Ab einem Alter von etwa acht Jahren können sich Kinder unter Anleitung der Eltern und später selbstständig auf Entspannungsreise durch den Körper begeben: Wer in Gedanken ein Sportfest besucht, lernt zum Beispiel von den Handballern, die Arme zu entspannen. Die Tänzerinnen fordern das Kind auf, ein Knautschgesicht zu machen und dann entspannt zu lächeln. Die Schwimmer ziehen vor dem Start die Schultern bis zu den Ohren und lassen sie dann entspannt wieder sinken.

„Die meisten Kinder haben eine ausgeprägte Vorstellungskraft. Besonders günstig ist es daher, das Training in die Rahmenhandlung einer Entspannungsgeschichte einzukleiden, um die Motivation zum Üben zu erhöhen“, erklärt Dietmar Ohm. So begeben sich die Kinder im Yoga mit dem Hase Langohr und der Fee Farfalla in einen Märchenwald. Sie gähnen, lachen und schütteln sich mit den Wohlfühlwichteln und erkunden in einer Traumreise eine Bärenhöhle.

Regelmäßiges Entspannungstraining steigert laut Ohm nicht nur die Konzentrations- und Lernfähigkeit, sondern bildet ein wichtiges Gegengewicht im stressigen Alltag. Er erklärt, wie sich Stress bei Kindern bemerkbar macht und stellt vielfältige Übungen vor, die sich je nach Vorliebe kombinieren lassen. Dietmar Ohm weiß: „Kinder, die regelmäßig Entspannungstraining üben, bleiben in Belastungs-situationen ruhiger und können angemessener reagieren als andere.“

Der Autor:

Dr. phil. Dietmar Ohm ist Psychologe, Psychotherapeut und Supervisor mit Praxis in Lübeck. Aus Erfahrung weiß er, Entspannungstechniken
wie Progressive Muskelrelaxation, Yoga und Autogenes Training sind auch für Kinder eine echte Bereicherung.

Wissenswertes: Die Eltern als Vorbild

Eltern sind für Kinder bei der Stress- und Belastungsbewältigung als Vorbilder von fundamentaler Bedeutung. Erst wenn die Mutter oder der Vater gemeinsam mit ihnen üben, lassen sie sich auf das Training ein. Dietmar Ohm rät: „Machen Sie deshalb bei den Übungen mit – Sie werden selbst von den Effekten profitieren.“

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