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    Igitt Brokkoli! Nicht jedes Gemüse schmeckt von Anfang an

     

Essen statt meckern: Gesunde Ernährung für mäkelige Esser

Stuttgart, November 2013 – Bei Brokkoli rümpft so manches Kind die Nase und grüne oder Kidney-Bohnen lässt es links liegen. Was aber, wenn die Kleinen stattdessen magische Minibäume, Muskelmännchen oder Dino-Eier auf ihrem Teller vorfinden? Mit den Tipps von Elizabeth Pantley aus „Essen statt meckern“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2013) bringen Eltern gute Laune an den Familienesstisch.

„Essen soll von Beginn an ein positives, wohltuendes und bereicherndes Erlebnis sein. Schwieriges Essverhalten ist bei kleinen Kindern jedoch ein universelles Problem“, weiß Elizabeth Pantley. Die Autorin, selbst Mutter von vier ganz unterschiedlichen Essern, unterstützt Eltern dabei, ihren Kindern gelassen eine gesunde Ernährung näherzubringen, und kennt so manchen Trick: Anstatt zum Beispiel den Teller des Kindes mit Dingen zu füllen, von denen die Eltern überzeugt sind, dass es sie essen müsste, sollten Gerichte lieber auf Platten und in Schüsseln serviert und dem Kind ein eigener, leerer Teller gegeben werden. Es darf sich selbst aussuchen, wovon und wie viel es mag. Wenn nur Gesundes zur Auswahl steht, ist es letztlich gleich, wofür sich das Kind entscheidet.

Gemüse wird zum Star, wenn es in ausgefallenen Behältern serviert wird oder durch eigene Namen die Fantasie des Kindes anregt: Grüne Oliven werden zu Gespensteraugen und Stangensellerie gefüllt mit Frischkäse und mit Rosinen besetzt zur Ameisenstraße. „Jeder weiß, dass Gemüse für eine gesunde Ernährung sehr wichtig ist – und doch degradieren wir es meistens zur unauffälligen Beilage“, erklärt Elizabeth Pantley.

Eltern erfahren im Ratgeber, warum Kinder von Natur aus schwierige Esser sein können, sie lernen Ernährungsfallen kennen und erhalten praktische Antworten zu den häufigsten Problemen am Familienesstisch. Die Lieblingsrezepte am Schluss laden zum Nachkochen ein.

Wissenswertes: Mit gutem Beispiel voran

Ein Großteil dessen, was ein Kind über Ernährung, Mahlzeiten und Essverhalten lernt, lernt es durch die fortwährende Kommunikation mit seinen Eltern. Kinder sind äußerst aufnahmebereit und verinnerlichen weitaus mehr, als den Erwachsenen bewusst ist. Um ihnen ein vernünftiges Essverhalten beizubringen, müssen die Eltern mit gutem Beispiel voran gehen. Wenn sie selbst ihre grünen Bohnen nicht aufessen, müssen sie sich nicht wundern, wenn auch das Kind sie verschmäht.

Die Autorin:

Elizabeth Pantley ist eine bekannte und gefragte Expertin zum Thema Baby und Kind. Die Amerikanerin ist selbst Mutter von vier Kindern und am Esstisch einiges gewohnt. Ihre pragmatischen und vor allem liebevollen Lösungsansätze haben ihr in den USA und Deutschland eine große Fangemeinde beschert.

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