Feldenkrais für Gesicht und Kiefer – Schmerzfrei, entspannt, schön

Stuttgart, August 2012 - Tinnitus, Kieferschmerzen, müde Augen, Sehschwäche, nächtliches Zähneknirschen – all diese Beschwerden können von einer chronischen Verspanntheit von Gesicht und Kiefer herrühren. Mit der Feldenkrais-Methode lernen Betroffene, Gesicht und Kiefer durch bewusstes Spüren und kleine, sanfte Bewegungen tief zu entspannen. Das Hörbuch „Feldenkrais für Gesicht & Kiefer“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2012) von Birgit Lichtenau gibt dafür einfache Übungen an die Hand.

Das Gesicht spiegelt unsere körperlich-seelische Verfassung wider. Wer sich wohlfühlt und gelassen ist, hat einen entspannten Gesichtsausdruck. Im Gegensatz dazu führen Stress und einseitige Bewegungen, wie zum Beispiel bestimmte Kau-Gewohnheiten oder ungünstige Kopfhaltungen, zu Verspannungen, die auch den Gesichtsausdruck dauerhaft prägen. Bei Menschen, die chronisch verspannt sind, führt das häufig zu weiteren Beschwerden wie nächtlichem Zähneknirschen, Kopf-, Gesichts- und Kieferschmerzen oder Tinnitus.

Die Feldenkrais-Methode ist weniger eine Therapie als ein Lernprozess, durch den ungünstige Gewohnheiten in Haltung und Bewegungsweise tiefgreifend verändert werden.

Im Mittelpunkt steht dabei die aufmerksame, bewusste Wahrnehmung von Bewegungsabläufen. Die Übungen, zu denen Birgit Lichtenau auf der CD anleitet, verbessern die Funktion des Kiefergelenks, die Atmung und die Kopfhaltung. Sie sind wohltuend für die Augen, den Nacken, den gesamten Körper und die seelische Befindlichkeit. In rund 70 Minuten lösen sie Verspannungen in Kiefer und Gesicht. Sie fördern Schmerzfreiheit, Entspannung und Ausstrahlung.

Die Autorin

Birgit Lichtenau ist Lehrerin für Feldenkrais, Tai-Chi und Qigong aus Regensburg. Sie wurde von der International Feldenkrais Federation ausgebildet. Seit 1992 leitet sie zahlreiche Kurse an Bildungsinstitutionen und in eigenen Räumen.

Wissenswertes: Die Feldenkrais-Methode

 Die Feldenkrais-Methode ist nach dem israelischen Physiker Dr. Moshé Feldenkrais (1904–1984) benannt. In diese Bewegungslehre flossen sein Wissen über östliche Übungssysteme wie Zen und Judo ein sowie wissenschaftliche Erkenntnisse der Physik, der Neurophysiologie und über die Funktionsweise des menschlichen Gehirns. Er entwickelte zahlreiche Lektionen für alle Gelenke und Bewegungsfunktionen des Körpers. Im Mittelpunkt steht dabei die aufmerksame, bewusste Wahrnehmung von Bewegungsabläufen. Durch sie können wir selbst steuernd in die Bewegung eingreifen. Zudem erkannte er, dass muskuläre Strukturen eng mit Gefühls- und Denkmustern verknüpft sind. Die Verbesserung von Bewegungsmustern stellt also eine gute Basis für positive Veränderungen im emotionalen und mentalen Bereich dar. So wird die Feldenkrais-Methode auch in psychosomatischen Kliniken und bei Lernstörungen von Kindern eingesetzt, aber auch zur Steigerung von Effizienz, Körperausdruck und Körpergefühl bei Sportlern, Schauspielern, Künstlern, Musikern und Therapeuten.

Buchtipp

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