5. physiokongress – 18. bis 20. Juni 2009 in Fellbach bei Stuttgart – Engagiert für die Physiotherapie

Stuttgart, Juni 2009 - Der 5. physiokongress findet vom 18. bis 20. Juni 2009 in Fellbach bei Stuttgart statt. Experten diskutieren in der Schwabenlandhalle über Wissenschaft, Praxis, Berufspolitik und neue Entwicklungen in der Physiotherapie. Schwerpunktthemen sind die Lenden-Becken-Hüftgelenk-Region (LBH-Region), Therapien bei Gelenkersatz, der Erfolgsfaktor Lebenslanges Lernen und Schlaganfall.

Über 90 Experten vermitteln in fast ebenso vielen Vorträgen und Seminaren neueste wissenschaftliche Erkenntnisse sowie praktische Anwendungsmöglichkeiten. In einer Kongress begleitenden Ausstellung präsentieren sich zudem über 60 Aussteller aus Industrie, Verbänden sowie Aus- und Weiterbildung.

Physiotherapeuten in der Ausbildung wie auch erfahrene Praktiker haben drei Tage lang die Gelegenheit, sich konzentriert und umfassend zu informieren, neue Erkenntnisse zu gewinnen und Fertigkeiten zu erlernen, aber auch bestehende Kontakte zu vertiefen und neue zu knüpfen. Der direkte Erfahrungs- und Informationsaustausch ist das Kernanliegen des Georg Thieme Verlags, der den physiokongress 2005 ins Leben gerufen hat und in diesem Jahr zum fünften Mal veranstaltet.

Einen Themenschwerpunkt bilden Beschwerden und Störungen der LBH-Region. Aus den vielfältigen Ursachen der Symptome leiten sich unterschiedliche Forschungsfragen, Untersuchungen und Therapien ab, denen sich die Vortragsserie „Herausforderung LBH-Region“ widmet. Mit Referaten zu den Themen „Der Kreuzschmerz – Kreuzfeuer zwischen Hüfte und Brustkorb“ und „Der Beckenboden – Erkenntnisse aus der Tabuzone“ eröffnen Dr. med. Christian Larsen, Leiter des Spiraldynamik Med Centers Zürich, und Bärbel Junginger vom Beckenboden-Zentrum Charité den Kongress. Um neueste Forschungsergebnisse zur endoprothetischen Versorgung einzelner Gelenke und neue physiotherapeutische Ansätze bei Patienten mit Gelenkersatz geht es in der Vortragsserie „Fokus Gelenkersatz“. Dr. sc. med. Wolfgang Laube und Robert Pfund informieren in ihren Referaten über Trainingsprinzipien und konkrete Trainingsmethoden bei betroffenen Patienten. Über den „Erfolgsfaktor Lebenslanges Lernen“ sprechen unter anderem Dr. med. dent. Anke Handrock und Regula A. Bircher in ihren Schwerpunktvorträgen „Weitsicht über den Tellerrand – Kompetenzerweiterung für Physiotherapeuten“ und „Von der Kunst des sinnstiftenden Lernens“. Aktuelle Forschungsergebnisse zum motorischen Lernen und neue Therapieansätze werden im Rahmen des „Neurowissenschaftstags – Schlaganfall“ diskutiert. „Optimierung motorischen Lernens“ von Prof. Gabriele Wolf und „Störungen der Handmotorik“ von Dr. Klaus Martin Stephan sind zwei der sechs Beiträge zum Thema.

Darüber hinaus werden neben Veranstaltungen zu Triggerpunkttherapie, Spiraldynamik, Feldenkrais, Spiegeltherapie und anderen praktischen Themen auch Seminare zur Optimierung des beruflichen Alltags angeboten, wie etwa zu Patientengesprächen, nonverbaler Kommunikation und Marketing in der Physiotherapie. Zudem gibt es drei Intensivfortbildungen. Unter anderem können an TCM interessierte Therapeuten die Tuina-Massage-Technik erlernen.

Die Teilnahmegebühr für den Kongress beträgt 149 Euro. Informationen zu Ermäßigungen, Gebühren für Tageskarten, Seminare und Fortbildungen, das vollständige Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte unter www.physiokongress.de.