Fürs Gehirn nur das Beste

Stuttgart, März 2010 – Wer in der Schule nicht mithält, bekommt schnell Probleme. Ist ein Kind häufig unkonzentriert, kann das auch an falscher Ernährung liegen. Die richtigen Nahrungsmittel kurbeln Konzentration und Gedächtnis an. In ihrem Ratgeber „Schlaue Kinder essen richtig!“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2010) zeigt Dr. Astrid Laimighofer, welche Nährstoffe gut fürs Gehirn sind und in welchen Lebensmitteln sie enthalten sind.

„Die richtige Ernährung kann das Lernen natürlich nicht ersetzen. Durch eine gezielte Lebensmittelauswahl vor der Mathe-Arbeit kann aber sehr wohl die Konzentration gefördert und die Erinnerungsfähigkeit an Lerninhalte erhöht werden“, stellt Laimighofer fest. Welche Stoffe braucht nun also das Gehirn und welche sind vielleicht sogar schädlich? Um gute Leistungen in punkto Konzentration, Merkfähigkeit und Wiedergabe von Informationen zu bringen, sind Kohlenhydrate wichtig. Sie sind die Energielieferanten fürs Gehirn. Außerdem benötigt es Aminosäuren, die richtigen Fette, Vitamine und Mineralstoffe. Lebensmittel, die eine besonders positive Auswirkung auf die Hirntätigkeit haben, sind beispielsweise Bananen mit ihren schnell verfügbaren Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralstoffen oder Nüsse mit vielen mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Laimighofer ist überzeugt: „Mit der richtigen Ernährung ist jedes Kind gut gewappnet für den Schulalltag!“

Der Ratgeber informiert nicht nur über Nährstoffe wie zum Beispiel Jod, Zink und Eisen, sondern auch darüber, wann Kinder essen sollten, um fit zu bleiben, und wie man Prüfungen ernährungstechnisch optimal begleitet. Eltern finden verschiedene Fragebögen, ein Ernährungsprotokoll und zahlreiche Rezepte.

Die Autorin

Dr. Astrid Laimighofer ist Ernährungswissenschaftlerin und lebt in der Nähe von Wien. Als Mutter dreier Kinder beschäftigt sie sich intensiv mit dem Thema Kinderernährung und hat hierzu bereits erfolgreiche Ratgeber geschrieben.

Fünf Dont’s: So erreicht man keinen optimalen Lernerfolg

1. Leere Kohlenhydrate zwischendurch: Greifen Sie beim kleinen Hunger nicht zu Schokoriegeln oder einem süßen Teil vom Bäcker, sondern lieber zu Joghurt, Obst, Trockenfrüchten oder selbst gemachten Müslikugeln. 2. Kein laufendes Snacken: Wenn Sie ständig kleine, aber oft energiereiche Snacks zu sich nehmen, haben Sie oft mehr Kalorien gegessen als bei den üblichen Hauptmahlzeiten. 3. Mahlzeiten auslassen: Gerade junge Mädchen sind schon sehr früh auf ihre Figur bedacht und wollen durch das Weglassen von Mahlzeiten Kalorien sparen. Überzeugen Sie Ihre Kinder von der Wichtigkeit einer regelmäßigen Energiezufuhr im Lernalltag. 4. Finger weg von künstlichen Gehirndopingmitteln: Eine bewusst ausgewählte Ernährung kann Ihrem Kind alles geben, was es für eine optimale Leistung benötigt. Manche Stoffe können sogar das Gegenteil bewirken, wenn sie in zu großen Mengen aufgenommen werden. Die Aminosäure Tryptophan beispielsweise macht in großen Mengen müde und zu viel Omega-6-Fettsäuren können das Nervensystem schädigen. 5. Vermeiden Sie Leistungsminderer: Geben Sie Ihren Kindern nicht zu viel Süßes. Bringen Sie nicht nur Weißmehlprodukte auf den Tisch und vermeiden Sie zu viel tierische Fette.

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