Gesund Essen und Trinken ohne Rätselraten

Stuttgart, November 2011 – Täglich nehmen wir rund 1,5 Kilo Nahrung zu uns und trinken etwa 2,5 Liter. Was wir aus dem reichhaltigen Angebot auswählen, richtet sich in erster Linie nach unserem persönlichen Geschmack. Kalorien- und Nährwerte spielen dabei meist eine untergeordnete Rolle. Erst wenn Beschwerden auftreten oder der Hosenbund kneift, wird der Speiseplan kritisch beäugt. Hilfe auf dem Weg zu einer gesünderen und ausgewogenen Ernährung bietet „Die große Wahrburg/Egert Kalorien und Nährwerttabelle. Ausgabe 2012/2013“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2011). Für rund 1400 Lebensmittel finden Interessierte hier Angaben zum Energiegehalt, zur Energiedichte und zu den für die Gesundheit entscheidenden Inhaltsstoffen.

Der Tabelle vorangestellt ist eine Übersicht, die zeigt, welche Bedeutung die jeweiligen Nährstoffe für die Gesundheit haben, und was sie im Körper leisten, wie viel davon täglich aufgenommen werden sollte und wo Mäßigung angeraten ist. Leicht verständlich vermitteln die Autorinnen die Grundlagen einer gesunden, ausgewogenen Ernährung. „Unsere Lebensmittel versorgen uns mit Energie und allen Nährstoffen, die wir zum Leben brauchen. Dabei können wir aus einer übergroßen Vielfalt schöpfen. Nutzen Sie sie!“, so Prof. Dr. troph. Ursel Wahrburg von der FH Münster.

Neben den klassischen Grundnahrungsmitteln haben die Ernährungswissenschaftlerinnen auch viele neu in Mode gekommene Lebensmittel aufgenommen wie etwa Cranberrys, Kokosmilch und Straußenfleisch sowie zahlreiche Fertigprodukte wie Rahmgemüse, Thunfischpizza und Tiramisu.

Schließlich geben die Autorinnen einen Überblick über die häufigsten ernährungsabhängigen Krankheiten wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Laktose-Intoleranz. Gesonderte Tabellen ermöglichen den raschen Überblick über geeignete Lebensmittel bei den entsprechenden Indikationen.

Wissenswertes: Die Menge macht uns satt, die Kalorien nicht

Nerven an der Magenwand registrieren die Ausdehnung des Organs während des Essens. Ab einem bestimmten Punkt senden sie ein Signal ans Gehirn, das uns sagt: Wir sind satt. Für das Sättigungssignal ist demnach die Nahrungsmenge, nicht der Kaloriengehalt entscheidend. Eine Portion Pommes Frites liefert zum Beispiel reichlich Kalorien, hat jedoch wenig Volumen und macht deshalb schlecht satt. Ein großer Salatteller mit viel Masse sättigt trotz weniger Kalorien besser. Wer abnehmen möchte, sollte daher einen Bogen um Lebensmittel mit einer hohen Energiedichte machen. Diese liefern zu viele Kalorien pro Gramm.

Die Autorinnen

Prof. Dr. troph. Ursel Wahrburg ist Professorin für Ernährungswissenschaften an der FH Münster mit dem Schwerpunkt Ernährung und Prävention. Sie ist in ihrem Fachgebiet als Buchautorin und durch ihre rege Vortrags- und Weiterbildungstätigkeit bekannt.

Dr. oec. troph. Sarah Egert wurde von Frau Prof. Dr. Wahrburg als Doktorandin betreut und arbeitet nun als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bonn.

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