Heilkraft für die Seele

Stuttgart, Februar 2010 – Unter dem Stress des Alltags leidet am meisten unsere Seele. Wenn die Anforderungen von Gesellschaft, Familie und Partner uns nur noch belasten, können Ängste, Verstimmungen oder gar Depressionen die Folge sein. Für diejenigen, die sich in einem Seelentief befinden, ist die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) eine gute Ergänzung zu den westlichen Behandlungsmethoden. „Die jahrtausendealte Heilkunst der Chinesen hilft, die angespannte Gefühlswelt zu beruhigen und persönliche Energiemuster zu erkennen“, sind Petra Hollweg und Dr. med. Wolfram Schwarz überzeugt. In ihrem Ratgeber „Fernöstliche Heilkunst für die Seele“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2010) erklären sie, wie Betroffene fernöstliche Heilverfahren selbst anwenden können.

„Beide medizinische Richtungen – West wie Ost – haben Vorteile. Die schnelle Bekämpfung von Krankheitssymptomen ist eine Stärke der Schulmedizin. Aber sie widmet sich zu wenig dem gesamten Menschen und seine Bedürfnissen. Die chinesische Medizin ist nachhaltig und sanft, berücksichtig den Menschen in seiner Gesamtheit, benötigt aber Zeit“, erklären die Autoren. Gerade leichtere depressive Episoden, Verstimmungen und Ängste lassen sich mit der TCM gut angehen. Stress, Angst und Depressionen sind gemäß der chinesischen Medizin auf eine Störung oder Blockade im Energiefluss zurückzuführen. Bei der Behandlung gilt es diese Störung zu erkennen und zu beheben. Unterschieden werden dabei fünf Energietypen: Ob sie ein Holz-, Feuer-, Erde-, Metall- oder Wassertyp sind, erfahren Leser durch einen Test. Anschließend sehen sie, welche Nahrungsmittel, Rezepturen, Heilkräuter oder Akupressurpunkte speziell für ihren Typ geeignet sind. Die Tipps und Kniffe zur Lebenspflege, wie es die Chinesen nennen, helfen, die Seele wieder ins Gleichgewicht zu bringen: „Erkennen Sie sich selbst und finden Sie sich wieder“, so die Autoren.

Wissenswertes: TCM – die persönliche Therapie

Dass die chinesische Methode wirkt, wo die westliche Medizin häufig nicht weiterkommt, hat viel mit der sehr individuellen Behandlung der Kranken zu tun. So haben für einen chinesischen Mediziner zwei Personen streng genommen nie dasselbe Leiden, auch wenn sie scheinbar dieselben Symptome zeigen. Jeder Patient, so die Annahme, hat ein eigenes Energieproblem. Somit gilt es auch, eine ganz individuelle Therapie zu entwerfen. Bei der westlichen Medizin bemängeln Patienten mit psychischen Problemen außerdem, dass die Symptome ihrer Erkrankung zwar erfolgreich unterdrückt werden, letztlich aber das Gefühl bleibt, die Krankheit lasse sich nicht vertreiben.

Die Autoren:

Petra Hollweg ist Redakteurin und arbeitet beim Nachrichtenmagazin FOCUS. Seit Jahren beschäftigt sie sich mit der Frage, wie die Seele gesund bleibt.

Dr. Wolfram Schwarz ist Facharzt für Innere Medizin und arbeitet in einem großen Praxiszentrum für chinesische Medizin in München.

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