• Kinder am Tisch © TRIAS

    Glücklich groß werden mit Diabetes Typ 1

     

Das Kinder-Diabetes-Buch

Stuttgart, Oktober 2014 – Etwa 15.000 Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren in Deutschland haben Diabetes Typ 1. Die Diagnose ist für die betroffenen Kinder und ihre Familien zuerst einmal ein Schock. Tatsache ist aber: Obwohl Typ-1-Diabetes eine chronische Erkrankung und nicht heilbar ist, gehört er zu den Krankheiten, mit denen Betroffene bei richtiger Behandlung gut und ohne große Einschränkungen leben können. Béla Bartus und Martin Holder liefern in dem Ratgeber „Das Kinder-Diabetes-Buch“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2014) grundlegende Informationen zur Entstehung und Behandlung des Diabetes sowie praktische Tipps für viele Alltagssituationen.

„Wir möchten die Eltern mit diesem Buch unterstützen und ihre Fragen beantworten“, so Bartus und Holder. Denn es ist wichtig und notwendig, dass sich Eltern mit dem Diabetes ihres Kindes beschäftigen. Sie müssen die Behandlung zu Hause übernehmen und ihr Kind darüber hinaus zur Eigenverantwortung im Umgang mit der Krankheit erziehen. Bartus und Holder wollen den Eltern Mut machen: „Der Alltag mit einem an Diabetes erkrankten Kind wird zumindest zu Beginn stark umgekrempelt. Doch in jedem Falle gilt: Ihr Kind kann genauso glücklich aufwachsen wie jedes andere auch.“

In ihrem Ratgeber bieten sie das nötige Grundwissen über Diabetes, richtige Ernährung, regelmäßige Selbstkontrolle und die Behandlung mit Insulin in den verschiedenen Altersstufen. Zusätzlich liefern sie Informationen und Tipps für Alltagssituationen in Kindergarten, Schule, Freizeit und Urlaub. Checklisten und Abbildungen erklären die Insulinbehandlung und die Anwendung von Spritzen, Pens, Pumpen und Blutzucker-Messgeräten.

Wissenswertes: Wechsel der Spritzstellen

Insulin wird am besten am Bauch, Oberschenkel und Gesäß gespritzt. Die Stellen sollten regelmäßig gewechselt werden. Wenn Insulin immer an demselben Ort gespritzt wird, verhärtet sich dort die Haut und es bilden sich Stellen, die wie Beulen aussehen. Deshalb sollten die Injektionspunkte „etagenweise“ gewechselt werden. Ein paar Tage am Oberschenkel, dann einige Zeit am Bauch. Eltern und Kinder können sich zusätzlich ganz einfach am Kalender orientieren: An geraden Kalendertagen spritzen sie ins Unterhautfettgewebe der rechten Körperseite, an ungeraden in die Injektionsstellen der linken Körperseite.

Die Autoren:

Diplom-Psychologe Béla Bartus ist Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut sowie Fachpsychologe Diabetes. Im Olgahospital Stuttgart betreut er Eltern und Kinder mit Diabetes und berät sie im Umgang mit der Erkrankung in ihrem Lebensalltag.

Dr. med. Martin Holder ist Leitender Oberarzt der Klinik für Allgemeine Pädiatrie am Olgahospital Stuttgart und Leiter des Diabetes-Zentrums für Kinder und Jugendliche.

Buchtipp

Das Kinder-Diabetes-Buch
Béla Bartus, Martin HolderDas Kinder-Diabetes-Buch

Glücklich groß werden mit Diabetes Typ 1

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