• Rieber, Kinderschlemmerei, TRIAS

    Bei dem Angebot an buntem Gemüse kommen auch mäkelige Esser auf den Geschmack

     

Einfache Grundrezepte x-mal variiert: Eins, zwei – Kinderschlemmerei

Stuttgart, Februar 2014 – „Bäh, Gemüse!“, „Iiih, Fisch!“ oder „Nein, keine Sauce!“ – Mit wachsender Zahl der Milchzähne wächst bei Kleinkindern auch der Hunger auf handfeste Mahlzeiten. Doch nicht jedes Gericht stößt sofort auf Gegenliebe. Die Rezepte von Ernährungswissenschaftlerin Dunja Rieber in ihrem neuen Kinderkochbuch „Eins, zwei – Kinderschlemmerei“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2014) sind deswegen vor allem eins – flexibel. Gekocht wird ganz individuell nach Grundrezepten, die je nach Lust und Laune der Kinder variiert werden können und gesunde Abwechslung bieten.

„Kinder sind Gewohnheitstiere, die schnell ihre Vorlieben entwickeln,“ weiß Dunja Rieber. „Aber je häufiger man Neues anbietet, desto eher greifen die Kleinen zu. Auch wenn das bei weniger beliebten Lebensmitteln erst nach dem zwanzigsten Versuch sein kann!“ Für Frühstücksmuffel gibt es zum Beispiel ein Joghurt-Trinkfrühstück – mal mit Milch, Banane und Haferflocken und mal mit Mandelmilch, Pfirsich und Dinkelflocken. Auch für die Kinderklassiker Burger und Fischstäbchen gibt es leckere und gesunde Varianten wie zum Beispiel Knusper-Kabeljau mit Avocado-Remoulade oder Burger mit Lachsfrikadelle, Möhre und Paprika.

Die flexiblen Grundrezepte erleichtern auch den Einkauf: „Sie kaufen einfach, was der Wochenmarkt frisch zu bieten hat oder was im Supermarkt knackig aussieht, anstatt mit langer Einkaufsliste genau nach den benötigten Zutaten zu suchen“, rät die Autorin. Im Einmaleins der Kleinkind-Ernährung erfahren Eltern außerdem, was Kinder zum Wachsen brauchen, in welchen Lebensmitteln die meisten Vitalstoffe stecken und welche Ernährungsempfehlungen wirklich sinnvoll sind. Dunja Rieber ist überzeugt: „Wenn man weiß, wie man die Schoki-, Pasta-, und Pizzavorlieben der Kleinen ganz leicht ausgleichen kann, steht entspannten Mahlzeiten, glücklichen Gesichtern und satten Bäuchlein nichts mehr im Weg!“


Wissenswertes: Wie viel Schärfe vertragen Kleinkinder?
Kleinkinder haben einen sehr ausgeprägten Geschmackssinn und nehmen Gewürze deshalb intensiver wahr. Ab dem ersten Geburtstag kann man sich aber Schritt für Schritt an Gewürze herantasten: Curry und Paprika-Pulver sind mild und schmecken vielen Kindern gut. Bei Chilli und Pfeffer erst einmal sparsam sein und die Erwachsenenportion lieber am Tisch nachwürzen. Beim scharf-zitronigen Ingwer genügt eine Messerspitze. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass Kinder das Maß an Schärfe, das sie mögen, auch vertragen.

Die Autorin:
Dunja Rieber ist Journalistin und Ernährungswissenschaftlerin. Sie schreibt für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen und informiert Eltern und Leser rund um die Themen Ernährung, Baby und Lebensmittel. Für ihre Arbeit wurde sie 2008 mit dem Journalistenpreis der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ausgezeichnet. 2012 erschien bei TRIAS ihr erstes Buch „Eins, zwei – Brei“, doch inzwischen ist bei ihrer 4-jährigen Tochter Maila „richtiges Essen“ angesagt. Und so hat sich Dunja Rieber erneut ans Werk gemacht, neue Grundrezepte entwickelt und je nach Lust und Laune ihrer Tochter abgewandelt.

Buchtipp

Eins, zwei - Kinderschlemmerei
Dunja RieberEins, zwei - Kinderschlemmerei

Einfache Grundrezepte x-mal variiert

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