• Betreuung © Daniela Sonntag, TRIAS Verlag

    Wie gut eine Fremdbetreuung ist, hängt unterem davon ab, ob sich das Kind in der neuen Umgebung gut eingewöhnt und die Betreuungszeit seinen Bedürfnissen angemessen ist.

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Kita, Krippe, Tagesmutter: Wo ist mein Kind am besten aufgehoben?

Stuttgart, Mai 2014 – Kitaplätze sind Mangelware, der Personalschlüssel entspricht im Krippenbereich vielerorts nicht den Vorgaben und immer neue Richtlinien erschweren Tagesmüttern ihre Arbeit: Die öffentliche Diskussion um die Betreuung des Nachwuchses ist von negativen Schlagzeilen geprägt. Vergessen werden dabei jedoch grundsätzliche Fragen: Wo fühlt sich mein Kind überhaupt wohl? Welche Art der Betreuung passt zu ihm? Diese Frage ist entscheidend dafür, dass die Betreuung funktioniert. Aylin Lenbet gibt in ihrem Ratgeber „Kita, Krippe, Tagesmutter“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2014) einen Überblick über Betreuungsformen und pädagogische Konzepte, liefert Informationen aus Betreuersicht und gibt Eltern wichtige Entscheidungshilfen an die Hand.

„Wie gut eine Fremdbetreuung ist, hängt letztlich davon ab, ob sich das Kind in der neuen Umgebung gut eingewöhnt, es eine gute Betreuung vorfindet und die Betreuungszeit seinen Bedürfnissen angemessen ist“, erklärt Aylin Lenbet und ergänzt: „Je jünger das Kind, umso mehr müssen Sie achtgeben.“

Für Kinder bis zu drei Jahren ist der Aufenthalt bei einer Tagesmutter optimal. „Besonders Babys und junge Kleinkinder profitieren von der individuellen und familiären Betreuung, aber auch sehr sensible Kinder und solche, die eine starke Bindung zu ihrer Hauptbezugsperson haben“, erklärt die Autorin, selbst zweifache Mutter. In einem eigenen Kapitel informiert sie unter anderem über die Qualifikationen von Tagesmüttern, über Haftpflicht- und Unfallversicherung und welche Punkte der Betreuungsvertrag enthalten sollte. Ein eigener Leitfaden für das erste Gespräch mit einer Tagesmutter hilft Eltern, die richtigen Fragen zu stellen.

Die Autorin:

Aylin Lenbet ist Psychologin mit Schwerpunkt pädagogische Psychologie und lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Berlin-Kreuzberg. Bei TRIAS hat sie bereits den Ratgeber „Lotta schläft – endlich!“ veröffentlicht.

Wissenswertes: Keine Veränderung nach dem Wochenende

Während der Eingewöhnungsphase sollte man niemals unmittelbar nach dem Wochenende mit einer Veränderung starten. Das heißt konkret: Keine Ausdehnung der Verweildauer oder der Abwesenheit der Bezugsperson, keine erste Trennung, kein erster Mittagsschlaf am Montag oder einem freien Tag.

 

 

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