• Gänseblümchen, © Anke Schütz. TRIAS Verlag

    Gänseblümchen finden sich auf jeder Wiese. © Anke Schütz. TRIAS Verlag

     

Kochen mit Wildkräutern ab Februar: Gänseblümchen – dekorativ, gesund und lecker

Stuttgart, Februar 2017 – Das Gänseblümchen blüht fast das ganze Jahr. Es enthält dreimal mehr Kalium, siebenmal mehr Kalzium und viermal mehr Eisen als zum Beispiel Chicorée. Seine sekundären Pflanzeninhaltsstoffe, wie zum Beispiel die Flavonoide, haben eine starke antioxidative Wirkung. Dem Gänseblümchen werden schleimlösende und stoffwechselanregende Wirkungen zugeschrieben. Ein ausführliches Porträt des Gänseblümchens finden Sie in Rudi Beisers neuem Buch „Wildkräuter. Von der Wiese auf den Teller“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2016).

Manchmal blühen die ersten Gänseblümchen bereits im Februar. Schon dann lassen sich die Blätter und Blüten ernten. Roh eignen sich die jungen Blätter für Salat, denn sie besitzen einen feldsalatähnlichen, nussigen Geschmack. Das milde Blattgrün bereichert Suppen und kann auch gut als spinatähnliches Gemüse zubereitet werden. Die Blattrosetten können das ganze Jahr über geerntet werden, wobei sie im Sommer einen herberen Geschmack haben als im Frühjahr. Die schönen Blüten sind eine wohlschmeckende Speisedekoration. Geschmacklich interessanter sind die Blütenknospen. Sie eignen sich als knackige angenehm säuerliche Salatzutat oder auch eingelegt in Essig als Kapernersatz.

Rezeptidee: Gänseblümchen-Suppe

Für 4 Personen, 15 Minuten
125 g Gänseblümchenblätter, 4 EL Butter oder Öl, 3 EL Dinkelvollmehl, 1000 ml Gemüsebrühe, 4 EL Créme fraiche oder Sojasahne, Pfeffer, Schwarzkümmel, 1 Scheibe Brot, 1 Handvoll Gänseblümchenblüten

Gänseblümchenblätter grob schneiden und in 3 EL Fett andünsten. Mit Mehl bestäuben (Mehlschwitze), mit Brühe aufgießen und einige Minuten köcheln lassen. Zum Schluss Créme fraiche einrühren und mit gemahlenen Gewürzen abschmecken. Inzwischen gewürfeltes Brot in restlichem Fett anrösten. Suppe in Teller füllen und mit Brotwürfeln und Blüten garnieren.

Quelle:

Viele Wildkräuter sind besonders nährstoffreich, gesund und schmackhaft. Gänseblümchen, Sauerampfer und Co. lassen sich ohne viel Aufwand zu Smoothies, Suppen, Salaten, Pestos und Salzen verarbeiten. Diese sind nicht nur lecker, sondern bieten auch Extra-Portionen an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen mit zum Teil sogar heilsamer Wirkung. In seinem neuen Buch „Wildkräuter. Von der Wiese auf den Teller“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2017) stellt Heilpflanzenkenner und Phytotherapeut Rudi Beiser die 21 besten heimischen Wildkräuter mit leckeren Rezeptideen vor.

Der Autor:

Rudi Beiser ist seit über 35 Jahren mit Kräutern verbunden. Er verfügt über jahrzehntelange Erfahrung als Dozent und betrieb über 20 Jahre den Anbau und die Vermarktung von Kräutern. Er wohnt im südbadischen Friesenheim.

In Verbindung mit der Vorstellung des Buches „Wildkräuter. Von der Wiese auf den Teller“ dürfen Sie das Rezept inklusive Bild mit der genannten Credit-Angabe gerne für Ihre Berichterstattung verwenden.

Buchtipp

Wildkräuter
Rudi BeiserWildkräuter

Von der Wiese auf den Teller - mit 42 vitalen Rezepten

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