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    Bevor man seine Ernährung umstellt, sollte man unbewusste Denkmuster lösen, die wie Bremsen wirken, erklärt Ute Schüwer. © Grafikbüro Schaaf, TRIAS Verlag

     

Abnehmen ohne Disziplin: Kilos purzeln trotz schlemmen

Stuttgart, Dezember 2018 – Rainer Limpinsel brachte über die Jahre immer mehr Kilos auf die Waage und entwickelte in der Folge einen Diabetes Typ 2. Doch der Arzt, der als Chefredakteur von „Besser leben mit Diabetes“ arbeitet und als Alleinunterhalter „Mambo Kurt“ ein breites Publikum unterhält, wollte nicht untätig bleiben und rückte dem Fett schließlich zu Leibe. Zusammen mit seiner Frau Ute Schüwer, ein erfolgreicher Coach, entwickelte er eine Strategie, bei der er weiterhin lecker und lustvoll essen durfte – bis er satt war. Trotzdem verschwand das Fett und kam nicht wieder! In ihrem Buch „Schatz, der Bauch muss weg! Gemeinsam sind wir schlank“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2018) geben die beiden ihr erworbenes Wissen weiter, erklären, wie man alle Fallstricke des Abnehmens überwindet, wie man schlank wird und bleibt und spielerisch zu einer ganz neuen Ernährungsweise findet.

„Abnehmen beginnt im Kopf, nicht auf dem Teller“, ist Ute Schüwer überzeugt. Als ihr Mann Rainer Limpinsel sich dazu entschloss, seine überflüssigen Pfunde loszuwerden, stand für ihn fest: Hungern und Verzicht kommen nicht in Frage; dafür ist er viel zu undiszipliniert. Im Laufe der Zeit fand er gemeinsam mit seiner Frau heraus, wie wichtig es ist, sich realistische Ziele zu setzen, sich von alten, ungünstigen Essgewohnheiten zu lösen und neue Denkmuster und Verhaltensweisen zu entwickeln. Wie der Leser diese Erkenntnisse in seinen Alltag integrieren und nachhaltig abnehmen kann, erklären Rainer Limpinsel und Ute Schüwer anhand konkreter Tipps in ihrem Buch, beispielsweise, wie man individuell passende Ziele findet, die man nicht zu hoch hängt, oder wie man mit der kritischen inneren Stimme umgeht, die viele übergewichtige Menschen täglich schikaniert.

Einer ihrer zentralen Punkte in Bezug auf die Ernährung ist, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten. Dies bedeutet vor allem, den Konsum von Haushaltszucker zu reduzieren. „Denn der macht dick, süchtig und krank“, betont Rainer Limpinsel. Dick deshalb, weil unser Körper überflüssige Zuckermengen in Fett umwandelt und für schlechte Zeiten einlagert. Aus dem gleichen Grund rät der Arzt vom Konsum von Weißmehl ab (auch Nudeln). Sein praktischer Tipp: Die Nähwertangaben auf Lebensmittelverpackungen (Kohlenhydrate/davon Zucker) zu beachten und Produkte mit wenig oder keinem Zucker zu bevorzugen.

Rainer Limpinsel und Ute Schüwer geben Tipps, wie man sich dauerhaft motiviert, und sie verraten, wie man mit wenig Aufwand gesund und lecker essen kann. Dazu haben sie aus ihrer langjährigen Erfahrung praktische Koch- und Einkaufstipps zusammengestellt. Und um auch die letzten Ängste vor unschöner Quälerei zu nehmen, legen sie dem Leser die befreiende Formel ans Herz: „Was im Alltag nichts taugt, bleiben lassen!“

Der Autor:
Dr. med. Rainer Limpinsel war in Witten als Arzt in der Chirurgie tätig. 2007 erkrankte er an Typ-2-Diabetes. Mit der Veränderung seines Lebensstils wurde er sein Übergewicht los und überwand innerhalb eines Jahres seinen Diabetes. Seit 2014 ist er Chefredakteur des Beratungsdienstes „Besser leben mit Diabetes“. Rainer Limpinsel ist ein launiger Schreiber und heute als abendfüllender Alleinunterhalter „Mambo Kurt“ unterwegs – sei es als SWR-Studiomusiker oder beim Wacken Open Air. www.mambokurt.de.

Die Autorin:
Ute Schüwer ist seit 20 Jahren Coach für Veränderungen von Gewohnheiten, Führungskräfte-Trainerin und isst am liebsten Slow Food. Bei sich selbst und ihren Klienten sorgt sie mit Leichtigkeit für Effizienz, Zielorientierung und eine gesundheitsförderliche Balance im Leben. Auch ihren Mann hat sie schließlich überzeugt und mit ihm gemeinsam den Schalter in seinem Kopf umgelegt.

Wissenswertes: Bewegung hilft
Damit die Kalorienbilanz stimmt, sollte man nicht nur weniger Kalorien aufnehmen, sondern auch mehr Kalorien verbrauchen. Empfehlenswert ist, zweimal in der Woche ruhigen Ausdauersport zu treiben, zum Beispiel zu schwimmen, zu laufen (bzw. stramm spazieren zu gehen) oder Rad zu fahren. Wer sich ein wenig professionalisieren möchte, kann sich eine Pulsuhr kaufen und im aeroben Bereich trainieren. Ein gesundheitsförderliches Training sollte im Bereich von 60 bis 70 Prozent der maximalen Herzfrequenz stattfinden. Erst dann setzt die gewünschte Fettverbrennung ein.

Buchtipps

Schatz, der Bauch muss weg
Rainer Limpinsel, Ute SchüwerSchatz, der Bauch muss weg

Gemeinsam sind wir schlank

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