• © Daniela Sonntag, TRIAS Verlag

    Was muss eine Kita bieten, die zum Nachwuchs passt? Worauf ist bei der Eingewöhnung zu achten?

     

Von der Krippe bis zum Kindergarten: Lotta in der Kita

Stuttgart, November 2014 – Fast jedes dritte Kind unter drei Jahren besucht in Deutschland eine Kindertagesstätte, so das Statistische Bundesamt. Doch was muss eine Kita bieten, die zum eigenen Nachwuchs passt? Worauf ist bei der Eingewöhnung zu achten? Und wie entwickelt sich mein Kind in diesem Lebensabschnitt? Diplom-Psychologin Aylin Lenbet begleitet in ihrem Ratgeber „Lotta in der Kita“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2014) Lotta und ihre Eltern auf dem spannenden Weg vom „Marienkäfer“ in der Kinderkrippe zum Vorschulkind bei den „Strolchen“ im Kindergarten.

Jedes Kind ist anders und daher unterscheidet sich mitunter stark, in welcher Art von Kita sich ein Kind gut aufgehoben fühlt: Handelt es sich um einen kleinen Draufgänger, dem jeder neue Reiz gelegen kommt, oder eher um einen in sich ruhenden Mini-Buddha, der sich ausgiebig mit einem Spielzeug beschäftigt und auf Störungen kaum reagiert? Davon hängt zum Beispiel ab, wie viel Struktur, Freiraum, Aktionen und Rückzugsmöglichkeiten die Kita bieten sollte. Lotta zum Beispiel geht in eine Kita mit besonders vielen Themenräumen.

„Egal für welche Kita sich die Eltern entscheiden, gibt es wichtige Voraussetzungen, die alle Kinder in ihrer Kita tagtäglich erleben sollten: Vertrauen, Feinfühligkeit und Präsenz der Betreuer“, erklärt die Autorin. Die Fähigkeiten der Pädagogen und der Betreuungsschlüssel bleiben deshalb mit Abstand die wichtigsten Kriterien.

Aber auch zu den Eltern muss die gewählte Kita passen: Öffnungs- und Schließzeiten, Nähe zum Wohnort, aber auch Struktur, Elternengagement und Erziehungskonzept sollten hier eine Rolle spielen. Lottas Papa Christian steht Elterninitiativen zum Beispiel skeptisch gegenüber und hat sich eine Kita mit gutem Ruf, professionellen Betreuern, großzügigen Öffnungszeiten und einem durchdachten Konzept gewünscht.

Neben der Wahl der richtigen Kita gibt Aylin Lenbet wertvolle Tipps, wie Eltern ihre Kleinen bei der Eingewöhnung liebevoll begleiten. Sie erklärt außerdem, was Lotta in der Kita alles lernt, wenn sie vor allem eins tut – spielen, spielen, spielen.

Wissenswertes: Krippe, Kindergarten oder Kita?
In einem Kindergarten werden Kinder im Alter von drei Jahren bis zu ihrem Schuleintritt von ausgebildeten Erziehern betreut. Das Betreuungsangebot der Kinderkrippe richtet sich dagegen an Kleinkinder, also an Null- bis Dreijährige. Einrichtungen, die ganztags betreuen, werden auch Kindertagesstätte bzw. Kita genannt.

Die Autorin:
Aylin Lenbet ist Psychologin mit dem Schwerpunkt pädagogische Psychologie. Sie lebt mit ihrer Familie in Berlin-Kreuzberg. Ihre beiden Töchter – zwei und fünf Jahre alt – werden in unterschiedlichen Einrichtungen betreut. Sie weiß aus Erfahrung, welche Fragen und Unsicherheiten Eltern umtreiben, die ihr Kind einer Kita anvertrauen. Nach „Lotta schläft – endlich!“ und „Kita, Krippe, Tagesmutter“ ist dies ihr dritter TRIAS Elternratgeber.

Buchtipp

Lotta in der Kita
Aylin LenbetLotta in der Kita

Fröhlich durch die Kindergartenzeit

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