Lotta lernt essen

Stuttgart, August 2011 – Der liebevoll zubereitete Karottenbrei wird postwendend herausgeprustet, der Grießbrei fliegt samt Löffel in hohem Bogen durch die Küche oder die Mahlzeit wird nach wenigen Löffeln unter Geschrei für beendet erklärt. Nicht immer akzeptieren Säuglinge anstandslos die Umstellung von Milch auf Beikost. Was dahintersteckt und wie Eltern ihren Kleinen das Essen schmackhaft machen können, erklärt Edith Gätjen in ihrem neuen Ratgeber „Lotta lernt essen“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2011). Darin erzählt sie die Geschichte von Lotta und ihren Eltern und ihren ersten gemeinsamen kulinarischen Erfahrungen. Am Dienstag, den 06. September 2011 wird der Ratgeber im Rahmen eines Pressegesprächs in Hamburg vorstellt.

Lotta lernt essen, und das schon im Bauch ihrer Mutter Katrin. Was die genießt und schmeckt, schmeckt Lotta über das Trinken des Fruchtwassers ebenfalls. „Je ausgewogener und vielseitiger Katrins Speiseplan ist, umso differenzierter wird sich auch Lottas Geschmacksinn entwickeln“, erklärt die Ökotrophologin. So können Mütter ihre Kinder schon im Mutterleib an die Familienkost gewöhnen. Der Weg zur ersten gemeinsamen Mahlzeit mit dem Kind dauert jedoch seine Zeit. Nachdem sich in den ersten Monaten alles ums Stillen oder die richtige Milchnahrung gedreht hat, stehen die ersten Breie auf dem Speiseplan. Vater Christian und Mutter Katrin sind gespannt, wie Lotta darauf reagiert. Im Kapitel „Lotta lernt löffeln“ erleben die beiden die verschiedensten Reaktionen: Lotta macht den Mund nicht auf oder spuckt den Brei wieder aus. „Das muss nicht zwingend heißen, dass es ihr nicht schmeckt. Vielleicht war einfach zu wenig Brei auf dem Löffel“, erklärt die Autorin. „Damit bei Lotta der Schluckreflex ausgelöst wird, muss der Löffel gut gefüllt sein, nur dann empfindet sie den Brei nicht als gefährlichen Fremdkörper, den man ausspucken muss.“

Der Ratgeber begleitet Eltern von der Schwangerschaft an bis ins zweite Lebensjahr ihrer Kinder. Praxisnahe Tipps, Wissenswertes zu einem ausgewogenen Familienspeiseplan und Rezepte sorgen dafür, dass es am Ende allen schmeckt.

Wissenswertes: Wie groß ist eine Portion?

Als Richtwert für die Größe einer Portion ist je nach Lebensmittelgruppe die Hand des Kindes. Entweder eine Hand oder beide Hände – zu einer Schale geformt – oder eine ausgestreckte Hand. Das Kind wächst, die Hand wird größer und somit auch die Größe der Portion.

Die Autorin

Edith Gätjen ist Ökotrophologin und Mutter von vier Kindern und Großmutter einer Enkeltochter – der kleinen Lotta. Sie arbeitet seit über 25 Jahren im Bereich Säuglings- und Kinderernährung: unter anderem ist sie Dozentin an der UGB-Akademie und leitet dort den Ausbildungsbereich für FachberaterInnen für Säuglings- und Kinderernährung. Zusätzlich ist sie bei mehreren Hebammenschulen sowie im Fortbildungszentrum Bensberg in der Aus-, Weiter- und Fortbildung tätig. Seit 2010 arbeitet die TRIAS Autorin in der Arbeitsgruppe "Gesund ins Leben – Netzwerk Junge Familie" des AID, gefördert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

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