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    Pizzamuffins schmecken Kindern gut: "Lottas Lieblingsessen" stellt über 110 Rezepte für die Familienküche vor.

     

Gesunde Kinder-Leibgerichte: Lottas Lieblingsessen

Stuttgart, Februar 2014 – Die Zeit, in der Lotta mit Brei gefüttert wurde, endet mit ihrem ersten Geburtstag. Jetzt kann sie theoretisch fast alles essen, was auch ihren Eltern schmeckt. Edith Gätjen zeigt in ihrem neuen Buch „Lottas Lieblingsessen“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2014), wie Lotta zu ihrem eigenen Geschmack findet und die ganze Familie Freude am Kochen und Essen hat. Sonnen-Muffins, Lach(s)pizza oder Orangenherzen: Im Rezeptteil finden Leser über 110 Rezepte, die allen schmecken und bei denen auch kleine Kinder schon gut mitkochen können.

„In der Kinderernährung geht es nach der Breizeit nicht mehr nur um ‚Versorgung‘, sondern auch um Ernährungserziehung. Denn Sie möchten Ihr Kind ja nicht nur sättigen, sondern ihm auch Spaß an einer abwechslungsreichen Ernährung vermitteln“, so Gätjen. Das ist bei Kleinkindern manchmal gar nicht so einfach, denn jetzt möchten sie mitbestimmen. Das erlebt Gätjen gerade am eigenen Leib, denn ihr Enkelkind Lotta isst jetzt am Familientisch mit. „Wichtig ist, dass Kinder Freude beim Essen erfahren und neugierig gegenüber dem Essen werden beziehungsweise bleiben“, erklärt Gätjen. Bei Lotta hilft es zum Beispiel viel, wenn sie mitkochen darf: Sie hilft beim Schneiden, Rühren, Kneten und Abschmecken.

Welche Arbeitsschritte Kinder ab welchem Alter übernehmen können, hat Gätjen im Rezeptteil markiert. Hier finden Leser Rezepte, die allen schmecken – auch Gemüsemuffeln und Schleckermäulern. Möhren-Apfel-Salat, schnelle Quarkbrötchen oder Polenta mit Zucchini-Gemüse: Alle Gerichte sind einfach nachzukochen, die Kinder können bei der Zubereitung mithelfen und sie sind auch für Essanfänger gut geeignet. Gätjen rät: „Beherzigen Sie die Grundregel für den Familientisch: Wir Eltern entscheiden, wann, was und wie gegessen wird, die Kinder entscheiden, ob und wie viel sie davon essen.“ So wird und bleibt Essen nicht nur für Lotta und ihre Familie ein gemeinsamer Genuss.

Die Autorin:

Edith Gätjen ist Ökotrophologin, Mutter von vier Kindern und Oma von Lotta. Als Dozentin an der UGB-Akademie leitet sie den Ausbildungsbereich für FachberaterInnen für Säuglings- und Kinderernährung. Bei TRIAS sind von ihr unter anderem "Lotta lernt essen" und "Das geniale Familien-Kochbuch" erschienen.

Wissenswertes: Warum Lotta kein Gemüse isst

Lottas manchmal kritischer Blick auf Gemüse hat nichts mit „Ich will jetzt mal meine Eltern ärgern“ zu tun, sondern ist eine evolutionsgeschichtlich fest verankerte Überlebensstrategie. Denn unsere Vorfahren hatten erkannt, dass nur süße Lebensmittel nährstoffreich und nicht verdorben sind. Gemüse ist in der Regel nicht süß. Es vermittelt den instinktgetriebenen Kindern, dass es eher ungenießbar ist und auch nicht satt macht. Daher ist es ganz normal, dass Lotta das Gemüseessen erst noch lernen muss. Hinzu kommt, dass Lotta wie alle Kinder, Neues erst einmal ablehnt. „Kinder lernen zu mögen, was sie essen“, erklärt Gätjen. Manchmal braucht es bis zu 15 Kontakte mit ein und demselben Lebensmittel, bis das Kind es für sich entdeckt.

 

 

Buchtipp

Lottas Lieblingsessen
Edith GätjenLottas Lieblingsessen

Über 110 Rezepte, die wirklich schmecken

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