• Aufgeblähter Bauch © Fotolia

    Bei Menschen mit empfindlichem Magen und Darm verursachen FODMAPs Völlegefühl, Durchfall oder Bauchschmerzen.

     

Die Low-FODMAP-Diät: Mit 80 Rezepten gegen Blähbauch, Verdauungsprobleme und Co.

Stuttgart, März 2015 – Bei Menschen mit empfindlichem Magen und Darm verursachen sie Völlegefühl, Durchfall oder Bauchschmerzen – die sogenannten FODMAPs. Dieser Begriff steht für bestimmte Kohlenhydrate und Zuckeralkohole, die zum Beispiel in Zwiebeln, Kohl und Äpfeln enthalten sind. Bei ihrer Verarbeitung im Dickdarm entstehen Gase, die zu den genannten Problemen führen können. Dr. Sue Shepherd und Dr. med. Peter Gibson erklären in ihrem neuen Buch „Die Low-FODMAP-Diät“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2015), warum FODMAPs vielen Menschen Probleme bereiten und wie Betroffene gut mit ihrer Unverträglichkeit zurechtkommen können.

Am Morgen ein Apfel, mittags Nudeln in Pilzrahmsoße und abends als Schlummertrunk eine heiße Milch mit Honig: Das schmeckt zwar lecker, enthält jedoch viele FODMAPs, auf die vor allem Menschen mit Nahrungsmittel-Intoleranzen oder Reizdarmsyndrom empfindlich reagieren. FODMAP ist die Kurzform für fermentierbare Oglio, Di- und Monosaccharide sowie Polyole. Dazu gehören unter anderem Fruktose, Laktose oder auch Zuckeraustauschstoffe wie Xylit. Im Darm werden diese Nahrungsmittelbestandteile von Bakterien zersetzt. Dabei entstehen Gase, die zu Blähbauch, Blähungen und Krämpfen führen können. „Bei den meisten Mahlzeiten sind viele verschiedene FODMAP-Typen enthalten. Deshalb summieren sich ihre Wirkungen“, erklärt Dr. Sue Shephard.

Eine Low-FODMAP-Diät kann helfen, den persönlichen Problemnahrungsmitteln auf die Spur zu kommen. Die Autoren empfehlen, zwei Monate lang alle FODMAPs vom Speiseplan zu streichen. Im Anschluss wird die Ernährung langsam wieder aufgebaut, indem ein FODMAP-Typ nach dem anderen wieder auf dem Speiseplan kommt. Patienten können so ihre individuelle Toleranzschwelle testen. Damit die Ernährungsumstellung klappt, bieten die Autoren in ihrem Buch einen Überblick über alle FODMAPs, sie geben Tipps für den Alltag und Antworten auf mögliche Fragen zur Diät. 80 Rezepte sorgen für Abwechslung auf dem Teller, machen garantiert satt und verursachen keine Beschwerden mehr.

Die Autoren:
Die Australierin Dr. Sue Shepherd ist Ernährungswissenschaftlerin und selbst an Zöliakie erkrankt. Ihre FODMAP-Diät ist die erste wissenschaftlich erwiesene Diät für Reizdarmpatienten. Sie wurde unter anderem mit einem Preis des australischen Verbandes der Diätassistenten ausgezeichnet.

Dr. Peter Gibson ist Professor für Gastroenterologie an der Monash University und Direktor der Gastroenterologie am Alfred Hospital in Melbourne.

Wissenswertes: Übeltäter entlarven und beseitigen
Um herauszufinden, auf welche Lebensmittel beziehungsweise FODMAPs Sie besonders empfindlich reagieren, eignet sich ein Ernährungstagebuch. Notieren Sie neben dem, was Sie essen, auch, ob Sie möglicherweise Symptome wie Bauchschmerzen wahrnehmen. Anhand des Tagebuchs lässt sich dann erkennen, was Ihnen gut tut und was künftig lieber vom Speiseplan verbannt werden sollte.

Buchtipp

Die Low-FODMAP-Diät
Sue Shepherd, Peter GibsonDie Low-FODMAP-Diät

Nahrungsmittel-Intoleranzen entlarven und beschwerdefrei genießen

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