Mama isst gesund

Stuttgart, Mai 2010 - Ingwer hilft gegen Schwangerschaftsübelkeit, Basilikum wirkt Milch bildend und Orangensaft fördert die Eisenaufnahme – gut zu wissen. Der Ratgeber „Mama-Food – die beste Ernährung in Schwangerschaft und Stillzeit“ (TRIAS Verlags, Stuttgart. 2009) bietet neben wertvollen Ernährungstipps auch über 100 leckere Rezepte und nützliche Informationen zur Allergieprävention.

„Während der Schwangerschaft muss der Organismus der Mutter Höchstleistungen vollbringen. Mit einer abwechslungsreichen, den Trimestern der Schwangerschaft angepassten Ernährung kann sie sich und ihr Baby optimal versorgen“, erklärt die Diplom-Ökotrophologin und Autorin Anne Iburg. Beispielsweise erhöht sich der Eisenbedarf während der Schwangerschaft um 100 Prozent. Um ihn zu decken, sollten Schwangere dreimal in der Woche mageres Fleisch essen, Vegetarierinnen eisenreiches Gemüse. Ein Glas Orangensaft dazu verbessert die Eisenaufnahme.

Nach der Geburt nimmt das Baby alle wichtigen Nährstoffe über die Muttermilch auf. „Jetzt ist wieder erlaubt, was in der Schwangerschaft verboten war. Genießen Sie Rohmilchkäse und Sushi, denn Listeriose oder Salmonellen werden nicht über die Muttermilch übertragen“, informiert Iburg. Muttermilch ist von Natur aus allergenarm. Doch in Spuren gelangen Allergene über die Nahrung der Mutter in die Muttermilch. Allergologen empfehlen jedoch, nicht auf wichtige Lebensmittel wie Milch oder Ei zu verzichten. Eine allergenarme Kost birgt das Risiko eines Nährstoffmangels für Mutter und Kind. Nach der Stillzeit sind manche Frauen frustriert über zusätzliche Pfunde aus der Schwangerschaft. Jetzt, da die Mütter nur noch für sich essen, können sie diesen Pfunden mit fettarmen Rezepten zu Leibe rücken. Auch hier liefert „Mama-Food“ Ernährungstipps.

Wissenswertes: Schwangere dürfen Nüsse essen

Besorgte Schwangere verzichten häufig auf potenzielle Allergieauslöser wie Haselnüsse und Erdnüsse. Die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie und die Deutsche Dermatologische Gesellschaft weisen allerdings darauf hin, dass „die derzeitige Studienlage keine Empfehlungen zulässt, dass durch die Elimination sogenannter potenter Nahrungsmittelallergene in der mütterlichen Ernährung die Entwicklung von Neurodermitis verhindert bzw. verzögert werden kann“. Nüsse dürfen Sie also während der Schwangerschaft bedenkenlos genießen. Natürlich mit einer Ausnahme – wenn Sie selbst allergisch reagieren oder sie nicht vertragen.

Die Autorin

Anne Iburg ist ausgebildete Diätassistentin und hat Ökotrophologie studiert. Sie lebt und arbeitet als Foodjournalistin in Kaiserslautern. Durch ihren Sohn Niels konnte sie die Besonderheiten von Schwangerschaft, Stillzeit und die lästigen Pfunde danach hautnah miterleben.

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