Schmerztherapie mit Metamizol

Stuttgart, Juni 2010 – Unter den medikamentösen Therapieoptionen in der Behandlung von akuten und chronischen Schmerzen nimmt Metamizol eine besondere Stellung ein. Da dieses Medikament in Kliniken und Praxen sehr häufig eingesetzt wird, hat Thieme Compliance jetzt einen aktualisierten Aufklärungsbogen entwickelt, mit dem der behandelnde Arzt seinen Patienten umfassend über die geplante Schmerztherapie informieren kann.

Ob akute Schmerzen nach einem Unfall oder Schmerzen im Rahmen einer chronischen Erkrankung – den betroffenen Patienten muss mit rasch und effektiv wirkenden Substanzen geholfen werden. Das WHO-Stufenschema sieht als Basis die Gabe von nicht-opioiden Analgetika vor. Sollten diese allein nicht ausreichend sein, können sie mit Opioiden kombiniert werden.

Metamizol ist ein weit verbreitetes nicht-opioides Analgetikum. Der aktualisierte Aufklärungsbogen informiert den Patienten über die Einsatzmög¬lichkeiten des Präparates, erläutert die sachgerechte Anwendung und zeigt andere Behandlungsmöglichkeiten auf. Anhand des Vordruckes kann der Arzt dem Patienten erläutern, welche häufigen und seltenen Neben¬wirkungen auftreten können und wie der Patient zum Beispiel eine anaphylaktische Reaktion erkennt und sich in diesem Fall verhalten soll. Durch mehrere Fragen kann eine gezielte Allergie- und Medikamentenanamnese erhoben werden, die es bei der Verordnung von Metamizol zu berücksichtigen gilt. Auch auf eine mögliche Beeinträchtigung der Fahrtauglichkeit wird unter anderem hingewiesen.

„Durch dieses Dokument bekommt die medikamentöse Schmerzbehandlung mit Metamizol einen verlässlichen rechtlichen Rahmen“, erklärt Reinhold Tokar, Geschäftsführer von Thieme Compliance. Weitere Bögen aus dem Bereich Analgetika sind verfügbar. Sie helfen die Schmerzbehandlung juristisch abgesichert zu dokumentieren. Diese Aufklärungsbögen sollen die Schmerzbehandlung mit der notwendigen Rechtssicherheit ausstatten. Sie werden von fachkundigen Autoren verfasst und entsprechen den aktuellen rechtlichen Vorgaben.

Thieme Compliance

Diomed und proCompliance erstellen unter dem gemeinsamen Firmendach Thieme Compliance Patientenaufklärungsbögen für über 1000 unterschiedliche diagnostische und therapeutische Eingriffe und Arzneimitteltherapien in bis zu 13 Sprachen. Damit gehören sie zu den großen Anbietern für juristisch abgesicherte Patientenaufklärung. Jährlich nutzen Ärzte millionenfach diese Bögen in gedruckter oder digitaler Form.