Beschwerdefrei leben trotz Nahrungsmittel-Intoleranzen

Stuttgart, April 2009 - Immer mehr Menschen vertragen einen, viele auch mehrere Nahrungsmittelbestandteile nicht. Die Folgen reichen von Verdauungsstörungen über Atembeschwerden bis hin zu Müdigkeit und Antriebsschwäche. Oft dauert es Monate bis zur richtigen Diagnose. Neben den beiden bekanntesten Auslösern Frucht- und Milchzucker können auch Getreide, Ballaststoffe, Sorbit, Histamin und Glutamat starke Symptome verursachen. Der neue „Wegweiser Nahrungsmittel-Intoleranzen“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2009) hilft Betroffenen, den Auslösern ihrer Beschwerden auf die Spur zu kommen und gut damit zu leben.

Vielen Menschen ist gar nicht bewusst, dass sie an einer Nahrungsmittelunverträglichkeit leiden, so alltäglich kommen ihnen die Symptome vor. Die 'postprandiale Müdigkeit' – volkstümlich 'Suppenkoma' – ist so häufig, dass man sie schon für selbstverständlich hält. Doch während manche Menschen lediglich eine leichte Mattigkeit verspüren, kommt es bei anderen zu regelrechten Schlafanfällen. „Spätestens wenn Sie nach den Mahlzeiten Konzentrationsstörungen, Vergesslichkeit, große Müdigkeit oder gar Benommenheit an sich feststellen, sollten Sie zum Arzt gehen. Dann könnte eine Nahrungsmittelunverträglichkeit vorliegen“, so Dr. med. Maximilian Ledochowski. Kopfschmerzen, Herzrasen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung und andere Beschwerden können ebenfalls auf Intoleranzen zurückzuführen sein.

Häufig reagiert der Körper erst mit deutlicher Verzögerung, was die Identifikation des auslösenden Stoffes erschwert. Viele Beschwerden treten erst im Wechselspiel verschiedener Faktoren auf. Multiple Intoleranzen sind keine Seltenheit.

Dr. med. Ledochowski informiert über die häufigsten Symptome, ihre Auslöser und mögliche Therapien. Selbsttests helfen, die Beschwerden richtig zu deuten und die Intoleranzen zu entlarven.

Der Autor:

Univ. Doz. Dr. med. Maximilian Ledochowski gilt im deutschsprachigen Raum als einer der Pioniere zum Thema Lebensmittel-Intoleranzen. Bereits seit vielen Jahren forscht er zu Fruktosemalabsorption, mittlerweile auch zu anderen Intoleranzen und Allergien. Als Internist und Ernährungsmediziner forscht und arbeitet er an der Uniklinik Innsbruck, wo er auch eine eigene Praxis betreibt.

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