• Natürlich Fisch! © Thomas Möller, TRIAS Verlag

    Herzkrankheiten, Rheuma und Krebs treten weit seltener auf, wenn wir gut mit Omega-3-Fettsäuren versorgt sind.

     

Butter bei die Fische! Wie Omega-3-Fettsäuren unser Leben retten

Stuttgart, August 2015 – Was Omega-3-Fettsäuren mit Bluthochdruck, Rheuma und Schlaganfällen zu tun haben? Eine ganze Menge! Denn Omega-3 schützt nicht nur vorbeugend vor vielen Krankheiten wie etwa Herzinfarkt oder Diabetes, es kann sogar bestehende Erkrankungen positiv beeinflussen. So konnten Studien zeigen, dass etwa Herzrhythmusstörungen deutlich gesenkt werden, auch bei Krebs reduziere sich die Erschöpfung. In seinem Ratgeber „Natürlich Fisch!“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2015) erklärt der Arzt Volker Schmiedel, wie und bei welchen Beschwerden Omega-3-Fettsäuren wirken – und warum es bei der Vorsorge eine wichtige Rolle spielt.

Herzkrankheiten, Rheuma und Krebs treten weit seltener auf, wenn wir gut mit Omega-3-Fettsäuren versorgt sind. Doch Omega-3 wirkt nicht nur präventiv für typische Zivilisationserkrankungen. Sind wir bereits betroffen, kann die ungesättigte Fettsäure den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen. So können etwa Entzündungs- und Blutfettwerte verbessert, Blutdruck sowie Erschöpfung verringert werden.

Grund für die gesundheitsfördernde Wirkung von Omega-3 ist, dass die Fettsäuren an vielen lebenswichtigen Körperfunktionen beteiligt sind. Zum Beispiel sind sie essentiell für die Struktur unserer Zellen und halten deren Membran elastisch. Aber auch für unser Nervensystem spielen die ungesättigten Fettsäuren eine wichtige Rolle. „Der Anteil von Omega-3 beträgt dort unter guten Bedingungen ganze 50 Prozent“, erklärt der Autor und betont: „Das erklärt uns dann auch, warum psychische Krankheiten, Multiple Sklerose, Demenz, aber auch scheinbar normale Konzentrationsstörungen mit einem Mangel an Omega-3 zu tun haben können.“

Omega-3-Fettsäuren werden allerdings nicht selbst vom Organismus hergestellt, sondern müssen von außen dem Körper zugeführt werden. Dazu eignen sich besonders gut kaltgepresste Öle, etwa Lein- oder Olivenöl, oder auch Kaltseefische wie Hering, Thunfisch oder Lachs. Doch auch Präparate, die täglich zum Einsatz kommen, können den Bedarf an den ungesättigten Fettsäuren gewährleisten. Welche Dosis sich dabei für welche Krankheiten am besten eignet und welche Präparate zu empfehlen sind, erläutert der Experte in seinem Ratgeber-Buch „Natürlich Fisch!“

Wissenswertes: Fisch ist nicht gleich Fisch
Fische sind reich an Omega-3. Bevorzugt werden sollten allerdings Hering, Thunfisch, Lachs oder Makrele. Denn gerade die fettigen Fische enthalten im Gegensatz zur Forelle oder zumKabeljau besonders viel der gesunden Fettsäuren. Verzehrtipp: Ideal sind zwei- bis dreimal Mahlzeiten mit Kaltwasserfischen in der Woche.

Der Autor:
Dr. med. Volker Schmiedel ist Chefarzt für Innere Medizin an der Habichtswaldklinik, Kassel. Er behandelt bevorzugt naturheilkundlich und bildet auch Ärzte in Naturheilverfahren fort. Seine Devise lautet: „So wenig Schulmedizin wie nötig, so viel Naturheilkunde wie möglich.“

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