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    Mit dem Standort in Peking stärkt die Thieme Gruppe ihre Präsenz auf dem asiatischen Markt. © Savvapanf Photo, Adobe Stock

     

Thieme Gruppe mit neuem Standort in Peking

Stuttgart – Thieme ist ab sofort mit einer eigenen Niederlassung in China vertreten. Damit stärkt der Anbieter von Informationen und Services, die dazu beitragen, Gesundheit und Gesundheitsversorgung zu verbessern, seine Präsenz auf dem asiatischen Markt. Zu den Hauptaufgaben der Dependance in Peking zählt es, Beziehungen zu bedeutenden nationalen Forschungseinrichtungen und wissenschaftlichen Fachgesellschaften aufzubauen. Außerdem sollen chinesische Forscher dabei unterstützt werden, in renommierten Zeitschriften der Thieme Gruppe zu publizieren.

Laut einem aktuellen Bericht der amerikanischen National Science Foundation (NSF) sind die meisten Forschungsarbeiten im Jahr 2017 in China entstanden. Das Land ist damit der am schnellsten wachsende Forschungsmarkt der Welt. Im Rahmen der Belt and Road Initiative, erklärte Präsident Xi kürzlich, dass Innovationen eine treibende Kraft für den Fortschritt des Landes seien. „Die umfangreichen Investitionen der chinesischen Regierung in neue biowissenschaftliche Forschungseinrichtungen in ganz China sind Ausdruck dieser Überzeugung“, meint Daniel Schiff, Senior Vice President bei Thieme Publishers, und ergänzt: „Die chinesische Regierung bestärkt Mediziner und Forscher aktiv darin, ihre Ergebnisse in internationalen Fachzeitschriften zu publizieren, was auch eine Bereicherung für die globale Fachwelt ist. Als Arzt tätig werden, dürfen Mediziner in China beispielsweise erst dann, wenn sie ihre Arbeit zuvor in einer internationalen Fachzeitschrift veröffentlicht haben.“

Die Thieme Mitarbeiter in Peking bieten einen erweiterten wissenschaftlichen Publikationsservice an: Sie begleiten die Autoren bei der Auswahl der passenden Thieme Fachzeitschrift, unterstützen sie bei der Manuskripteinreichung und überwinden gemeinsam sprachliche Hürden. „Wir pflegen enge persönliche Kontakte zu unseren Autoren. Das geht natürlich besonders gut, wenn unsere Ansprechpartner vor Ort tätig sind “, begründet Dr. Susanne Haak, Managing Editor der Chemie-Zeitschriften bei Thieme, die Entscheidung für China. Peking ist dafür der ideale Standort: Denn dort befinden sich viele bedeutende Forschungseinrichtungen wie zum Beispiel die „Chinese Academy of Medical Sciences“, die „Chinese Academy of Sciences (CAS)“ und das „Institute of Organic Chemistry“ (ICCAS).

Die Thieme Gruppe ist seit vielen Jahrzehnten auf zahlreichen internationalen Märkten aktiv. Vor der Eröffnung der Büros in Peking, gründete Thieme 2013 eine eigene Einheit in Rio de Janeiro, Brasilien und bereits 2007 in Neu Delhi, Indien. Die wachsende Bedeutung des chinesischen Marktes und die dortige Entwicklung in den Wissenschaften wird vom Stuttgarter Fachmedienunternehmen schon lange aufmerksam beobachtet. „Die Gründung einer eigenen Niederlassung mit Publikationsservice für Autoren ist daher ein naheliegender Schritt“, betont Brian D. Scanlan, der in der Thieme Geschäftsführung für internationale Aktivitäten zuständig ist.