Wenn ein neues Leben beginnt – Schwangerschaft, Geburt & erste Babymonate

Stuttgart, Mai 2009 - Bereits mit den ersten Anzeichen einer Schwangerschaft beginnt für jede Frau eine einzigartige Zeit in ihrem Leben. Zum großen Glück gesellen sich jedoch viele Fragen, die Professor Dr. med. Renate Huch und Professor Dr. med. Remo Largo in ihrem Buch „Schwangerschaft, Geburt & erste Babymonate" (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2008) beantworten: Wie verändert sich mein Körper in den nächsten neun Monaten? Was müssen mein Partner und ich als zukünftige Eltern wissen? Gerade beim ersten Kind fühlen junge Eltern neben Stolz häufig auch Selbstzweifel, in die Vorfreude mischt sich Unsicherheit. Dazu kommen wichtige medizinische Aspekte und Entscheidungen: Ist unser Kind gesund, welche Untersuchungen sind wirklich sinnvoll?

Ob geplant, vielleicht schon lange sehnsüchtig erwartet oder unverhofft – der Beginn eines neuen Lebens erfolgt eher still und unbemerkt. In der ersten bis vierten Schwangerschaftswoche sehen werdende Mütter noch nicht schwanger aus und fühlen sich vielleicht auch noch nicht so. Doch in ihrem Körper laufen bereits erstaunliche Veränderungen ab. Hat sich die befruchtete Eizelle in die Gebärmutter eingenistet, wird eine Verbindung zum mütterlichen Kreislauf hergestellt. In den folgenden Monaten findet ein intensiver Austausch zwischen Mutter und Kind statt. Ist das Baby auf der Welt, beginnt auch für die frischgebackenen Eltern ein neues Leben. Sie stehen vor der Herausforderung, gemeinsam mit ihrem Kind vom Paar zur Familie zu werden.

Wie sich ein Baby Monat für Monat entwickelt und heranwächst, beschreiben und erklären Prof. Dr. med. Renate Huch und Prof. Dr. med. Remo Largo in ihrem neuen Ratgeber. Sie begleiten Eltern in spe durch 40 Wochen Schwangerschaft und die ersten Monate mit ihrem Nachwuchs. Dabei bieten die Autoren auch Hilfestellung bei anstehenden Entscheidungen in Hinsicht auf medizinische Vorsorgeuntersuchungen und die Geburt. Erfahrungsberichte dreier Paare ergänzen die einzelnen Sachkapitel.

Schäden zu Schwangerschaftsbeginn?

Schwangere Frauen befürchten nicht selten, dass sie in den ersten ein bis zwei Wochen der Schwangerschaft unwissentlich bleibende Schäden für die Entwicklung ihres Kindes verursacht haben, etwa durch die Einnahme von Medikamenten oder den Genuss von Alkohol. Doch diese Angst ist unbegründet. In dieser Zeit gilt das "Alles-oder-Nichts"-Prinzip: Ist der schädigende Einfluss so groß, dass die Entwicklung des Embryos gestört wird, geht die Anlage ganz zugrunde. Es kommt zu einer Blutung, die die meisten Frauen für eine verspätete Menstruation halten. Geht die Schwangerschaft weiter, waren die Zellen in der Lage, den möglicherweise entstandenen Schaden folgenlos zu reparieren.

Die Autoren

Prof. Dr. med. Renate Huch ist Gynäkologin. Sie war bis März 2004 Leitende Ärztin an der Frauenklinik im Unispital Zürich.

Prof. Dr. med. Remo Largo ist Facharzt für Kinderheilkunde. Er leitete die Abteilung für Wachstum und Entwicklung am Kinderspital Zürich.

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