• © Gunda Dittrich, TRIAS Verlag

    Rezepte wie Rote-Bete-Tarte mit karamellisiertem Babyspinat machen Lust auf No-Fat. © Gunda Dittrich, TRIAS Verlag

     

Weniger Fett für mehr Gesundheit: Fettfrei kochen mit Genuss

Stuttgart, März 2017 – Wie viel Fett ist gesund? Welche Fette tun uns gut, welche nicht? Kaum ein anderer Nährstoff wird kritischer unter die Lupe genommen und kontroverser diskutiert. Gabriele Lendle zeigt in ihrem „No-Fat Cookbook“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2017), dass die in pflanzlichen Lebensmitteln enthaltenen Fette ausreichen, um sich gesund zu ernähren. Mit ihren Rezepten macht sie Lust auf eine abwechslungsreiche, rein pflanzliche Kost, die weitestgehend ohne die Zugabe von Fett auskommt. Die positiven Folgen einer fettfreien, aber nicht minder leckeren Küche: Die Waage schlägt weniger aus und das Herz im richtigen Takt!

Fettfrei essen? Geht das? Nein, betont Gabriele Lendle. „Für unsere Gesundheit benötigen wir nicht nur Kohlenhydrate, Eiweiß, Mineralstoffe und Vitamine, sondern auch Fette. Bei einer ausgewogenen Ernährung müssen wir diese jedoch kaum zugeben.“ Das in den Lebensmitteln enthaltene Fett reiche vollkommen aus, um den Tagesbedarf an Fett von fünf bis 25 Prozent, bezogen auf die aufgenommene Gesamtnahrungsmenge, in Kalorien zu decken.

Nicht fettfrei essen, sondern kochen, ist daher die Devise. Aber wie geht das und wie schmeckt das? Auch Gabriele Lendle zweifelte zunächst an der Umsetzbarkeit von Anbraten ohne Fett und dem geschmacklichen Ergebnis. Nach drei Jahren Erfahrung als fettfreie Köchin erklärt sie jedoch: “Es funktioniert und schmeckt absolut köstlich!“ Die Auswahl ihrer Rezepte verspricht denn auch Genuss von morgens bis abends: Diverse Brotaufstriche, Spaghetti die Mare mit Zitronensauce oder Rote-Bete-Tarte mit karamellisiertem Babyspinat machen Lust auf No-Fat. Salatdressings mit Nüssen oder Avocado statt Öl überzeugen von der Alltagstauglichkeit des Konzepts.

Darüber hinaus zeigen sowohl Gabriele Lendle als auch ihr Co-Autorin Dr. med. Petra Bracht die Chancen einer fettreduzierten Ernährung auf: Wer besser und bewusster isst, vermeidet nicht nur Übergewicht, sondern am Ende vielleicht sogar einen Diabetes, Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Die Autorinnen:

Gabriele Lendle stellte im Jahr 2000 ihre Ernährung zunächst auf vegetarisch und anschließend auf vegan um. Der nächste Selbstversuch war das reduzieren von Fett – auch hier mit besten Ergebnissen für Gesundheit und Wohlbefinden. Bereits von ihr bei TRIAS erschienen sind „Ab jetzt vegan!“, „Mc Veg“ und „Vegan international“.
Dr. med. Petra Bracht ist Kardiologin und mit eigener Praxis in Frankfurt tätig.

Wissenswertes: Den Bedarf decken

Unser Körper kann die für ihn notwendigen gesättigten und alle einfach ungesättigten Fettsäuren selbst bilden. Im Grunde ist es deshalb nicht notwendig, dass wir Fette in Form von Öl, Butter oder Margarine zu uns nehmen. Essentiell sind lediglich die mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Nur sie müssen wir über die Nahrung zusätzlich aufnehmen. Ölsaaten wie Chiasamen und Leinsaat sind hier empfehlenswert. Wichtig ist, dass sie nicht erhitzt werden und ihre Schale vor dem Verzehr aufgebrochen ist. Nur so kann der Körper die wertvollen Fettsäuren aufnehmen.

Buchtipp

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