Thieme baut Open Access Angebot weiter aus

Stuttgart/New York, Oktober 2013 – Die Thieme Verlagsgruppe weitet ihr Open-Access-Angebot aus. Sieben Neugründungen verzeichnet Thieme seit Sommer 2011. Jüngstes Angebot sind die „International Archives of Otorhinolaryngology“, die Thieme zum 1. Oktober 2013 übernommen hat. In der soeben zu Ende gegangenen Open Access Week startete Thieme mit thematischen Newslettern, die auf die jeweils zuletzt veröffentlichten Open-Access-Inhalte hinweisen.

In den vergangenen zwei Jahren hat Thieme sieben reine Open-Access-Zeitschriften neu gegründet. Vier weitere sind in Vorbereitung. Unter den Neugründungen befinden sich Zeitschriften wie „Metabolism and Nutrition in Oncology“ (MNO) oder „Endoscopy International Open“, die in der Gastroenterologie das seit Jahren etablierte Flaggschiff „Endoscopy“ verstärkt. Im Oktober kamen nun die „International Archives of Otorhinolaryngology“ als jüngstes Thieme Angebot hinzu. „Unser Programm wächst stetig und mit dieser Zeitschrift erweitern wir unser Open-Access-Angebot um ein weiteres, für uns wichtiges Fachgebiet“, erklärt Brian Scanlan, Verlagsleiter von Thieme Publishers.

Im Mittelpunkt steht für Thieme als Anbieter medizinischer Fachinformationen ein umfangreicher Service für Open-Access-Autoren. „Dazu gehören ein konsequentes Peer-Review-Verfahren, ein professionelles Lektorat, schnelle Veröffentlichungs-zeiten, weltweiter Zugriff über unsere Zeitschriftendatenbank Thieme E-Journals, Vernetzung und Langzeit-Archivierung, Zuweisung und Verbreitung mit DOI sowie der Eintrag in PubMed Central und die Indexierung in Suchmaschinen“, erläutert Brian Scanlan.

Nicht zuletzt rundet Thieme dieses Angebot durch ein aktives Marketing ab, mit dem der Fachverlag gezielt eine große Leserschaft erreicht. Mit regelmäßigen E-Mail-Newslettern und Facebook-Posts macht Thieme auf alle neuen Open-Access-Artikel aufmerksam, die über Thieme Connect abgerufen werden können. Die ersten Newsletter sind in der gerade zu Ende gegangenen Open Access Week erschienen.

„Wir haben die Open-Access-Diskussion in den vergangenen Jahren interessiert verfolgt und mitgestaltet“, erklärt Guido F. Herrmann, der bei Thieme für die rechtliche Seite von Open Access verantwortlich ist. „Neben dem hybriden Open-Access-Modell bietet unseres Erachtens der Goldene Weg des Open Access die größten Vorteile für Leser, Autoren, Forschungseinrichtungen und Institutionen. Entsprechend entwickeln wir unser Open-Access-Angebot kontinuierlich weiter.“

Unabhängig davon bietet Thieme bereits seit 2006 seinen Autoren die Möglichkeit, ihre Artikel, die konventionell in einer klassischen Thieme Zeitschrift erscheinen, zusätzlich auf der Thieme E-Journals-Plattform www.thieme-connect./ejournals unmittelbar mit Erscheinen online frei zugänglich zu machen.

Die Thieme Gruppe

Thieme gehört zu den großen Anbietern von Büchern, Zeitschriften, elektronischen Medien, Dienstleistungen und Services rund um Medizin und Gesundheit sowie die angrenzenden Naturwissenschaften. Das Familienunternehmen entwickelt mit seinen rund 900 Mitarbeitern weltweit vernetzte Angebote auf Basis von über 150 Fachzeitschriften sowie einem lieferbaren Programm von 4500 Buchtiteln print und online weiter. Damit spricht Thieme sämtliche Akteure im Gesundheitswesen an: von Medizinstudierenden bis zu Fachärzten, von Pflegekräften über Hebammen bis zu Physiotherapeuten, von Bibliothekaren über Krankenkassen und Kliniken bis hin zu Gesundheitsinteressierten. Der Name Thieme steht für verlässliche Qualität. Das bestätigt auch das Verlagsranking des Marktforschungsinstituts Innofact, bei dem Thieme regelmäßig den Spitzenplatz belegt.