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    Den natürlichen Energiefluss für mehr Wohlbefinden nutzen. © contrastwerkstatt / Adobe Stock

     

Körper und Seele im Gleichgewicht: Den natürlichen Fluss des Qi für mehr Wohlbefinden nutzen

Stuttgart, November 2018 – Unser Alltag ist von vielen Ritualen geprägt, die uns oft gar nicht bewusst sind. Der morgendliche Kaffee oder das tägliche Zeitunglesen geben uns eine Struktur. Das bietet uns Halt und Sicherheit. Auch in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) spielen wiederkehrende Elemente und Zyklen eine wichtige Rolle, beispielsweise der Kreislauf der Lebensenergie „Qi“. In diesem täglichen Energiekreislauf beschreibt die sogenannte „Organuhr“ die Hoch- und Ruhephasen jedes Organs und deren Zusammenspiel im Körper. Wie wir das Wissen darüber nutzen können, um unsere Organe zu unterstützen und gesund zu erhalten, erklärt Rosemarie Heyny in ihrem Buch „Organuhr & 5 Elemente. Körper und Seele im Gleichgewicht“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2018).

Die Energie – auch Lebenskraft („Qi“) genannt – zirkuliert nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) im Rhythmus von 24 Stunden durch das gesamte Meridiansystem. Meridiane verteilen sich über den gesamten Körper und stellen eine Verbindung zwischen den Organen und dem restlichen Körper her. Sie sind quasi die Leitbahnen für Energie. So verfügt zu jeder Zeit ein anderes Organ über (s)ein Maximum an Energie.

Sind wir uns dieses Kreislaufes bewusst, können wir Symptome gezielt zuordnen, Mängel oder Überschüsse erkennen und dann entsprechend reagieren. Die Niere beispielsweise ist in der Zeit zwischen 17 und 19 Uhr aktiv. Ihre natürliche Funktion ist das Speichern von Reserven. Um sie dabei zu unterstützen, ist es ideal, in dieser Zeit einer ruhigen Beschäftigung nachzugehen. Auch Magen und Darm vertragen jetzt eine Ruhepause – zum Beispiel durch ein leichtes Abendessen. Die Niere ist auch für unsere innere Stärke verantwortlich. Eine tiefe Atmung in die Bauchhöhle kann helfen, ihre Energie zu stärken und wieder ruhiger zu werden.

Wer sein Leben nach der Organuhr ausrichtet, sollte seinen individuellen Vorlieben folgen und darauf achten, was ihm persönlich guttut. Denn, so einer der Grundsätze der Chinesischen Medizin: „Es wird nicht die Krankheit behandelt, sondern der Mensch.“ Die Autorin erläutert dies so: „Gesundheit und Krankheit werden subjektiv sehr unterschiedlich empfunden. Gerade deshalb ist es wichtig, die Bedürfnisse des Einzelnen genau zu erfassen.“

Wissenswertes: Organe in der Traditionellen Chinesischen Medizin

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) ist eine heilkundliche Theorie und Praxis, also Diagnose und Therapie, die sich über 2000 Jahre hinweg in China entwickelt hat. Aus Sicht der TCM haben die Organe einen Bezug zu allen Ebenen des Körpers und der Seele.
Die Leber nimmt dabei eine wichtige Rolle ein: Sie speichert das Blut und sichert den freien Fluss des „Qi“, der Lebensenergie, im Körper. Wenn diese Energie frei und gleichmäßig fließt, profitieren letztlich alle Organe davon und funktionieren gut. Dann sind auch die Emotionen im Fluss und wir fühlen uns insgesamt ausgeglichen und stabil. Durch Bewegung kann diese wichtige Funktion der Leber unterstützt werden.

Die Autorin

Rosemarie Heyny ist Heilpraktikerin mit einer Zusatzausbildung in Klassischer Akupunktur. Durch mehrere Aufenthalte in China hat sie sich ein umfassendes Wissen über die Traditionelle Chinesische Medizin angeeignet. Sie ist als Referentin an Heilpraktiker-Schulen sowie als Ausbilderin für Akupunktur tätig. Sie führt eine eigene Praxis für Chinesische Medizin in Wiesloch.

Buchtipp

Organuhr & 5 Elemente
Rosemarie HeynyOrganuhr & 5 Elemente

Körper und Seele im Gleichgewicht

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