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    Shakshouka ist eines der Gerichte, die Judith Greimel im Kochbuch für Frauen mit PCOS empfiehlt. © Meike Bergmann, TRIAS Verlag

     

Ernährung lindert Beschwerden beim PCO-Syndrom

Stuttgart, Februar 2019 – Beim polyzystischen Ovarialsyndrom – PCO-Syndrom oder kurz PCOS – leiden Frauen unter einem Ungleichgewicht der Hormone. Zu den zahlreichen Beschwerden zählt auch Unfruchtbarkeit, was vor allem für Frauen mit Kinderwunsch belastend ist. Doch Betroffene können das PCO-Syndrom durch eine Umstellung ihrer Ernährung natürlich behandeln. Wie das funktioniert, erklärt Judith Greimel im Ratgeber „PCO-Syndrom. Das Kochbuch für die Hormon-Balance“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2019).

Bei Frauen mit PCO-Syndrom gerät der Körper aus dem Takt: Das Ungleichgewicht der Hormone wirkt sich auf den weiblichen Zyklus, die Fruchtbarkeit, das Körpergewicht und den Zuckerstoffwechsel aus. Symptome sind eine unregelmäßige Regelblutung, ausbleibende Eisprünge und vermehrt männliche Hormone im Blut. Die Folge können unerfüllter Kinderwunsch, Akne oder Haarausfall sein. Viele Frauen mit PCOS sind übergewichtig und leiden unter einer Insulinresistenz. Das heißt, ihre Körperzellen reagieren nicht ausreichend auf das Signal des blutzuckersenkenden Hormons Insulin. Dadurch produziert ihr Körper beim Versuch, gegenzusteuern, verhältnismäßig viel Insulin. „Das bereits bestehende hormonelle Ungleichgewicht wird durch das vermehrte Insulin weiter befeuert. Beim PCOS ist ein wichtiger Ansatzpunkt daher, den Insulinspiegel wieder in den Griff zu bekommen. Das ist mit einer Ernährungsumstellung möglich“, erklärt Greimel.

Ideal ist es, wenn jede Mahlzeit aus einem Mix aus allen drei Hauptnährstoffen, also Eiweiß, Fetten und Kohlenhydraten, besteht, denn das hat eine geringe Insulinausschüttung zur Folge. „So verteilt man seine Kohlenhydratration automatisch gleichmäßig über den Tag. Eine Mahlzeit, die hingegen vorwiegend Kohlenhydrate enthält, führt zu einem stärkeren Blutzucker- und Insulinanstieg als wenn alle drei Hauptnährstoffe miteinander kombiniert werden“, erklärt die Autorin.

Judith Greimel liefert in ihrem Ratgeber Informationen zum PCO-Syndrom, erklärt, wie sich Betroffene mit gezielter Ernährung selbst helfen können und liefert zahlreiche passende Rezepte. „Sie werden vielleicht nicht alle Symptome allein mit der Ernährung in den Griff kriegen. Aber betrachten Sie Ihren Lebensstil als zentralen Puzzlestein im Therapieplan, der sich ganz wunderbar mit den anderen ergänzt. Essen Sie sich gesund!“, rät Greimel betroffenen Frauen.

Wissenswertes: PCO und Kinderwunsch

Viele Frauen mit PCO-Syndrom leiden unter verlängerten Zyklen ohne Eisprung und haben deshalb Schwierigkeiten, schwanger zu werden. Erstes Mittel der Wahl bei übergewichtigen Betroffenen ist es abzunehmen. Ein Gewichtsverlust von fünf bis zehn Prozent kann helfen, Zyklen mit Eisprüngen wiederherzustellen. Frauen mit PCO, die schwanger werden möchten, sollten ihren Zyklus gut beobachten, um festzustellen, ob und wann Eisprünge stattfinden. Auch einige Medikamente können helfen, den Eisprung in Gang zu setzen.

Die Autorin:

Judith Greimel ist gebürtige Österreicherin. Sie studierte Diätologie an der Fachhochschule Sankt Pölten sowie Ernährungsmedizin an der Universität Hohenheim. Die Fachfrau auf dem Gebiet des PCOS lebt und arbeitet in Mannheim, wo sie sich als Ernährungsberaterin für betroffene Frauen selbstständig gemacht hat.

Buchtipp

PCO-Syndrom
Judith GreimelPCO-Syndrom

Das Kochbuch für die Hormon-Balance

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