Richtig einkaufen ohne Glutamat

Stuttgart, März 2012 - Ob Glutamat schädlich ist oder nicht, steht immer wieder zur Debatte. Offiziell gilt es als harmlos und ist vom Gesetzgeber weiterhin zugelassen. Allerdings gibt es Studienergebnisse, die Glutamat als Dickmacher deklarieren und es unter anderem für Augen- und Nervenerkrankungen verantwortlich machen. Wie man erkennt, in welchen Lebensmitteln Glutamat enthalten ist, und wie man es beim Kochen vermeidet, stellt Hans-Helmut Martin in seinem Ratgeber „Richtig einkaufen ohne Glutamat“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2012) vor.

„Das besondere an Glutamat ist, dass es einen natürlichen Inhaltsstoff nachahmt, nämlich einen bestimmten Eiweißbaustein, eine Aminosäure mit Namen Glutaminsäure. Es hat die Eigenschaft, dass es den Geschmack eines Essens in pikanter und herber Richtung verstärkt“, erklärt Hans-Helmut Martin. In vielen Fertigprodukten findet man den Geschmacksverstärker Glutamat, der den Geschmack „aufpeppt“. In dem Einkaufsführer nimmt Martin 550 Fertigprodukte und Lebensmittel unter die Lupe. Außerdem zeigt er, wie die Lebensmittelindustrie ihre Kunden mit Ersatzstoffen hinters Licht führt und warum Verbraucher sich besser nicht auf die Bezeichnung „natürliches Aroma“ verlassen sollten.

Der Einkaufsführer beinhaltet Einkaufstabellen und Ernährungstipps. Anhand von Beispielen wirft Martin einen genauen Blick auf die Zutatenliste und zeigt, auf was Verbraucher beim Einkauf achten sollten.

Der Autor:
Hans-Helmut Martin ist Diplom-Ökotrophologe und befasst sich in seiner Arbeit als Seminarleiter und Dozent mit dem Thema gesunde Ernährung. Neben seinen Vorträgen, schreibt er Artikel für Fachzeitschriften und hat auch schon an mehreren Büchern mitgearbeitet. Außerdem hat er jahrelang das Coaching für Kursleiterinnen von Abnehmgruppen in den Bereichen Geschmacksschulungen und Ernährungsgewohnheiten übernommen

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