AnyCare ProMed Osteoporose: Stürze und Folgeerkrankungen vermeiden

Stuttgart, Dezember 2009 – Osteoporose ist eine Volkskrankheit. Experten gehen von fast acht Millionen Betroffenen in Deutschland aus. Ergänzend zur ärztlichen Versorgung kann eine telemedizinische Betreuung Betroffenen helfen, besser mit der Krankheit umzugehen sowie Stürze und Folgeerkrankungen zu vermeiden. Die AnyCare GmbH bietet Krankenkassen und -versicherungen ab sofort ein solches telemedizinisches Betreuungsmodul für Versicherte mit Osteoporose an.

An Osteoporose, umgangssprachlich auch „Knochenschwund“ genannt, leiden vor allem ältere Menschen. Die Knochenmasse nimmt ab und das Skelett verliert an Stabilität. Dadurch steigt auch das Risiko für Knochenbrüche. Oft führen bereits geringe Belastungen oder harmlose Stürze zu Frakturen. „Betroffene sollten sich dieser Gefahren bewusst sein und ihr Verhalten entsprechend anpassen. Mit einer maßgeschneiderten telemedizinischen Betreuung möchten wir ihnen dabei helfen“, erläutert Marlene Malter-Kiesling, Ärztin im medizinischen Produktmanagement der AnyCare GmbH.

Die Betreuungsintensität von AnyCare ProMed Osteoporose richtet sich nach den Bedürfnissen der Teilnehmer. Diese werden – je nach Betreuungsgrad – unterschiedlich oft von medizinischen Fachkräften der AnyCare GmbH angerufen. Informationsblätter mit konkreten Alltags- und Bewegungstipps ergänzen die telefonische Betreuung. In den Gesprächen geht es vor allem um das Thema Sturzrisiko. Die Betreuer decken mit Hilfe eines Fragenkatalogs gemeinsam mit dem Teilnehmer mögliche Sturzfallen in dessen Umfeld auf und geben Tipps, wie sich diese umgehen lassen. Außerdem erhalten die Betroffenen nützliche Informationen über ihre Erkrankung und Hinweise zu einer angemessenen Ernährungsweise bei Osteoporose. „Ziel der Gespräche ist es, die Eigenverantwortung und Therapietreue der Teilnehmer zu stärken und Sturzrisiken zu minimieren. Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass sich die Betroffenen aktiv mit ihrer Erkrankung auseinandersetzen. Dadurch lässt sich der Gesundheitszustand und die gesundheitsbezogene Lebensqualität nachhaltig verbessern oder festigen“, erklärt Malter-Kiesling. Langfristig reduzieren sich so auch die Versorgungskosten oder bleiben zumindest stabil.