• Schmerzender Rücken © Holger Muench Stuttgart

    Rückenschmerzen sind weit verbreitet

     

Lümmeln erlaubt: Die 50 besten Rückenschmerz-Killer

Stuttgart, Januar 2015 – Einmal rasch nach dem Radiergummi gebückt oder den Wasserkasten aus dem Auto gehoben und schon sticht es im Kreuz. Fast jeder Zweite leidet mindestens einmal im Leben unter Rückenschmerzen. Laut Gesundheitsreport 2014 der Techniker Krankenkasse sind Rückenbeschwerden der Grund für jeden zehnten Krankschreibungstag in Deutschland. „Es gibt viele Wege, um zu einem Rückenschmerz zu kommen. Mindestens genauso vielfältig und Erfolg versprechend sind aber auch die Möglichkeiten, sich von diesem Schmerz wieder zu befreien oder ihm vorzubeugen“, erklärt Kay Bartrow. Der Physiotherapeut hat in seinem neuen Ratgeber „Die 50 besten Rückenschmerz-Killer“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2014) zusammengestellt.

Unbedacht, schnell oder ruckartig – das sind die gefährlichen Bewegungen für den Rücken im Alltag. Aber auch dauerhafte, einseitige Belastungen durch stereotype Körperhaltungen wie das Sitzen am Schreibtisch können zu Beschwerden führen.

Gewöhnung und Bequemlichkeit sind die natürlichen Feinde der Rückengesundheit. Egal ob Sitzen, Stehen oder Liegen – hier ist Variation gefragt. „Das Lümmeln hat seinen schlechten Ruf zu Unrecht“, erklärt Bartrow. „Die aufrechte Haltung der Wirbelsäule galt in der klassischen Rückenschule als unantastbar, egal wie anstrengend sie auf Dauer war. Vielmehr gilt heute: gesund ist, was Abwechslung bringt.“ Je variabler die Haltungen sind, desto effektiver wird einseitigen Belastungen und damit Verletzungen und Funktionsstörungen der Wirbelsäule vorgebeugt. Da ist auch das Lümmeln auf dem Sofa mal erlaubt.

„Es ist immer besser, bei noch intaktem Rücken aktiv zu werden und mit dem verantwortungsvollen Bewegungsverhalten nicht bis zum ersten Schmerz zu warten“, rät Kay Bartrow. Aber auch für den Fall, dass der Schmerz bereits akut ist, hält Bartrow in seinem Ratgeber viele Erste-Hilfe-Tipps bereit.

Killer-Tipp: Einsalben ohne Hilfe

Beim Umgang mit Salben gilt – je mehr und großflächiger desto besser. Ist gerade niemand zur Stelle, um den Rücken einzureiben, kann die Schmerzsalbe auf beiden Oberschenkeln verteilt werden. Die Fläche ist ausreichend groß. Die entzündungshemmenden und schmerzstillenden Wirkstoffe werden über die Blutbahnen in Haut und Bindegewebe im ganzen Körper verteilt und gelangen so auch zur Problemstelle im Rücken.

Der Autor:

Kay Bartrow arbeitet als Physiotherapeut in Balingen. Er ist Lehrbeauftragter für Physiotherapie und gibt Fortbildungskurse für examinierte Physiotherapeuten. Kay Bartrow weiß aus seiner langjährigen Arbeit als Physiotherapeut, dass Rückenschmerzgeplagte selbst viel zu einer Besserung der Beschwerden beitragen können und wie wichtig es ist, präventiv den Rücken zu trainieren.

Buchtipp

Die 50 besten Rückenschmerz-Killer
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Den Schmerz abschalten

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