Schluss mit bibbern, schlottern und zittern!

Stuttgart, Dezember 2009 – Jetzt sind sie da, die frostigen Tage mit eisigem Wind. Viele Menschen reiben sich schnatternd die Hände, trinken heißen Tee und füllen ihre Wärmflaschen. So mancher friert jedoch trotzdem und das nicht nur im Winter, sondern auch im Frühling, Sommer oder Herbst. Insbesondere Frauen leiden häufig darunter. In ihrem neuen Ratgeber „Nie wieder frieren – die 50 besten Tipps“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2009) bietet Karin Hertzer ‚Frostbeulen’ zahlreiche Ideen und Maßnahmen gegen Gänsehaut und Zähneklappern, egal zu welcher Jahreszeit.

„Wer viel friert, sollte sich von außen wärmen – mit geeigneter Garderobe, warmer Luft, warmem Wasser und Massagen, aber auch mit gezielten Kältereizen“, rät die Journalistin und Buch-Autorin Karin Hertzer. Selbst betroffen, kennt sie sich mit den Beschwerden, Ursachen und Gegenmaßnahmen bei starkem Kälteempfinden aus. Aus Erfahrung weiß sie: „Man kann seinem Körper auch von innen kräftig einheizen – mit wärmenden Lebensmitteln, scharfen Gewürzen und lang gekochten Speisen.“ Viel Bewegung wie hüpfen, springen, tanzen und spezielle Entspannungsübungen, zum Beispiel Autogenes Training oder Progressive Muskelrelaxation, verschaffen ebenfalls wohlige Wärme, denn auch die Psyche spielt mit, wenn es um das Kälteempfinden geht.

Die Autorin hat wertvolles Wissen aus Schulmedizin, Naturheilkunde, Ernährung, Pharmakologie, Sport und Psychiatrie gesammelt, sich über Kleidungsphysiologie und Materialkunde informiert und Erfindungen ausprobiert, die Feuer, Strom und chemische Reaktionen nutzen. Ihre Ergebnisse sind Grundlage für ihre 50 Ratschläge gegen bibbern, schlottern und zittern. Darüber hinaus geht sie auch den Fragen nach, was Menschen in der Vergangenheit gegen Frieren getan haben und mit welchen Mitteln andere Kulturen „in Wallung“ kommen: In Finnland zum Beispiel gibt es zwei Millionen Saunen – und das bei fünf Millionen Einwohnern. Sogar im Parlament können die Politiker saunieren.

Wissenswertes: Alkohol – Einheizer oder Abkühler?

Wenn Sie Alkohol trinken, erweitern sich die Blutgefäße. Die Haut wird besser durchblutet, was wir bei Kälte als angenehm empfinden. Zugleich stellt sich aber ein Kühleffekt ein: Die wichtigen Organe werden nämlich weniger durchblutet, und die warme Haut strahlt mehr Energie nach außen ab. Wer sich im Rausch in den Schnee legt, läuft Gefahr, an einer Unterkühlung zu sterben.

Die Autorin

Karin Hertzer ist freie Journalistin und schreibt regelmäßig für Print- und Online-Magazine. Ihre Schwerpunkte sind Gesundheit, Medizin und Psychologie. Sie hat bereits mehrere erfolgreiche Ratgeber und Sachbücher veröffentlicht.

Buchtipp

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