Schwangerschaft und Geburt entspannt erleben – Hebammenwissen gibt Sicherheit

Stuttgart, März 2011 - Schwanger! Und plötzlich sind da 1000 Fragen. Wann soll ich das erste Mal zum Frauenarzt? Welche vorgeburtliche Diagnostik gibt es? Wie gehe ich mit der Angst vor der Geburt um? Hebammen wissen um die Fragen werdender Eltern. Um den großen Erfahrungsschatz der Geburtshelferinnen und -helfer zu bündeln, hat der Deutsche Hebammenverband den Ratgeber „Entspannt erleben: Schwangerschaft und Geburt“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2011) herausgegeben.

Traditionelles Elternwissen, das noch zwei bis drei Generationen zuvor als Richtschnur des Verhaltens in der Schwangerschaft dienen konnte, ist heute oft in Vergessenheit geraten. Die meisten werdenden Väter und Mütter verfügen vor der Geburt kaum über Erfahrungen in der Betreuung von Kindern. „Es ist leicht nachvollziehbar, dass werdende Eltern Rat und Begleitung suchen. Doch sie sollten unbesorgt sein, denn sie durchleben den natürlichsten Vorgang der Welt: Sie sind schwanger“, erklärt Ursula Jahn-Zöhrens, Hebamme und Autorin des Ratgebers.

Hebammen möchten Schwangere und ihr ungeborenes Kind stärken – sowohl körperlich, als auch seelisch. Dazu liefern sie fachlich kompetente Informationen, ohne sie zu bevormunden. Der Ratgeber behandelt neben den klassischen Themen zur Schwangerschaft die Phase der Pränataldiagnosik und die Geburtsvorbereitung. Ein Schwerpunkt liegt auf der Geburt selbst – Leser profitieren vom großen Erfahrungsschatz der Hebammen und von Erkenntnissen der modernen Schwangerenbegleitung. So stärkt der Ratgeber werdende Eltern darin, sich nicht unnötig zu sorgen und einfach „guter Hoffnung“ zu sein.

Wissenswertes: Das werden Hebammen häufig gefragt

Ich habe auf einer Party Alkohol getrunken. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, dass ich schwanger war. Kann das dem Kind schaden?

Keine Sorge: Es gilt als sicher, dass die schädigende Wirkung von Alkohol vor dem 7. bis 10. Tag nach der Befruchtung nach dem „Alles-oder-nichts“-Prinzip entweder zum Fruchtabgang oder zur unbeschadeten Weiterentwicklung führt.

Hat es etwas zu bedeuten, dass mein Bauch immer wieder hart wird?

Immer wenn Ihr Bauch wächst, spüren Sie dies als „hart werden“. Das darf für Sie nicht schmerzhaft sein und wenn Sie sich hinlegen, sollte der Bauch bald wieder weich werden. Ein weitere Grund können kräftige Kindsbewegungen sein. Auch dies ist kein Grund zur Beunruhigung. Im Zweifelsfall fragen Sie Ihre Hebamme oder Ihren Frauenarzt.

Wann wird heute bei einer Geburt noch ein Einlauf gemacht?

Ein Einlauf wird heute manchmal bei unregelmäßiger Wehentätigkeit oder vor einer Wassergeburt empfohlen. Ansonsten steht es Ihnen frei, mit Ihrer Hebamme über einen Einlauf zu sprechen.

Die Autoren

Ursula Jahn-Zöhrens ist seit 20 Jahren Hebamme. Seit 1989 lebt und arbeitet sie als freiberufliche Hebamme in Bad Wildbad. Pro Jahr begleitet sie circa 80 Familien durch das erste Lebensjahr eines Kindes.

Im Deutschen Hebammenverband sind über 17.000 Mitgliedern organisiert. Er ist damit der größte deutsche Hebammenverband. Sein zentrales Anliegen: „Kinder sollen sicher und mit Freuden geboren werden!“

Buchtipp

Entspannt erleben: Schwangerschaft und Geburt
Hebammengemeinschaftshilfe e.V, Ursula Jahn-Zöhrens, Gertrud M. Ayerle, Renate Egelkraut, Angelica EnselEntspannt erleben: Schwangerschaft und Geburt

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