• Schwangerschaftsdiabetes © TRIAS Verlag

    Blutzuckerspiegel entlasten durch gesunde Ernährung

     

Schwangerschafts-Diabetes im Griff

Stuttgart, Februar 2014 – Der Bauch wird runder, die Vorfreude steigt, Kinderwagenkauf und Geburtsvorbereitung stehen auf dem Programm – und dann die Diagnose: Schwangerschafts-Diabetes. Doch Betroffene müssen sich nicht verrückt machen: Mit bewusster Ernährung und Bewegung können sie den Blutzuckerspiegel auf eine normales Maß senken, ohne Insulin spritzen zu müssen. Informationen und zahlreiche Rezepte haben Bettina Snowdon und Ute Schäfer-Graf im neuen Ratgeber „Schwangerschafts-Diabetes im Griff“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2014) zusammengestellt.

Schwangerschafts-Diabetes wird zur Zeit bei knapp fünf Prozent der deutschen Schwangeren diagnostiziert und ist damit eine der häufigsten Erkrankungen in der Schwangerschaft, so Schäfer-Graf. „Diabetes bedeutet, dass der Körper nicht genügend Insulin produziert, um die Glukose, also Zucker, aus dem Blut in die Zellen zu transportieren, so auch beim Schwangerschaftsdiabetes“, erklärt sie. Das führt dazu, dass das Baby übermäßig wächst. Sein sehr hohes Geburtsgewicht kann zu zahlreichen Komplikationen führen. Für Mutter und Kind besteht außerdem das Risiko, dauerhaft an Diabetes zu erkranken. Deshalb muss er behandelt werden. Meist reicht es aus, wenn Schwangere ihre Ernährung umstellen und sich regelmäßig bewegen. Nach der Schwangerschaft verschwindet der Diabetes dann in der Regel von selbst.

„Viele der Betroffenen haben vorher noch nie mit der Stoffwechselkrankheit zu tun gehabt und fragen sich: Wie kommt das denn? Und vor allem – was kann ich jetzt tun, damit mein Baby keinen Schaden nimmt?“, so die Autorinnen. Schwangere haben nach der Diagnose Angst, dass sie ihre Ernährung komplett einschränken oder umstellen müssen. Das ist unbegründet, sagen die Autorinnen, die mit ihrem Buch eine Orientierungshilfe bieten wollen: „Sie werden Ihre Essgewohnheiten unter die Lupe nehmen und einiges ändern, aber der Genuss kommt dabei nicht zu kurz. Kohlenhydrate und selbst Zucker sind nicht strikt verboten.“ Die Autorinnen erklären, was erlaubt ist, und bieten viele leckere und blutzuckerfreundliche Rezepte. Brot mit Erdbeer-Pistazien-Aufstrich, Tomaten-Schafskäse-Rührei oder mit Mozarella überbackenes Hähnchenfilet versorgen Mutter und Kind optimal.

Die Autorinnen:

Prof. Dr. Ute Schäfer-Graf ist Deutschlands einzige Ärztin mit der Qualifikation Gynäkologin und Diabetologin. Sie ist Oberärztin am St. Joseph-Krankenhaus in Berlin und leitet die dortige Sprechstunde für Schwangerschafts-Diabetes.

Bettina Snowdon ist Oecotrophologin und lebt in Hamburg, wo sie als Autorin, Lektorin und Übersetzerin arbeitet. Ihre Rezepte entwickelt sie alle selbst.

Wissenswertes: Wenn die Naschlust Sie überkommt

Schwangere mit Schwangerschafts-Diabetes dürfen bei Naschlust ohne Bedenken zu folgenden Snacks greifen: 

  • Handvoll Erdbeeren oder Himbeeren
  • Handvoll Mandeln oder Nüsse (ohne Salz)
  • Riegel dunkle Schokolade (mind. 70 Prozent Kakaogehalt)
  • Naturjoghurt
  • 1 Eiskugel im Becher (ohne Waffel)
  • 2 Vollkornkekse

Buchtipp

Schwangerschafts-Diabetes im Griff
Bettina Snowdon, Ute Schäfer-GrafSchwangerschafts-Diabetes im Griff

Gesund essen für mein Baby und mich

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