Sport und Ernährung – optimale Leistung durch richtige Ernährung

Für Sportler ist es wichtig, sich richtig zu ernähren, um ihre Leistungsfähigkeit zu halten oder sogar noch zu steigern. Je höher das Leistungsniveau und je intensiver das Training, umso wichtiger ist der Erfolgsfaktor Ernährung. Sportler, die sich nicht optimal ernähren, sind häufig schneller erschöpft, leistungsschwächer und anfälliger für Verletzungen und Infekte. In dem Lehrbuch „Sport und Ernährung“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2012) informieren Christoph Raschka und Stephanie Ruf Sportler und Sportmediziner über die optimale Energie-, Nährstoff- und Flüssigkeitszufuhr in Trainings- und Wettkampfzeiten. Neben Ernährungsplänen – angepasst für jeden Kalorienbedarf – enthält das Buch außerdem zahlreiche Rezepte.

„Oft werden konkrete Ernährungsempfehlungen nur auf der Basis persönlicher Erfahrungen gemacht. Sportmedizinische Empfehlungen sollten aber in erster Linie auf gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen“, so die Autoren. Grundlage ihres Buches sind deshalb die Positionspapiere der Amerikanischen Gesellschaft für Sportmedizin, der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention und wissenschaftliche Fachstudien. Auf deren Basis informieren sie darüber, wie die optimale Ernährung in Training und Wettkampf aussieht, ob Proteinpräparate wirklich hilfreich sind, wie die Ernährung den Muskelaufbau unterstützt oder wieviel Sportler trinken sollten.

„Das Wirkungspotenzial der Ernährung, insbesondere von zusätzlichen Eiweiß- und speziellen Aminosäuregaben, zum Muskelaufbau wird beispielsweise häufig unterschätzt“, erklären die Autoren. Da diese Nahrungssupplemente nicht auf der Dopingliste stehen, sind sie im Leitungssport recht populär. Grundlage für Muskelzuwachs ist zwar eine ausreichende Proteinaufnahme mit allen essenziellen Aminosäuren, dieser höhere Bedarf lasse sich aber problemlos über die Nahrung decken, so die Autoren: „Durch eine zusätzliche Proteinzufuhr über die Empfehlung hinaus – so sind sich seriöse Wissenschaftler einig – sind weder ein Muskelmassezuwachs noch ein Gewinn an Kraftleistung zu erreichen. Das gelingt nur durch Training.“

Die Autoren:

PD Dr. med. Dr. rer. nat. Christoph Raschka, Facharzt für Allgemeinmedizin, Facharzt für Innere Medizin, Sportmedizin. Institut für Sportwissenschaft Universität Würzburg. Vizepräsident des Hessischen Sportärzteverbandes

Dr. oec. troph. Stephanie Ruf, Referentin für wissenschaftliches Marketing.

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