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    HPU-Patienten sind chronisch erschöpft © pressmaster, Adobe Stock

     

Wenn Stress krank macht: Stoffwechsel-Störung HPU

Stuttgart, März 2018 – Jede zehnte Frau und jeder hundertste Mann in Deutschland ist von der Stoffwechsel-Störung Hämopyrrollaktamurie (HPU) betroffen. Die genetische Entgiftungsschwäche führt zu einem Mangel an Zink und Vitamin B6. Der Stoffwechsel der Patienten ist besonders stressanfällig. Sie fühlen sich ständig überlastet, erschöpft und antriebslos. Heilpraktikerin Dr. Tina Maria Ritter erklärt in ihrem neuen Ratgeber „Stoffwechsel-Störung HPU“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2018) und beim TRIAS Gesundheitsfrühstück für Journalisten am 23. März 2018 in München, was Betroffene tun können: eine vitalstoffreiche Ernährung und kraftvolle Selbstcoaching-Techniken erhöhen die Stressresistenz und verbessern das Wohlbefinden.

„Stress ist Gift, aber er macht nicht jeden krank,“ so die Erfahrung der Diplom-Biologin. Menschen, die unter der Stoffwechsel-Störung HPU leiden, reagieren besonders empfindlich auf Stress und sind tendenziell ängstlich. Aufgrund der Entgiftungsschwäche gelangen sie leicht an ihre Grenzen. „Wer wenig Kraft hat, fühlt sich leichter überfordert. Und wer sich überfordert fühlt, erlebt Stress“, beschreibt die Autorin. Unter Stress sinkt zudem die Leistungsfähigkeit der Enzyme, die durch die Entgiftungsschwäche ohnehin schon ineffizient arbeiten. Die Symptome der HPU wie Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, Gedächtnisschwäche und Schlafstörungen verstärken sich.

Patienten können diesen Teufelskreis selbst durchbrechen indem sie ihren Stoffwechsel unterstützen und an ihrer Stressresistenz arbeiten. „HPU muss nicht gleichbedeutend sein mit schwerem Schicksal. Es geht darum, die Herausforderungen anzunehmen und ihnen mit geeigneten Mitteln gerecht zu werden,“ ist Dr. Tina Maria Ritter überzeugt. Durch gezielte Nahrungsergänzungen erhält der Körper zum Beispiel das benötigte Zink und aktives Vitamin B6. Individuelle Selbst-Coaching-Techniken helfen zusätzlich dabei, sich nicht selbst unter Druck zu setzen. Passende Übungen sorgen für Klarheit und Ruhe im Kopf. So werden HPU-Patienten in ihrer Leistungsfähigkeit unterstützt und fühlen sich den Anforderungen des Alltags wieder besser gewachsen.

Die Autorin:

Diplom-Biologin Dr. Tina Maria Ritter ist in Mannheim als Heilpraktikerin in eigener Praxis tätig. Dort begleitet sie seit zehn Jahren Patienten mit HPU. Ihre Schwerpunkte sind Stoffwechselstörungen und Orthomolekulare Medizin.

Wissenswertes: Übung zum „Denken bleiben“

Grübeln, sich gedanklich im Kreis drehen, nicht vorankommen mit den Gedanken – in solchen Situationen fällt es schwer zu entspannen. Im Kopf spielen sich Szenarien ab, die ängstigen und Stress auslösen. Übungen zum „Denken bleiben“ helfen dabei wieder linear und zielgerichtet zu denken. Mit positiv an sich selbst formulierten Fragen – Was bedeutet das Erlebte für mich? Wie kann ich die Situation für mich nutzen? Was würde ich in diesen Momenten gerne tun oder sagen? – gelingt es, das Gedankenkarussell zu durchbrechen.

 

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Stoffwechselstörung HPU
Tina Maria RitterStoffwechselstörung HPU

Wenn Stress krank macht. Das Selbsthilfe-Programm

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