Gesunder Stress statt Burnout

Stuttgart, August 2012 - Flexible Arbeitsmodelle, lange Anfahrtswege und ständige Abrufbarkeit führen Arbeitnehmer immer häufiger an die Grenzen psychischer Belastbarkeit. Zu dieser Einschätzung kommt das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) in seinem kürzlich veröffentlichten „Fehlzeiten-Report 2012“. Burnout kann die Folge dieser ungünstigen Stressfaktoren sein. In ihrem gerade erschienenen Ratgeber „Die 50 besten Stress-Killer“ (TRIAS Verlag. Stuttgart. 2012) beschreiben Ana-Maria und Christoph Bamberger Übungen, die zur körperlichen und seelischen Ausgeglichenheit beitragen sowie chronischem Stress und Burnout vorbeugen können.

„Es ist völlig in Ordnung Stress zu haben“, beruhigen Ana-Maria und Christoph Bamberger. „Eine gewisse Basis-Stressreaktion ist überlebenswichtig“, so das Autorenduo. „Er macht wach und leistungsfähig.“ Doch den täglichen Stress auf ein gesundes Maß herunterzufahren, fällt vielen Menschen schwer. „Sie müssen Ihr Stressoren-Verarbeitungssystem trainieren und lernen, die Stressoren abzumildern, damit die Stressreaktion schwächer ausfällt“, erklären die beiden Ärzte.

Als sehr wirkungsvoll hat sich regelmäßige Bewegung erwiesen, insbesondere ein individuelles ‚mediatives Ausdauertraining‘, das Ausdauer- und Krafttraining vereint – wie zum Beispiel Schwimmen, Kampfsport oder Tanzen. Bewusst die Wahrnehmung und Achtsamkeit im Alltag zu trainieren, kann ebenfalls ein Weg zu mehr Gelassenheit sein. „Vier regelmäßig angewendete Stress-Killer sind lebensverändernd“, versprechen die Autoren.

Sie erklären die wissenschaftlichen Hintergründe zu psychischen Belastungen und stellen 50 einfache „Stress-Killer“ vor, mit denen sich Stressempfinden gezielt reduzieren lässt. Mit den vier Trainingsbereichen Bewegung, Entspannung, Ernährung und Zeitmanagement bieten die Autoren Raum für individuelle Antistress-Pläne.

Wirkungsvolle Stress-Killer

Keine aufputschenden Substanzen nach 16.00 Uhr, vor allem keinen Kaffee und keine Cola.

Experten empfehlen mindestens 10 000 Schritte pro Tag zu gehen. Aber schon die Hälfte ist ein grandioser Stresskiller!

Finden Sie Ihren persönlichen Ankerplatz in der Natur. Und gehen Sie möglichst oft hin. Auf welche Weise auch immer.

Halten Sie sich in Ihrer Freizeit gezielt von technischen Geräten fern.

Die Autoren

Prof. Dr. Christoph M. Bamberger ist Internist und Direktor des Medizinischen Präventions-Centrums Hamburg. Aus der Arbeit mit seinen Patienten kennt er die Bedeutung der Stressbewältigung. Dr. med. habil. Ana-Maria Bamberger ist Ärztin mit dem Schwerpunkt Medizinische Psychologie.

Buchtipp

Die 50 besten Stresskiller
Christoph M. Bamberger, Ana-Maria BambergerDie 50 besten Stresskiller

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