• Nackenentspannung. © Holger Münch, TRIAS Verlag

    Gezielte Übungen lindern Nacken- und Schulterbeschwerden.

     

Stressmuskeln gezielt lockern – Entspannung für Nacken und Schultern

Stuttgart, Oktober 2015 – Ihnen sitzt der Stress buchstäblich im Nacken? Sie schultern Ihren Alltag alles andere als entspannt? In ihrem neuen Ratgeber „Nacken & Schulter entspannen“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2015) zeigt Heike Höfler Massagegriffe, einfache Dehn- und Kräftigungsübungen sowie Entspannungstechniken für alle, die unter chronischen Nackenbeschwerden und Schulterverspannungen leiden. Dabei stehen Körper und Geist gleichermaßen im Mittelpunkt. Denn die richtige Körperhaltung sowie gezielte Übungen lindern nicht nur die Schmerzen, sondern wirken sich auch positiv auf die Gefühle aus.

„So wie die Nacken-Schulter-Region besonders sensibel auf Stress und Anspannung reagiert, so schnell spricht sie auch darauf an, wenn wir positiv gegensteuern“, erklärt Heike Höfler. Deshalb reichen oft schon wenige Minuten zwischendurch aus, um die „Stressmuskeln“ zu lockern. Insgesamt bietet die Autorin sechs Übungsprogramme mit unterschiedlichen Schwerpunkten an, die individuell kombinierbar sind.

Zunächst geht es darum, wieder in eine aufrechte Haltung zu finden. Bestimmte Vorstellungsbilder können dabei hilfreich sein: Schulterblätter rutschen zum Beispiel als imaginäre Windrädchen wieder in die richtige Position. Als Aufwärmprogramm oder Wohlfühlpause empfiehlt die Autorin Übungen mit Wärmekissen. Neben der Dehnung von Brust- und Nackenmuskulatur sowie Kräftigungsübungen spielt ein elastisches Bindegewebe, die sogenannten Faszien, eine besondere Rolle. „Weil wir überwiegend sitzen, fehlt dem Nacken- und Schulterbereich die dynamische Dehnbelastung“, so Höfler. Infolgedessen verkleben die Faszien und verlieren ihre Elastizität. Übungen namens „Bigfoot“ oder „Fliegendes Schwert“ sorgen für eine weiche, aber effektive Dehnung des Bindegewebes. Die am Schluss vorgestellten Feldenkrais-Übungen verfeinern die eigene Körperwahrnehmung.

Wissenswertes: Die Körperhaltung als urzeitlicher Reflex
Psychische Belastungen bewirken eine bestimmte Körperhaltung: Wir igeln uns ein, indem wir die Schultern hochziehen und nach vorn hängen lassen. Schon in der Steinzeit hat der Mensch diese Haltung eingenommen, wenn Gefahr drohte, um den ungeschützten Nackenbereich im Kampf oder auf der Flucht zu schützen. Anders als unsere Vorfahren bauen wir die Anspannung jedoch nicht ab, sondern verharren darin. Dadurch verkürzen sich die Brustmuskeln, die Schulter- und Nackenmuskulatur bleiben angespannt. Schmerzen sind die Folge.

Die Autorin:
Heike Höfler ist Sport- und Gymnastiklehrerin und hält Kurse rund um Themen wie Rücken, Atem, Gesicht oder Entspannung. Zunächst jahrelang an Kliniken tätig, machte sie sich 2002 selbstständig. Ihre Übungsreihen sind alle aus ganzheitlichen Aspekten entstanden und basieren auf Therapien, die die Geist-Körper-Verbindung in den Mittelpunkt stellen. Bei TRIAS hat sie unter anderem bereits die Titel „Entspannungstraining für Kiefer, Nacken, Schultern“ und „Fitness-Training fürs Gesicht“ veröffentlicht.

Buchtipp

Nacken & Schultern entspannen
Heike HöflerNacken & Schultern entspannen

Sanfte Übungen für lockere Stressmuskeln

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