• Taping © Holger Münch, TRIAS Verlag

    Tape bei verspannter Nacken-Schulter-Partie © Holger Münch, TRIAS Verlag

     

Abkleben hilft: 30 Supertapes bei Schmerzen und Sportverletzungen

Stuttgart – Von Achillessehnenreizung über Hexenschuss bis Zähneknirschen: Mit elastischen Klebebändern, sogenannten Tapes, können Muskel-, Nerven- und Faszienschmerzen einfach und nebenwirkungsfrei behandelt werden. In ihrem neuen Ratgeber „Taping“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2017) haben John Langendoen und Karin Sertel dreißig bewährte Tapes zum selbst anlegen zusammengestellt.

Zuerst waren es Radsportler und Profifußballer, die durch rote und blaue Klebestreifen am Körper in Erscheinung traten. Mittlerweile haben die elastischen Tapes Einzug in den Freizeitsport gehalten und kommen bei umgeknickten Knöcheln, Wadenkrämpfen und Muskelkater zum Einsatz. Aber auch bei Kreuzschmerzen, Nackenverspannungen oder Lymphödemen kann Taping helfen. Außerdem können Gelenke gestützt, Fehlstellungen minimiert und Schwellungen behandelt werden.

Durch das Bekleben der Schmerzpunkte entsteht eine sanfte Dauermassage, die Durchblutung, Lymphfluss und das Fasziennetzwerk stimuliert und so die Heilung anregt. „Das Geheimnis der Tapes liegt in einer ebenso einfachen Anwendung wie verblüffenden Wirkung“, so die Physiotherapeuten. Viele internationale Studien haben die Wirksamkeit von Taping mittlerweile bestätigt: „Man vermutet, dass über die Wahrnehmung vitalisie¬render Zug- und Druckreize durch die Nervenendigungen unter der Haut, eine Lockerung und Bewegung der betroffenen Regionen bewirkt wird. Das vermindert wiederum das Schmerzempfinden“, erläutern Langendoen und Sertel.

Trotz allgemein guter Verträglichkeit der Tapes sollte man aber unter bestimmten Voraussetzungen vor¬sichtig sein: Offene Wunden, Krampfadern, große Ödeme oder eine bekannte Pflasterallergie sprechen gegen eine Tape-Anlage. Alle anderen können die Tapes bedenkenlos nutzen, so die Autoren.

Die Tapes kann der Anwender an den meisten Stellen des Körpers selbst anbringen oder sich von einem Partner helfen lassen. Wie das genau geht, beschreiben die Taping-Experten in ihrem Buch. Jeder Handgriff ist dabei detailliert beschrieben und bebildert.

Wissenswertes: Faszien lösen und aktivieren

Der Haupteffekt des Tapings beruht auf dem Zugeffekt des Tapes auf der Haut und den oberflächlichen Faszien. Dadurch verändert sich das Bewegungsverhalten der Faszienschichten. Verklebungen werden gelöst, Schwellungen klingen schneller ab, Muskeln entspannen sich und Faszienschmerzen werden gelindert.

Die Autoren:

John Langendoen ist Sportphysiotherapeut, Diplom-Akupunk¬teur und Ehrenprofessor an verschiedenen Universitäten. Außerdem ist er Gründer und Mitinha¬ber von „Therapy4U Physiotherapie und Training“ in Kempten und Durach im Allgäu. Durch die Arbeit mit professionellen Sportlern entwickelte er das „funktionelle Taping mit elastischem Tape – Kinematic Taping® Con¬cept“. Er gibt Taping-Unterricht in mehr als 25 Ländern. Karin Sertel ist seit 1980 Physiotherapeutin. Sie ist eine erfahrene Hand-, Manual- und Cranio-Sacral-Therapeutin für Kinder und Erwach¬sene.

 

Buchtipps

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