• Schnupfen-Tape vor dem Spiegel

    Schnupfen-Tape vor dem Spiegel

     

Taping selbst gemacht: Mit bunten Klebestreifen gegen den Schmerz

Stuttgart, Juni 2013 – Spätestens seit der letzten Fußball-WM und den Olympischen Spielen kennt sie jeder Sportfan – die bunten Klebe-bänder, mit denen zahlreiche Spieler und Athleten in den Wettkampf gingen. Wie die dehnbaren Klebestreifen den verstauchten Knöchel stützen, den Rücken beweglicher machen und blaue Flecken schneller verschwinden lassen, erklären John Langendoen-Sertel und Karin Sertel in ihrem Ratgeber „Das Taping-Selbsthilfe-Buch“, der jetzt zusammen mit DVD und zwei Rollen 3XS-Tex-Tapes als „Taping-Box“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2013) angeboten wird.

Ein falscher Schritt und umgeknickt, der Rücken ist verspannt und zwickt oder der Bluterguss geht nicht weg: Egal, ob Beschwerden im Alltag oder beim Sport – Tapes lindern nebenwirkungsfrei Muskel-, Gelenk- und Nervenschmerzen und reduzieren Schwellungen. Beim Taping werden schmerzende Muskeln und deren Schmerzpunkte beklebt und es entsteht eine sanfte Dauermassage, die Durchblutung und Lymphfluss stimuliert und die Heilung anregt. Außerdem können Gelenke gestützt, Fehlstellungen minimiert und Schwellungen und Narben behandelt werden. Die Autoren haben die Anwendung der elastischen Bänder mit gängigen Behandlungsmethoden in der Sportphysio- und manuellen Therapie verknüpft und eine eigene Methode entwickelt: das Kinematic Taping® Concept.

„Ein wichtiger Effekt, den man mit Taping erreichen kann, ist die Verminderung von Schmerzen. Wenn man weniger Schmerzen hat, kann man sich wieder besser bewegen, was wiederum den Schmerz weiter reduziert. In vielen Fällen ist Bewegung die eigentliche Medizin“, erklären die Physiotherapeuten John Langendoen-Sertel und Karin Sertel. Dabei ahmen die etwa fünf Zentimeter breiten Textil-Klebebänder aus dehnbarer Baumwolle die elastischen Eigenschaften der Haut nach und folgen den Gewebestrukturen des Körpers. Ist die Ursache der Beschwerden bekannt, können Muskeln mit Tapes gezielt entspannt und beim Training unterstützt werden, Schwellungen durch Lymphdrainage abgebaut und Nerven beruhigt werden. „Wenn das Tape richtig sitzt, fühlt man sofort eine positive Wirkung“, bestätigen die Autoren. In ihrem Ratgeber erklären sie detailliert und anschaulich bebildert, wie die Tapes bei den rund 160 häufigsten Beschwerden – von Arthrose über Muskelkater bis zur Prellung – angelegt werden müssen, um optimal zu wirken. Auf der beiliegenden DVD werden zusätzlich 20 der wichtigsten Anwendungen vorgestellt. Und mit den zwei Rollen hochwertiger 3XN-Tex-Tapes können Nutzer gleich die ersten Anwendungen ausprobieren.

Wissenswertes: Taping hilft auch bei Erkältung

Bei einer Erkältung oder bei Nebenhöhlenproblemen kann in diesem Bereich speziell über Nacht ein Tape angelegt werden. Der Schleim kann besser abfließen und das Gefühl einer verstopften Nase nimmt ab. Man kann wieder freier durchatmen.

Die Autoren:

John Langendoen-Sertel ist seit 1976 Physiotherapeut, Dipl.-Akupunkteur, Sportphysiotherapeut, MSc in Schmerzmanagement, Fachlehrer und Fachlehrerprüfer für manuelle Therapie und Mitglied des Standards Committee des internationalen manuellen Therapie-Verbands IFOMPT sowie Gründer und Mitinhaber von Therapy4U Physiotherapie und Training in Kempten/Allgäu.

Karin Sertel ist seit 1980 Physiotherapeutin. Sie ist eine erfahrene Hand-, Manual (Maitland® Konzept) und Cranio-Sacral-Therapeutin für Kinder und Erwachsene. Durch ihren Ehemann John Langendoen lernte sie 2002 das Taping kennen. Das Selbsttaping hat in ihrer Handrehabilitation einen großen Stellenwert eingenommen.

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