• Mit dem Krankenhauszukunftsgesetz die Digitalisierung vorantreiben

    Experten der Thieme Gruppe informieren im Rahmen eines Web-Seminars „Durchstarten mit dem KHZG: Gemeinsam fit für die digitale Zukunft“.

     

Thieme Web-Seminar zum KHZG: Mit dem Krankenhauszukunftsgesetz die Digitalisierung vorantreiben

Stuttgart, Februar 2021 – Über vier Milliarden Euro wollen Bund und Länder in die Modernisierung von Krankenhäusern investieren. Mit dem Krankenhauszukunftsfonds sollen dringend notwendige Investitionen in die digitale Infrastruktur, die Informationssicherheit, zuverlässige regionale Versorgungsstrukturen und die informationstechnische Ausstattung der Notaufnahmen gefördert werden. Für welche Maßnahmen Kliniken Förderung beantragen können, wie Digitalisierungsprojekte weiterentwickelt oder ganz neu aufgesetzt werden können und wie Anträge ganz konkret gestellt werden, darüber informieren Experten der Thieme Gruppe am 25. Februar 2021 im Rahmen des Web-Seminars „Durchstarten mit dem KHZG: Gemeinsam fit für die digitale Zukunft“.

Im September 2020 wurde das Krankenhauszukunftsgesetzt (KHZG) verabschiedet, das den Rahmen für die geplanten Investitionen steckt. Bis zum 31. Dezember 2021 können Kliniken und Krankenhäuser ihre Förderanträge stellen. Förderungsfähig sind unter anderem Projekte zur Verbesserung der Patientenkommunikation, Anamnese und Patientenaufklärung, zur digitalen Pflegedokumentation und Notfallversorgung.

„Klinikverbünde und einzelne Häuser, die jetzt zügig ihren Bedarf anmelden, können voraussichtlich schon in diesem Jahr von den Fördergeldern profitieren und die dringend notwendige Digitalisierung an ihren Häusern weiter vorantreiben“, ist Dr. Oliver Gapp, Leiter des strategischen Geschäftsfeldes Patient Care bei Thieme, zuversichtlich. Gemeinsam mit den Expertinnen und Experten für digitale Lösungen und Services der Thieme Gruppe begleitet der promovierte Volkswirt Kliniken und Krankenhäuser bei der Entwicklung und Umsetzung zukunftsfähiger Digitalisierungsstrategien.

Im Rahmen eines Web-Seminars fassen Michael Robering, Key Account Manager bei Thieme Compliance, und Partnermanager Alexander Wahl am 25. Februar 2021 die wichtigsten Aspekte des Krankenhauszukunftsgesetzes für Entscheider in Kliniken zusammen. Sie informieren über Richtlinien und den Beantragungsprozess und stellen förderungsfähige Lösungsansätze für Kliniken und Krankenhäuser vor. Dabei legen sie den Schwerpunkt auf digitale Anamnese, Patientenaufklärung und -dokumentation sowie Patientenportale. Interessierte können sich auf www.thieme-compliance.de/web-seminare anmelden.

Förderungsfähig sind beispielsweise digitale Patientenportale. Diese unterstützen nicht nur die Arzt-Patienten-Kommunikation. Sie tragen auch zu effizienteren Prozessen innerhalb der Klinik, aber auch über Sektorengrenzen hinweg bei – von der digitalen Übermittlung des Arztbriefes über Terminbuchungen bis zur Menü-Wahl im Krankenhaus. „Damit werden medizinische, pflegerische und administrative Prozesse im Krankenhaus effektiv entlastet und die Versorgungsqualität erhöht“, ist Oliver Gapp überzeugt.

Mit einer digitalen Anamnese können relevante Patientendaten bereits vor dem Klinikaufenthalt erfasst und wichtige Informationen zur Verfügung gestellt werden. Die für eine gute Patientenversorgung notwendigen strukturierten Daten stehen Ärzten, Pflegenden, Therapeuten und der Klinikverwaltung so frühzeitig zur Verfügung. „Das erleichtert nicht nur das Arzt-Patienten-Gespräch, sondern beispielsweise auch die Pflegeplanung“, erklärt Alexander Wahl, Partnermanager bei Thieme Compliance, einem der führenden Systemanbieter für Patientenaufklärung und -kommunikation.

Die digitale, automatisierte Dokumentation aller pflegerischen und therapeutischen Maßnahmen soll Pflegende und Ärzte gleichermaßen entlasten, Versorgungsprozesse verschlanken und zu einer höheren Behandlungsqualität beitragen. Einheitlich strukturierte Daten und interoperable Schnittstellen sind hierfür eine wesentliche Voraussetzung.

Mit dem KHZG möchte der Gesetzgeber zudem insbesondere die informationstechnische Ausstattung der Notaufnahmen verbessern. Digital erfasste Notfallprotokolle, die direkt aus dem Rettungswagen über eine interoperable Schnittstelle an das Krankenhaus übermittelt werden, ermöglichen beispielsweise die Bereitstellung der passenden Ressourcen und Vorbereitung notwendiger Maßnahmen ohne Zeitverlust.

„Eine gute IT-Architektur, strukturierte Daten, kluge Systeme mit interoperablen Schnittstellen, basierend auf einem schlüssigen Gesamtkonzept, sind die Voraussetzung für durchgängige und ressourcenschonende digitale Prozesse“, so Oliver Gapp.  „Thieme will mit seinen digitalen Lösungen und Services dazu beitragen, Kliniken zu entlasten und gleichzeitig die Versorgungsqualität zu erhöhen.“

Terminhinweis für alle Interessierten:

Web-Seminar „Durchstarten mit dem KHZG: Gemeinsam fit für die digitale Zukunft
Donnerstag, 25. Februar 2021, 11:00 – 12:00 Uhr und 15:00 – 16:00 Uhr

Anmeldung www.thieme-compliance.de/web-seminare oder direkt auf https://attendee.gotowebinar.com/rt/832340610729919247?source=PR

 

Experten in der Thieme Gruppe:

Oliver Gapp, Senior Vice President Patient Care bei Thieme:

Oliver Gapp studierte Volkswirtschaftslehre und promovierte im Bereich der Gesundheitsökonomie. Er hat ein Unternehmen gegründet, war langjährig als Dozent tätig und verantwortete zuletzt als Unternehmensbereichsleiter Versorgung und Gesundheitsökonomie die Leistungsausgaben der mhplus Betriebskrankenkasse. Seit Februar 2020 leitet er das strategische Geschäftsfeld Patient Care bei Thieme. Dabei gefällt ihm vor allem, dass er mit seinen Teams die Angebote und Informationsprozesse so gestalten und weiterentwickeln kann, dass sie die verschiedenen Akteure in der Patientenversorgung bestmöglich unterstützen und damit zu einer besseren Medizin und mehr Gesundheit im Leben beitragen.

Alexander Wahl, Partnermanager bei Thieme Compliance:

Eigentlich wollte Alexander Wahl Journalist werden. Dass der Politikwissenschaftler und Betriebswirt seit 12 Jahren im Bereich Medizin tätig ist, war eher Zufall. Oder auch glückliche Fügung! Denn Alexander Wahl denkt sich mit Leidenschaft in neue Themenfelder ein. Er liebt es, Menschen zusammenzubringen, über Prozesse nachzudenken und nach Lösungen zu suchen, die für die verschiedenen Beteiligten eines Systems bestmöglich funktionieren. Hierbei kommen ihm auch seine Technikaffinität und seine „rheinische Natur“, wie er selbst sagt, zugute. Seit 2016 engagiert sich Alexander Wahl als Partnermanager bei Thieme Compliance.

Michael Robering, Key Account Manager bei Thieme Compliance: 

Seit 30 Jahre beschäftigt sich Michael Robering mit Prozessen im Gesundheitswesen. Nach seiner Ausbildung und Tätigkeit als Sozialversicherungsfachangestellter bei der BARMER GEK wechselte er 2005 in die Verlagsbranche. Seit 2011 begleitet er als Key Account Manager bei Thieme Compliance Einkaufsgemeinschaften, Klinikträger und -ketten bei Themen der digitalen Patientenaufklärung. Dabei begeistert ihn vor allem die stetige Verbesserung der Arzt-Patienten-Kommunikation.

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