• Katrin Siems und Alexander Stein bei der Vertragsunterzeichnung © Thieme / A. Stein'sche Mediengruppe

    Die A. Stein'sche Mediengruppe übernimmt die Aktivitäten von frohberg. Thieme Geschäftsführerin Katrin Siems mit Alexander Stein bei der Vertragsunterzeichnung. © Thieme / A. Stein'sche Mediengruppe

     

Thieme gibt frohberg Aktivitäten an A. Stein‘sche Mediengruppe ab

Stuttgart/Berlin/Werl, Dezember 2020 – Zum 1. März 2021 übernimmt die A. Stein’sche Mediengruppe die Aktivitäten von frohberg, dem medizinischen Fachinformationsdienstleister, der seit den 80er Jahren zur Thieme Gruppe gehört. Die frohberg Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden von der Stein‘schen Mediengruppe übernommen. Die heutige frohberg Geschäftsführerin Elisabeth Straßmeir tritt neben Alexander Stein in die Geschäftsführung mit ein. Thieme treibt mit diesem Schritt seine strategische Fokussierung voran.

frohberg ist darauf spezialisiert, für Krankenhäuser und Pflegeschulen die für sie relevanten Fachinformationen zur Verfügung zu stellen. In den letzten Jahren hat der Fachinformationsdienstleister darüber hinaus auch verschiedene digitale Informationsprodukte entwickelt. Damit passt frohberg ideal zu der seit dem Jahr 1713 am Markt aktiven Mediengruppe Stein, die nicht nur Buchhandlungen betreibt, sondern auch Verlagsservices, Seminare oder eProcurement anbietet und einen besonderen Schwerpunkt in der Fachinformation hat.

Da die frohberg-Aktivitäten weitergeführt werden sollen, wird die Stein’sche Mediengruppe auch die rund 30 frohberg-Mitarbeitenden am Standort Berlin übernehmen und ausbauen. Elisabeth Straßmeir, seit dem Jahr 2000 Geschäftsführerin bei frohberg, wird darüber hinaus in der Stein’schen Mediengruppe in die Geschäftsführung von frohberg eintreten. Damit ist in vielerlei Hinsicht für die Kontinuität der Geschäftsaktivitäten gesorgt. Auch Thieme und die Stein’sche Mediengruppe werden weiterhin eng zusammenarbeiten – zum Beispiel im Rahmen der Betreuung von medizinischen Fachkongressen. 

„Wir freuen uns, dass die sehr vertrauensvollen Gespräche, die wir mit Alexander Stein in den letzten Monaten führen konnten, nun diesen für beide Seiten erfreulichen Abschluss finden. Uns war es vor allem wichtig, den frohberg Mitarbeitenden eine neue, aussichtsreiche Perspektive für die Zukunft sichern zu können“, betont Thieme Geschäftsführerin Katrin Siems. Thieme fokussiert sich damit künftig noch mehr auf die Umsetzung der eigenen Strategie. Im Mittelpunkt steht der Ausbau elektronischer Angebote und Services als digitaler Gesundheitsdienstleister in den Geschäftsfeldern Education, Science, Patient Care und Consumer Health. 

Die Stein’sche Mediengruppe konnte in den letzten Jahren mit zahlreichen Übernahmen ihr Portfolio erfolgreich ausbauen – insbesondere im Bereich der Fachinformation. „Ich bin mir sicher, dass die Leistungen von frohberg und die Kompetenz der frohberg Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ideale Voraussetzungen schaffen, damit wir künftig nun auch für unsere Kunden in der Medizin noch attraktivere Lösungen und Services anbieten können“, betont Alexander Stein, der in 9. Generation das Familienunternehmen führt. „Auch scheinen das Zwischenmenschliche und die Chemie zwischen frohberg und der Stein’schen Mediengruppe sehr gut zu passen“, so Stein weiter.

Die Mediengruppe Stein erweitert mit der frohberg-Übernahme ihren Umsatz um weitere rund 10 Mio. Euro und wächst damit auf ein Umsatzvolumen von insgesamt 50 Millionen Euro. Die Thieme Gruppe hatte sich zum Verkauf der frohberg Aktivitäten aus strategischen Gründen entschieden. Sie machte zuletzt einen Umsatz von 161 Millionen Euro.  

Die A. Stein’sche Mediengruppe

Die A. Stein‘sche Mediengruppe, familiengeführt seit 1713, gehört zu den führenden deutschen Buchhandelsunternehmen. Als Fachinformationsdienstleister im B2B-Bereich, mit stationären Sortimentsbuchhandlungen und einem anspruchsvollen B2C-Online-Angebot, deckt die Mediengruppe das gesamte buchhändleri-sche Spektrum ab. Seit über 300 Jahren treibt die A. Stein’sche Mediengruppe das Motto „Wer nicht voran geht, der geht zurück“ an.
 

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