Vorbeugen, lindern, heilen – die medizinische Sicht

Redemanuskript von Dr. med. Ernst Walter Henrich, Arzt, Ernährungsexperte, Veganer


Wesentliche Aspekte und Fragen zum Veganismus

Seit etwa 1996 ernähre ich mich vegan. Zum Veganismus kam ich durch meinen Hund Felix. Von 1993 bis 2012, also für 19 Jahre, war er mein Begleiter. Durch ihn entwickelte ich eine Art Sensibilität für Tiere. Dadurch dachte ich auch über sogenannte „Nutztiere“ nach. Zwangsläufig beschäftigt man sich dann auch mit Tierprodukten und ihren Folgen, wie zum Beispiel den gesundheitlichen Aspekten. Ernährung oder gar Prävention durch gesunde Ernährung war und ist so gut wie kein Thema im Medizinstudium. Die Behandlung von Erkrankungen ist die Geschäftsgrundlage von Medizin- und Pharmaindustrie. Mit Vorbeugung und gesunden Menschen können kein Arzt und kein Pharmakonzern überleben.

Ich setzte mich daher selbst mit der wissenschaftlichen Ernährungsforschung, ihrer Literatur und ihren Studien auseinander. Sehr schnell kam ich zu der Erkenntnis, dass die Beweislage über die gesundheits-schädigenden Wirkungen aller Tierprodukte erdrückend ist.

Kurz nachdem ich Vegetarier geworden war, setzte ich dann auch noch sämtliche Tierprodukte ab. Meine Leistungsfähigkeit und mein Wohlbefinden nahmen deutlich zu, obwohl ich als lebenslang Sporttreibender und ehemaliger Leistungssportler nie über mangelnde Fitness klagen konnte. Auch mein Hund Felix wurde übrigens vegan ernährt. Daher auch sein hohes Alter von 19 Jahren.

Zu dieser Zeit kam ich zu der wunderbaren Erkenntnis, dass mein ethisches Empfinden für Tiere und meine gesundheitlichen Ambitionen keinen Widerspruch darstellten. Ganz im Gegenteil war eine Ethik der Gewalt-losigkeit zugleich mit immensen gesundheitlichen Vorteilen für mich selbst verbunden. Tierprodukte wie Fleisch, Milch, Milcherzeugnisse und Eier sind immer mit Gewalt, Qualen und Tod verbunden. Damit nicht genug:

• Mindestens 51 Prozent der klimaschädlichen Treibhausgase werden durch Erzeugung von Tierprodukten verursacht.
• Täglich sterben etwa 40 000 Kinder an Hunger, während circa 40 Prozent der weltweit gefangenen Fische, circa 50 Prozent der weltweiten Getreideernte und circa 90 Prozent der weltweiten Sojaernte an die „Nutztiere“ verfüttert werden.
• Tierprodukte sind die Hauptursache für tödliche chronische Leiden wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht, Diabetes, Alzheimer und so weiter.

Ist es nicht völlig verrückt, Tiere wegen eines Gaumenkitzels zu quälen und dadurch die schlimmsten Erkrankungen und alle anderen Folgen in Kauf zu nehmen?

Ich möchte Sie auf zwei Koryphäen in der Medizin und den Ernährungswissenschaften aufmerksam machen. Professor Dr. T. Colin Campbell von der Cornell Universität.

Professor Campbell ist einer der anerkanntesten und renommiertesten Ernährungswissenschaftler weltweit. Deshalb wurde er auch zum Leiter der sogenannten „China Study“ ernannt, der größten jemals durchgeführten wissenschaftlichen Untersuchung über den Zusammenhang von Ernährung und Krankheit bzw. Gesundheit. Diese Studie ging über fast vier Jahrzehnte und wurde mit chinesischen und amerikanischen Steuergeldern finanziert und deshalb auch besonders genau von staatlichen Stellen geprüft. Prof. Campbell hat ein Buch über Ernährung mit dem Titel „China Study“ veröffentlicht, welches in englischer und deutscher Sprache erschienen ist.

Aus dieser Publikation einige Zitate:

• „Diejenigen Menschen, die die meisten Nahrungsmittel tierischen Ursprungs zu sich nahmen, litten am meisten unter chronischen Erkrankungen. Sogar relativ kleine Nahrungsmittelmengen tierischen Ursprungs waren mit nachteiligen Wirkungen assoziiert. Diejenigen Menschen, die den größten Nahrungsmittelanteil pflanzlichen Ursprungs zu sich nahmen, waren am gesündesten und tendierten dazu, keinerlei chronische Erkrankungen zu haben.“
• „Welches Protein erwies sich durchweg stark und nachhaltig als krebserregend? Kasein, das 87 Prozent des in der Kuhmilch enthaltenen Proteins ausmacht, förderte alle Stadien des Krebswachstums.“
• „Nährstoffe aus Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs steigerten das Tumorwachstum, während Nährstoffe aus pflanzlichen Nahrungsmitteln die Tumorentwicklung reduzierten.“
• „Die enge Verbindung einer tierproteinreichen, fettreichen Ernährung mit Sexualhormonen und einer frühen Menarche, von denen beide das Brustkrebsrisiko erhöhen, ist eine wichtige Beobachtung. Sie verdeutlicht, dass wir unsere Kinder keine Kost, die reich an Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs ist, konsumieren lassen sollten.“
• „Der Konsum tierischen Proteins war in der China Study auf überzeugende Weise mit der Krebshäufigkeit in Familien assoziiert.“
• „Die Menschen, die am meisten Tierprotein zu sich nahmen, leiden am häufigsten an Herzerkrankungen, Krebs und Diabetes.“
• „Diese Ergebnisse ... zeigen, dass Herzerkrankungen, Diabetes und Adipositas mit Hilfe einer gesunden Ernährungsweise reversibel sind, also rückgängig gemacht werden können. Andere Untersuchungen zeigen, dass verschiedene Krebserkrankungen, Autoimmunerkrankungen, der Zustand von Knochen und Nieren, das Sehvermögen und altersbedingte Hirnschäden (wie kognitive Störungen und Alzheimer) in einem überzeugenden Ausmaß durch Ernährung beeinflusst werden. Am wichtigsten ist der Umstand, dass die Ernährungsweise, die diese Erkrankungen rückgängig machte und/oder verhindern konnte, aus denselben vollwertigen pflanzlichen Nahrungsmitteln bestand, die sich sowohl in meinen experimentellen Forschungen als auch in der China Study als optimal gesundheitsfördernd erwiesen hatten. Die Ergebnisse stimmten überein.“
• „Die jetzigen wissenschaftlichen Belege, von Forschern auf der ganzen Welt zusammengetragen, zeigen, dass die gleiche Ernährung, die für die Krebsprävention gut ist, genauso gut für die Prävention von Herzerkrankungen ist, genauso gut wie für Adipositas, Diabetes, Katarakt (Linsentrübung), Makuladegeneration, Alzheimer, kognitive Störungen, Multiple Sklerose, Osteoporose und andere Erkrankungen. Darüber hinaus kann diese Ernährung jedem nützen, unabhängig von der jeweiligen genetischen Veranlagung oder der persönlichen Disposition. Allen diesen Erkrankungen, und vielen anderen, liegt dieselbe Ursache zugrunde: Eine ungesunde, größtenteils toxische Ernährungs- und Lebensweise, die einen Überschuss von krankheitsfördernden Faktoren und einen Mangel an gesundheitsfördernden Faktoren aufweist; in anderen Worten ausgedrückt: die westliche Ernährung. In umgekehrter Richtung gibt es eine Ernährungsform, die allen diesen Krankheiten entgegen-wirkt: Eine Ernährung, die auf vollwertigen Nahrungsmitteln pflanzlichen Ursprungs basiert.“
• „Kurz gesagt handelt es sich dabei um den vielfältigen Gesundheits-nutzen pflanzlicher Nahrungsmittel und die weitgehend unbeachteten Gesundheitsrisiken von Nahrungsmitteln tierischer Herkunft, welche alle Fleischarten, Milchprodukte und Eier beinhalten.“
• „Ich war zu der Erkenntnis gekommen, dass einige unserer hoch gepriesenen Konventionen falsch sind und die wahre Gesundheit in großem Ausmaß verschleiert wurde. Am bedauerlichsten ist, dass die ahnungslose Öffentlichkeit den höchsten Preis bezahlt hat.“
• „Ich will verwirrungsstiftende Informationen beseitigen, Gesundheit wieder einfach machen und dabei meine Behauptungen auf wissenschaftliche Beweise stützen, die aus Forschungen resultieren, die von Fachleuten durchgeführt wurden.“
• „Eine der für mich persönlich erfreulichsten Erkenntnisse der Ernährungsforschung ist, dass gute Ernährung und gute Gesundheit einfach zu erreichen sind. Der biologische Zusammenhang zwischen Essen und Gesundheit ist außerordentlich komplex, aber die Botschaft ist dennoch einfach. Die Empfehlungen aller maßgeblichen Studien sind so einfach, dass ich sie in einem einzigen Satz zusammenfassen kann: Essen Sie vollwertige, pflanzliche Nahrungsmittel und reduzieren Sie den Konsum von raffinierten, mit Salzen und Fetten angereicherten Speisen auf ein Mindestmaß.“
• „Egal ob Wissenschaftler, Ärzte und politische Entscheidungsträger daran glauben, dass die Öffentlichkeit etwas ändern wird oder auch nicht, so muss der Laie darüber Bescheid wissen, dass eine Ernährung, die auf vollwertigen pflanzlichen Nahrungsmitteln basiert, bei Weitem die gesündeste Ernährungsform ist.“

Der zweite Wissenschaftler, auf den ich Sie hinweisen möchte, ist der Arzt Dr. Caldwell B. Esselstyn.

Dr. Esselstyn wurde 1994/1995 zum besten Arzt der USA ernannt. Er führte den ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton zu einer veganen Ernährung. Er schrieb das Buch „Prevent and Reverse Heart Disease“ , das bisher nur in englischer Sprache zur Verfügung steht. Dr. Esselstyn führte in den 1980er- und 1990er-Jahren eine aufsehenerregende Studie mit schwer herzkranken Patienten durch, denen durch Medikamente oder Operationen nicht mehr zu helfen war und die nicht mehr lange zu leben hatten. Alle Patienten, die sich strikt an seine fettarme vegane Ernährung hielten, überlebten nicht nur bis zur Fertigstellung seines Buches, sondern gewannen sogar ihre Gesundheit zurück.

Dr. Esselstyn erinnert in seinem Buch „Prevent and Reverse Heart Disease“ daran, dass im Alter von nur 12 Jahren 70 Prozent aller amerikanischen Kinder Fettablagerungen in ihren Arterien aufweisen, also die direkten Vorläufer einer Herzerkrankung. Dazu passt die Angabe von Professor Campbell: „Eine Untersuchung an im Krieg gefallenen amerikanischen Soldaten, die im Durchschnitt nur 22 Jahre alt waren, ergab, dass 77,3 Prozent der untersuchten Herzen ausgeprägte Anzeichen für eine Herzerkrankung aufwiesen.“ Im Alter von 22 Jahren! Und Übergewichtige und Untaugliche wurden vorher schon ausgemustert!

Für Dr. Esselstyn ist deshalb auch eine vegetarische Ernährung nicht gesund: „Der Verzehr von Fett bewirkt, dass der Körper selbst hohe Mengen an Cholesterin produziert, weshalb Vegetarier, die Öle, Butter, Käse, Milch, Eis, glasierte Donuts und gefülltes Gebäck essen, eine koronare Herzkrankheit entwickeln, obwohl sie Fleisch vermeiden.“

Dr. Esselstyn betont in allen seinen öffentlichen Auftritten und in seinem Buch, dass nur eine rein pflanzliche Ernährung ohne Tierprodukte gesund ist und Herzkrankheiten verhüten oder heilen kann. Er lehnt jede Abweichung von einer streng veganen Ernährung ab: „Der Schlüssel zum Erfolg besteht darin, auch die Details zu beachten. In unserem Programm eliminieren wir die Aufnahme aller Bausteine der Arteriosklerose vollständig. Ohne Ausnahme. Patienten müssen den Satz: ‚Ein bisschen kann nicht schaden‘ aus ihrem Vokabular und Denken streichen. Heute wissen wir, dass das Gegenteil richtig ist: Schon ein bisschen kann schaden – und schadet auch tatsächlich.“

Aber nicht nur Professor Campbell und Dr. Esselstyn betonen, dass die vegane Ernährung die gesündeste Ernährung ist, sondern eine ganze Reihe herausragender Ärzte und Ernährungswissenschaftler, wie zum Beispiel die Amerikanische Gesellschaft für Ernährung (ADA):

„Die American Dietetic Association ist der Ansicht, dass eine gut geplante vegetarische Ernährungsform, einschließlich komplett vegetarischer oder veganer Ernährungsformen, gesund sind, ernährungsphysiologisch bedarfs-gerecht sind und gesundheitliche Vorteile in der Prävention und der Behandlung bestimmter Krankheiten bieten. Eine gut geplante vegetarische Ernährungsform ist für Menschen aller Altersstufen geeignet, eingeschlossen Schwangere, Stillende, Kleinkinder, Kinder, Heranwachsende und Sportler.“

Noch deutlicher wird die amerikanische Ärztekommission PCRM: „Vegane Ernährung, die keine tierlichen Produkte enthält, ist sogar gesünder als vegetarische Ernährung. Vegane Ernährung enthält kein Cholesterin und sogar weniger Fett, gesättigte Fettsäuren und Kalorien als vegetarische Ernährung, weil sie keine Milchprodukte und Eier enthält. Die wissenschaftliche Forschung zeigt, dass die gesundheitlichen Vorteile zunehmen, wenn die Menge der Nahrung aus tierlichen Quellen in der Ernährung verringert wird, was die vegane Ernährung zur gesündesten insgesamt macht.“

Wie sieht es mit der sportlichen Leistungsfähigkeit bei veganer Ernährung aus? Vegane Ernährung stellt eine bisher nicht von allen genutzte Form der legalen Leistungssteigerung dar. Aber immer mehr Leistungssportler nutzen sie. Gerade im Ausdauerbereich wie Ultralangstreckenlauf und Triathlon wird sie von einigen der besten Athleten genutzt. Aber auch in den Kraft- und Schnellkraftdisziplinen profitieren einige Sportler bereits. Zwei Beispiele dazu:

Der erfolgreichste Leichtathlet aller Zeiten mit neun olympischen Gold-medaillen über 100 Meter, 200 Meter und im Weitsprung, Carl Lewis, lebt vegan. Der aktuelle und offiziell „stärkste Mann Deutschlands“ Patrik Baboumian ernährt sich vegan.

Aber wenn das alles so ist, wie geschildert, warum ist dies nicht alles viel bekannter in der Öffentlichkeit und wird nicht von allen Ernährungswissenschaftlern und allen Gesellschaften für Ernährung verkündet?

Ganz einfach: Weil die Öffentlichkeit durch ein System der legalen Manipulation negativ beeinflusst wird. Keiner verdient Geld daran, wenn die Bevölkerung sich gesund ernährt und gesund bleibt. Die Tierindustrie verfügt nicht nur über unvorstellbar große finanzielle Mittel, sondern wird sogar noch von der Politik mit Milliardensubventionen unterstützt! Aber nicht nur die Lobbyisten der Tierindustrie sind mit der Politik bestens vernetzt, nein, die Leute der Tierindustrie sitzen selbst direkt in den Parlamenten und den gesetzgebenden Gremien. Ernährungswissenschaftler erhalten legal gut dotierte Beraterverträge, Einladungen zu gut bezahlten Vorträgen und Aufträge zur Durchführung von Studien. Wie hoch ist wohl die Wahrscheinlichkeit, dass sich einer dieser Wissenschaftler gegen die Produkte seiner Auftraggeber ausspricht? Die Angestellten der Tierindustrie sitzen selbst sogar in den Gremien, die offizielle Ernährungsempfehlungen des Staates herausgeben. Sie alle wissen genau, wie gesundheitsschädlich zum Beispiel Milch ist. Die Studienlage ist klar und eindeutig. Und wie agiert die Tierindustrie?

Beliebteste Methode ist das Anzweifeln der Studien seriöser Wissenschaftler, die klare Fakten über die Gesundheitsschädlichkeit von Tierprodukten vorlegen. Es werden belanglose Einzelheiten einer Studie, wie zum Beispiel an der Methodik einer Studie, kritisiert. Die Kritik ist zwar völlig willkürlich an den Haaren herbeigezogen und kann meistens auch einfach widerlegt werden. Aber das Ziel der Tierindustrie ist erreicht: Jemand hat die Studie einmal kritisiert und plötzlich ist die betreffende Studie „umstritten“. Argumentiert nun irgendjemand mit einer absolut seriösen Studie, wird es immer jemanden von der Tierindustrie geben, der diese Studie einmal angezweifelt bzw. kritisiert hat. Folglich wird allem und jedem das Zauberwort „umstritten“ entgegengehalten und schon hat man mit unfairen Methoden Gegner mundtot gemacht. Der normale Bürger kann dies alles nicht durchschauen. Denn der Normalbürger setzt „umstritten“ mit „falsch“ oder „unseriös“ gleich.

Beliebt und gängig ist auch die Methode, sich einen Stoff aus einem gesundheitsschädlichen Produkt wie Milch herauszusuchen, der unbestritten auch wichtig in der Ernährung ist, und mit dieser Substanz das gesamte Nahrungsmittel manipulativ aufzuwerten. So werben die Milchindustrie und ihre Helfer seit Jahren, dass Milch wegen ihres Gehalts an Kalzium so gesund sei und starke Knochen mache. Das ist genauso absurd, als wenn ich Giftpilze als gesund propagieren würde, weil unbestritten auch gesunde Vitamine in Giftpilzen enthalten sind. Genauso wie ein Giftpilz ein akutes Gesundheitsproblem verursacht, wird Milch mit einer hohen Wahrscheinlichkeit ein chronisches, oft tödliches Leiden verursachen. Kalzium erhält man sogar noch besser aus pflanzlicher Nahrung. Zudem zeigen viele Studien, dass Fleisch und Milch wegen ihres hohen Proteingehalts sogar dafür sorgen, dass der Körper und die Knochen Kalzium verlieren. Nicht umsonst sind nach den Zahlen der WHO die Osteoporoseraten in den Ländern am höchsten, in denen am meisten Milch getrunken wird, und am niedrigsten in den Ländern, in denen am wenigsten Milch getrunken wird.

Professor Campbell fasste das System der Manipulation in seinem Buch wie folgt zusammen: „Wir wissen enorm viel über die Verbindung zwischen Ernährung und Gesundheit. Aber die wahre Wissenschaft wird unter einem Wirrwarr von unsachlichen oder sogar gesundheitsgefährdenden Informationen begraben – verursacht durch Pseudowissenschaft, Modediäten und Propaganda der Nahrungsmittelindustrie.“

Wie schwierig ist eine Umstellung auf vegane Ernährung? Auch hier gibt Professor Campbell eine gute Antwort: „Der erste Monat kann eine Herausforderung sein, aber danach wird es viel leichter. Und für viele von Ihnen wird es ein wahrer Genuss werden. Ich weiß, dass es schwer zu glauben ist, bevor man es selbst erlebt hat, aber Ihr Geschmackssinn ändert sich, wenn Sie nur pflanzliche Nahrungsmittel zu sich nehmen … Im Endeffekt ist es so, dass Sie pflanzliche Nahrungsmittel mit großer Freude und großer Befriedigung genießen werden können, wenn auch die Übergangsphase eine Herausforderung in psychologischer und praktischer Hinsicht darstellen kann. Es braucht Zeit und ein wenig Anstrengung. Vielleicht bekommen Sie von Ihren Freunden und von Ihrer Familie keinerlei Unterstützung. Aber der gesundheitliche Nutzen ist nichts Geringeres als ein Wunder. Und Sie werden überrascht sein, wie leicht es ist, wenn Sie einmal neue Gewohnheiten entwickelt haben.“


Es gilt das gesprochene Wort.
München, Oktober 2012

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