• © Daniela Sonntag, TRIAS Verlag

    Lotta flitzt durch die Wohnung.

     

Was Lotta alles kann

Stuttgart, März 2016 – Das erste Lächeln, das erste Wort und die ersten Schritte – in nur drei Jahren entwickelt sich der Nachwuchs vom hilflosen Baby zum eigenständigen kleinen Menschen. Diplom-Psychologin Aylin Lenbet erzählt in ihrem Ratgeber „Was Lotta alles kann“ (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2016), wie Lotta die Welt entdeckt, täglich etwas Neues lernt und dabei ihre Eltern herausfordert.

„Die kindliche Entwicklung ist ein enorm vielschichtiger Prozess und verläuft alles andere als geradlinig. Es folgt nicht immer lehrbuchmäßig ein Entwicklungsschritt auf den anderen. Manchmal hat man wochenlang das Gefühl, es tut sich gar nichts, dabei tut sich eine ganze Menge“, erklärt Aylin Lenbet. Als sich Lotta mit etwa einem halben Jahr im Pekip-Kurs das erste Mal spontan vom Bauch auf den Rücken dreht, ist Mutter Katrin begeistert. Lotta hingegen ist frustriert, weil ihr das Kunststück kein zweites Mal gelingen will. Bald hat sie jedoch den Dreh raus und bewegt sich die nächsten Monate rollend fort, sodass ihre Eltern schon Sorge haben, ob sie jemals krabbeln wird. Mit zehn Monaten schließlich flitzt Lotta plötzlich auf Händen und Knien durch die Wohnung, nur zwei Monate später wagt sie die ersten Schritte.

Aylin Lenbet beschreibt in ihrem Ratgeber nicht nur Lottas körperliche Entwicklung, sondern auch, wie aus ihr eine echte Persönlichkeit mit eigenem Willen, geschmacklichen Vorlieben und unbändigem Forscherdrang wird. Sie erklärt, warum ihr Schlaf so ganz anders ist als bei ihren Eltern, wie sie Bindungen aufbaut und lernt, sich durchzusetzen. Mit der Geburt von Lotta ändert sich auch das Leben von Mama Katrin und Papa Christian. Aylin Lenbet beleuchtet daher auch, wie sich das Paar parallel zu Lottas Fortschritten zu einer Familie entwickelt.

Die Autorin:

Aylin Lenbet ist Psychologin mit dem Schwerpunkt pädagogische Psychologie. Sie arbeitet als Fachberaterin für Kitas bei einem großen Träger für Kindertagesstätten und leitet ehrenamtlich einen elterninitiierten Kinder- und Schülerladen. Gemeinsam mit ihre Familie lebt sie in Berlin.

Wissenswertes: Gibt es ein Zeitfenster für die erste Bindung?

Für die Bindung an die Eltern sind die ersten Stunden nach der Geburt nicht ausschlaggebend. Die Entstehung einer Bindung ist beim Menschen kein reflexartiger Vorgang, so wie das bei einigen Tieren der Fall ist. Die Beziehung zwischen einem Kind und seinen Eltern entwickelt sich langsam und kontinuierlich, wobei vor allem die ersten sechs Monate eine Rolle spielen. Reagieren die Eltern einfühlsam und unmittelbar auf ihr Kind, bauen sie eine tragfähige und sichere Bindung auf, die es das ganze Leben bestärkt.

Buchtipp

Was Lotta alles kann
Aylin LenbetWas Lotta alles kann

Das Baby-Entwicklungsbuch von 0 bis 3 Jahre

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