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    Wann kann man Probleme allein bewältigen? Wann braucht man professionelle Hilfe? - © PhotoDisc

     

Wegweiser durch die Psychotherapie – Wie sie wirkt, wem sie hilft, wann sie schadet

Stuttgart, November 2015 – 40 Prozent aller Bundesbürger leiden im Laufe ihres Lebens an einer psychischen Störung. Dabei geraten Wahrnehmung, Verhalten, Erlebnisverarbeitung, soziale Beziehungen oder Körperfunktionen in eine kritische Situation. Was kann der Betroffene jetzt selbst für sein Wohlbefinden tun? Wo kann er sich professionelle Hilfe holen? Welche Therapieformen sind wissenschaftlich anerkannt, welche bezahlt die Krankenkasse? Die Psychotherapeuten Michael Broda und Andrea Dinger-Broda geben in „Wegweiser Psychotherapie“ (Georg Thieme Verlag, Stuttgart. 2015) eine Orientierung im weiten Feld der Psychotherapie.

Das Befinden bessert sich. Symptome verschwinden. Selbstvertrauen wächst und Beziehungen werden befriedigender: So sieht im Idealfall das Ergebnis moderner Psychotherapie aus. Der Patient ist Hauptakteur und Verantwortlicher für Veränderungen in seinem Denken, Fühlen und Verhalten. „In der Psychotherapie wird nichts mit dem Patienten gemacht. Vielmehr soll er lernen, durch eigenes Machen zu neuen Erfahrungen zu kommen“, erklären die Autoren.

Wie kommt es zu psychischen Störungen, die professioneller Hilfe bedürfen? Als Ursachen nennen Michael Broda und Andrea Dinger-Broda genetische Faktoren, frühe Kindheitserfahrungen, Traumata, Stressbedingungen oder individuelle Lernerfahrungen. In ihrem Buch stellen die Psychotherapeuten Störungsbilder und Behandlungsmöglichkeiten dar, präsentieren Denkmodelle und geben Anhaltspunkte für die Suche nach einem geeigneten Therapeuten. Sie erörtern ambulante Therapien, stationäre Behandlungsformen, Rehabilitation und Selbsthilfe. „Denn“, so die Experten, „das Ziel von Psychotherapie ist nicht in erster Linie eine Heilung, sondern die Bewältigung eines Problems oder ein neuer Umgang damit.“


Die Autoren:

Dr. phil. Dipl.-Psych. Michael Broda ist Psychologischer Psychotherapeut, Supervisor und Fachgutachter Verhaltenstherapie KBV. Er war in universitärer Forschung und Lehre sowie in der Leitung einer psychosomatischen Fachklinik tätig. Seit 1997 ist er niedergelassen in eigener Praxis. Er ist Verfasser wissenschaftlicher Publikationen, Herausgeber zweier großer Lehrbücher sowie der Zeitschrift „Psychotherapie im Dialog“.

Dr. phil. Dipl.-Psych. Andrea Dinger-Broda ist Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie), Supervisorin, Lehrtherapeutin und Dozentin an Ausbildungsinstituten. Nach Tätigkeit an den Universitäten Freiburg und Bochum war sie Leitende Psychologin an onkologischen/kardiologischen und psychosomatischen Rehabilitationskliniken. Seit 1997 ist sie niedergelassen in eigener Praxis und Leiterin des Redaktionsbüros der Zeitschrift „Psychotherapie im Dialog“.

Buchtipp

Wegweiser Psychotherapie
Michael Broda, Andrea Dinger-BrodaWegweiser Psychotherapie

Wie sie wirkt, wem sie hilft, wann sie schadet

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