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DOI 10.1055/s-00023601

PSYCH up2date

In dieser Ausgabe:

Die generalisierte Angststörung – ein Update

Sorgen und Befürchtungen sind das zentrale Element der generalisierten Angststörung (GAS). Die GAS wird in der ICD-11 deutliche konzeptionelle Veränderungen erfahren, die insbesondere der voranschreitenden klinischen und epidemiologischen Forschung Rechnung tragen. Der folgende Artikel stellt ein „Update“ unseres Beitrags aus dem Jahr 2013 dar mit Ergänzungen um aktuelle Befunde und Entwicklungen.

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Pharmakotherapie der therapieresistenten Schizophrenie

Viele schizophrene Patienten sprechen auf die Behandlung mit dem ersten Antipsychotikum nicht an, selbst bei adäquater Therapie. Oft sind mehrere Therapieversuche nötig, um die Symptomatik genügend zu verbessern. Je nach Ausgangslage und Zielsymptomatik (Positiv- oder Negativsymptomatik, depressive Symptome) erreicht man ein optimales Behandlungsergebnis über verschiedene Behandlungsstrategien, z. B. Dosiserhöhung, Kombination oder Augmentation.

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Psychiatrie im Nationalsozialismus: historische Kenntnisse, aktuelle Implikationen

Der Beitrag bietet eine Synthese aus den Ergebnissen der historischen Forschung zur Psychiatrie im Nationalsozialismus und einigen Implikationen für medizinethische Debatten. Thematisiert werden das Verhältnis zwischen Ärzteschaft und NS-Staat, die Bedeutung der eugenisch und ökonomisch motivierten Gesundheits- und Sozialpolitik für die Psychiatrie (Zwangssterilisation, „Euthanasie“) sowie die psychiatrische Forschung. Drei verbreitete Mythen werden entkräftet: 1. die Annahme, dass medizinische Verbrechen das Resultat einer irrationalen, der Medizin von außen aufgezwungenen Politik gewesen seien; 2. die Annahme, dass die Zwangssterilisationen und Patiententötungen nichts mit den zeitgenössischen Standards von medizinischem Handeln zu tun gehabt hätten und 3. die Annahme, dass die ethisch unakzeptablen Forschungsaktivitäten von Psychiatern nichts zu tun hatten mit dem zeitgenössischen Standard der biomedizinischen Wissenschaften. Es wird die These formuliert, dass die Grenzüberschreitungen zwischen 1933 und 1945 nicht spezifisch für die Zeit des Nationalsozialismus waren, sondern lediglich eine extreme Manifestation von Potenzialen, die in der modernen Medizin generell angelegt sind.

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Akutbehandlung des Alkoholentzugs

Alkoholabhängige Patienten reagieren bei Ausbleiben der Alkoholzufuhr mit einer unterschiedlich schwer ausgeprägten Entzugssymptomatik. Diese erreicht meist 48 Stunden nach Abstinenz ihr Maximum. Verschiedene Komplikationen – allen voran das Delirium tremens – gefährden den Patienten während des Entzugs. Die Behandlung kann (teil-)stationär oder in geeigneten Fällen ambulant durchgeführt und medikamentös unterstützt werden.

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