12 Jahre Kompetenznetz Schizophrenie: Ergebnisse und Perspektiven

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    Vernetzte Forschung für den Menschen – Rahmenbedingungen für die Gründung des Kompetenznetzes Schizophrenie

     

Das Kompetenznetz Schizophrenie (KNS) geht auf eine Ausschreibung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Jahr 1997 zurück. Darin wurde die Förderung von Forschungsnetzen zu Erkrankungen in Aussicht gestellt, die durch hohe Morbidität und Mortalität gekennzeichnet sind. Strukturelle und inhaltliche Ziele dieser Ausschreibung waren eine bessere Vernetzung der wesentlichen Einrichtungen der Forschung untereinander (horizontale Vernetzung) sowie mit qualifizierten Einrichtungen der Routineversorgung (vertikale Vernetzung), um hierauf aufbauend die Versorgung und die Lebensqualität der jeweiligen Patienten zu verbessern.

Das KNS ist eines der neun Kompetenznetze, die im Jahr 1999 aufgrund dieser ersten Ausschreibung aus insgesamt 160 Antragsskizzen aus dem Gesamtgebiet der Medizin zur Förderung ausgewählt wurden. Wesentlicher Hintergrund dieser Ausschreibung war die Erkenntnis, dass in der Medizin neue Ergebnisse aus der Forschung nur unzureichend in die Praxis transferiert und Probleme der Versorgung, die einer wissenschaftlichen Aufarbeitung bedürfen, nur unzureichend von der Forschung rezipiert wurden. Speziell im Bereich der Psychiatrie zeigte sich dieses allgemeine Problem klinischer Forschung bereits darin, dass Forschungsaktivitäten aufgrund von historischen Entwicklungen schwerpunktmäßig auf die Universitätskliniken und -institute beschränkt und nur vereinzelt Forschungskompetenzen auch in psychiatrischen Fachkliniken vorhanden waren.

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Aus der Zeitschrift: Fortschritte der neurologischen Psychiatrie 04/2014