Archiv 2013

In unserem Archiv haben Sie Einblick in die bereits erschienenen Beiträge und Artikel rund um den Fachbereich der Psychiatrie und Psychotherapie aus dem Jahr 2013.

Trauma – Antiallergikum reduziert aversive Gedanken

Wissenschaftler haben einen Zusammenhang zwischen bestimmten Genen und einem überdurchschnittlichen Erinnerungsvermögen für traumatische Ereignisse gefunden, die mögliche Angriffspunkte bei der medikamentösen Behandlung von Trauma-Patienten sein könnten.

Psychische Störungen mindern die Lebenszufriedenheit stärker als körperliche Erkrankungen

Menschen mit psychischer Erkrankung sind in ihrer Lebenszufriedenheit stärker beeinträchtigt als Menschen mit körperlichen Gebrechen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Arbeitsgruppe um Richard Layard, „Center for Economic Performance” in London.

Lithium schützt bei unipolaren und bipolaren affektiven Störungen vor Suizid

Das Suizidrisiko ist bei affektiven Störungen mit 6 – 10 % in etwa 10-mal höher als in der Allgemeinbevölkerung. Der suizid-präventive Effekt von Lithium ist bereits seit Langem bekannt und wurde auch in Metaanalysen bestätigt.

DGPPN: Prävention im Fokus

Psychische Erkrankungen sind mit 40 Millionen Arbeitsunfähigkeitstagen pro Jahr der zweithäufigste Grund für Krankschreibungen und machen sogar die häufigste Ursache für Frühberentungen aus. Was wird dagegen unternommen?

Magersüchtige Fliegen durch Methamphetamin?

Der Konsum von Methamphetamin kann erhebliche gesundheitliche Folgen haben. Bilder stark abgemagerter Menschen prägen bereits Antidrogen-Kampagnen. Fruchtfliegen verhungerten sogar nach der Gabe von Methamphetamin. Weshalb erfahren Sie hier.

Nehmen Depressionen zu?

Auf eine Zunahme der Häufigkeit von Depressionen deuten die Daten der Krankenkassen, die eine Steigerung der Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund von Depression ausweisen, und auch die Statistiken der Rentenversicherungsträger hin.

Weisen Schlafstörungen auf progrediente neurologische Erkrankungen hin?

Schlafstörungen können möglicherweise ein frühes Zeichen einer fortschreitenden neurologischen Erkrankung sein. Das lässt eine Pilotstudie an der Gedächtnisambulanz der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Berliner Charité vermuten.

Antipsychotika – Ranglisten zeigen klinisch relevante Unterschiede

Welche Antipsychotika bei der Behandlung von Schizophrenie bevorzug eingesetzt werden sollten ist bislang umstritten. Nun wurden 15 Antipsychotika bezüglich der Wirksamkeit, des Risikos für einen Therapieabbruch und ihrer Hauptnebenwirkungen verglichen.

Berufliche Chancen für Menschen mit psychischer Erkrankung verbessern

Menschen mit einer schweren psychischen Erkrankung sind häufiger arbeitslos und auch häufiger frühberentet als der Durchschnitt der Bevölkerung. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Bundesgesundheitssurveys DEGS. Was kann dagegen unternommen werden?

Fantasiereisen - Eine hilfreiche Technik bei zahlreichen Störungsbildern

Fantasiereisen sind Vorstellungsübungen und gehören zu den imaginativen Verfahren. Sie haben innerhalb der Psychotherapie eine lange Tradition, sind keiner bestimmten Therapierichtung zuordenbar und universell bei vielen Störungsbildern einsetzbar.

Sozialpsychiatrie kann als eigenständiges Gebiet abgeschafft werden – Pro & Kontra

Die Wissenschaft, die sich systematisch mit der Bedeutung von sozialen, kulturellen sowie Umgebungsfaktoren in weitestem Sinn für seelische Gesundheit und Krankheit befasst wird nun auf den Prüfstand gestellt.

Autismus – Mentale Retardierung durch In-vitro-Fertilisation?

Zahlreiche Paare kommen durch In-vitro-Fertilisation (IVF) doch noch zu ihrem Wunschkind. Doch wie steht es um die neurologische Entwicklung dieser Kinder? Erhöht die IVF eventuell das Risiko für Autismus oder mentale Retardierung?

Gestörtes Begehren: Therapie bei pädophiler Störung

Lesen Sie hier das Interview mit Prof. Peer Briken, Direktor des Instituts für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie des Uniklinikums Hamburg-Eppendorf und Leiter des Projekts „Prävention sexuellen Kindesmissbrauchs “ in Hamburg.

Depressionen: Frauen erkranken weit häufiger als Männer

Epidemiologische Studien der vergangenen Jahre haben ergeben, dass die Prävalenz der Depression bei Frauen weitaus höher ist als bei Männern. Die Gründe für den Unterschied sind komplex. Erfahren Sie mehr.

Krebserkrankung der Eltern – Wie kommen Kinder mit der Belastung klar?

Wenn Eltern an Krebs erkranken, erhöht sich beim Nachwuchs das Risiko für eine problematische Entwicklung. Doch wie gehen Jugendliche mit der Krebserkrankung der Eltern um? Wie sehen ihre Coping-Strategien aus?

Psychotherapie bei paraphilen Störungen

Über kaum einen anderen Bereich des menschlichen Empfindens wird so emotional gestritten, wie um die Sexualität. Wo beginnt ein sexuelles Problem und wann ist es eine Störung? Lesen Sie hier über verschiedene Störungen und entsprechende Therapieansätze.

Wo die Liebe hinfällt

Die Palette sexueller Neigungen ist so bunt wie die Gesellschaft. Doch wo endet die Varianz der Norm? Bei welchem Verhalten muss man von Krankheit sprechen? Und wann wird es gefährlich?

Transgender, Transsexualität und Geschlechtsdysphorie

Stimmt das Geschlechtsidentitätserleben nicht mit den Geschlechtsmerkmalen des Körpers überein, spricht man von Geschlechtsinkongruenz. Welche Entwicklungen in Diagnostik und Therapie gab es in den letzten Jahren?

Psychologische Beratung und Psychotherapie bei ungewollter Kinderlosigkeit

In dem Beitrag wird kritisch die Schätzung der Häufigkeit ungewollter (und gewollter) Kinderlosigkeit diskutiert. Die Indikation und die Ziele psychosozialer Hilfen und deren Effektivität bilden einen weiteren Schwerpunkt.

Pharmakotherapie von Anorexia nervosa und Bulimia nervosa: State of the Art

Die vorliegende Übersicht fast den gegenwärtigen, leitlinienorientierten Kenntnisstand zusammen.

Zusammenhang zwischen Migrationsstatus und Depressionen bei Älteren

Eine Untersuchung mit signifikanten Ergebnissen.

Es gibt Suizidwünsche, die sich nicht dadurch aus der Welt schaffen lassen, dass sie pathologisiert werden

Michael de Ridder befasst sich im Gespräch mit Bettina Wilms und Maria Borcsa mit ärztlich assistiertem Suizid. Lesen Sie hier das komplette Interview.

„Burnout“ statt „Depression“ – eine Strategie zur Vermeidung von Stigma?

Die Verwendung der Bezeichnung Burnout für eine Depression hat deutlich zugenommen. Ein Burnout ist im Vergleich zu einer Depression mit einer etwas geringeren Ablehnung verbunden.

Die Last der frühen Geburt

Dass Frühgeburtlichkeit das spätere Schizophrenierisiko erhöhen kann ist bekannt. Doch sind solche Risiken tatsächlich spezifisch oder erhöhen perinatale Probleme allgemein das Risiko für psychische Erkrankungen?

Typisch männlich – typisch weiblich: geschlechtsspezifische Entwicklung

Die Konzepte von Persönlichkeit, Krankheit und Therapie beziehen sich häufig auf geschlechtsneutrale „Menschen“, obwohl sie für Männer und Frauen sehr unterschiedlich beschrieben werden müssten. Warum? Das erfahren Sie hier!

Die Bewältigung von Angst

Angst entsteht unter dem Druck des Ungelebten, der nicht realisierten und nicht erprobten Möglichkeiten. Entsprechend der Vielzahl von ängstigenden Situationen gibt es zahlreiche Bewältigungsmöglichkeiten.

Suizidalität

Obwohl Suizidalität und Depression häufig miteinander verbunden sind, ist das eine nicht die zwangsläufige Folge des anderen. Doch was bewegt Menschen dazu, das Bedürfnis zu haben, sich das Leben zu nehmen?

Wahres Glück kommt von innen?

Ärzte wollen Menschen helfen. Und immer klarer wird: Positive Gefühle sind ein wichtiges Medikament. Sind die Patienten glücklich, ist der Arzt glücklich. Und umgekehrt. Denn Glück steckt an. Lassen auch Sie sich anstecken!

Zwangsmaßnahmen auf psychiatrischen Akutstationen

Nach aktueller Studienlage werden in Europa und den USA bis zu ein Drittel aller aufgenommenen Patienten auf psychiatrischen Akutstationen Zwangsmaßnahmen wie Isolation, Fixierung oder parenteraler Medikation ausgesetzt.

Morbus Herzeleid: Das Broken-Heart-Syndrom

Liebeskummer und Schicksalsschläge fühlen sich an, als ob einem jemand das Herz herausreißt. Ein „gebrochenes Herz“ ist nicht nur ein emotionales Problem. Man kann sogar daran sterben.

Tipps zur Optimierung unserer geistigen Leistungsfähigkeit

Wenn man sich nicht erinnert oder etwas beim Einkaufen vergisst, ist das normalerweise kein Hinweis auf eine beginnende Demenz, sondern typischerweise nur eine normale Gedächtnisschwäche. Doch wie kann man seine geistige Leistungsfähigkeit optimieren?

Konfliktbewältigungsstrategien bei Patienten mit somatoformen Störungen

245 Allergie-Abklärungspatienten wurden mit dem SKID-Interview zu somatoformen Störungen untersucht und bearbeiteten den Fragebogen zu Konfliktbewältigungsstrategien (FKBS). Lesen Sie, was sich hierbei herausstellte.

Diagnostische Klassifikation der Angst

Mit Blick auf die Angstsymptomatik wurden unterschiedliche Angststörungen (nach ICD-10) formuliert. Beim Vorherrschen körpernaher Ängste müssen nunmehr Diagnosen aus der Gruppe der somatoformen autonomen Störungen gewählt werden.

Wie werden Emotionen erfahren?

Ein großer Teil allen psychischen Geschehens ist in emotionale Prozesse eingebunden. Es gibt keine psychische oder psychosomatische Störung, die sich nicht auch als emotionale Störung beschreiben ließe. Doch wie werden Emotionen erfahren?

Schlafstörungen und Suizidalität: Zusammenhänge und klinische Bedeutung

Weltweit sterben fast eine Millionen Menschen jährlich an Suizid, in Deutschland etwa 10 000 Menschen. Klinische und epidemiologische Studien verweisen zunehmend auf eine Verbindung zwischen Schlafmangel und Schlafstörungen mit Suizidalität.

Kampf gegen Magersucht: Neue Psychotherapien zeigen in einer aktuellen Studie nachhaltige Wirkung

Magersucht ist die psychische Erkrankung mit der höchsten Sterblichkeitsrate: Unbehandelt sterben etwa fünf von 100 der Patienten innerhalb von zehn Jahren. Doch wie lässt sie sich bekämpfen?

Elektrokonvulsionstherapie als Ultima Ratio in der Behandlung der Depression?

Der Einsatz der Elektrokrampftherapie zur Behandlung therapieresistenter depressiver Erkrankungen wird durch verschiedene Leitlinien empfohlen. Die Studie untersucht, welche Patienten tatsächlich in der Praxis zu einer EKT-Behandlung zugewiesen werden.

Psychische Gesundheit und Arbeit

Veränderungen in der Arbeitswelt, wie die zunehmende Flexibilisierung, erfordern heute einen genaueren Blick auf arbeitsplatzbezogene psychosoziale Belastungen und ihre Folgen.

Wo ist der Fortschritt?

Erörterung über die Fortschritte – im Sinne von effektiven Behandlungen für die Patienten – die seit 1952 in der Psychiatrie errungen werden konnten.

Arbeitslosigkeit und Suchtverhalten

Die Studienergebnisse der letzten 20 Jahre für Sie zusammengefasst.

Psychose - Medikamente schuld an sexueller Dysfunktion?

Für die sexuelle Dysfunktion bei psychotischen Störungen werden häufig Medikamente verantwortlich gemacht. Dass die Störung jedoch ein Symptom der Erkrankung selbst sein kann, zeigte nun eine neue Studie.

Kindheitstrauma - Auswirkungen bis ins Erwachsenenleben

Das Erleben von Missbrauch und Verwahrlosung in der Kindheit und eine darauf folgende Betreuung in Heimen oder Pflegefamilien hinterlässt Spuren bis ins Erwachsenenleben.

Gewichtsreduktion durch Verhaltenstherapie bei psychisch Kranken?

Bedingt durch appetitsteigernde Nebenwirkungen der meisten Psychopharmaka ist die Inzidenz von Übergewicht bei psychisch Kranken besonders hoch. Doch jetzt wird Hilfe geboten.

Videoüberwachung in der Psychiatrie – Pro & Kontra

Patienten in geschlossenen Abteilungen mit Videokameras zu überwachen, ist eine weitverbreitete Praxis in psychiatrischen Kliniken. Ist dies tatsächlich notwendig oder lediglich ein Verstoß gegen die Grundsätze des Datenschutzes?

Postpartale Depression - Präventionsprogramm für jugendliche Erstgebärende

In den USA bekommen jährlich 400 000 Schwangere unter 20 Jahren ihr erstes Baby. 25-36 % dieser Frauen erkranken an einer postpartalen Depression - oft mit schweren Folgen für Mutter und Kind.

Internetsucht - Unmittelbare psychologische Effekte der Internetnutzung

Internetsucht wird mittlerweile als psychische Erkrankung angesehen, die viele Bereiche des persönlichen Lebens beeinflusst. M. Romano et al. haben die Auswirkungen untersucht.

Gutes Familienleben schützt vor Angst und Depression

Ängste und Depressionen treten häufig gemeinsam auf. Schon Jugendliche sind betroffen - insbesondere Mädchen. Welche Faktoren Jugendliche vor diesen Beschwerden schützen, haben M. Skrove et al. untersucht.

Ist die Seele erkrankt oder das Gehirn?

Heutzutage sind psychische Störungen in den Augen vieler biologisch orientierter Psychiater vor allem ein: Erkrankungen des Gehirns. Doch die Behandlung mit Medikamenten hat sich in den letzten 30 Jahren kaum verbessert.

Suchtmedizin: Mehr Ärzte für die Substitutionsbehandlung benötigt

Die Substitutionsbehandlung Drogenabhängiger hat immer noch ein schlechtes Image, doch gerade diese Therapieform ist sehr erfolgreich. Suchtmediziner möchten nun über diese Behandlung informieren, um ein positiveres Bild zu zeichnen und Ärzte zu gewinnen.

Präoperative Ängste und Depressionen - Psychotherapieindikation bei chirurgischen Patienten

Es ist nicht immer nur eine vorübergehende Angst vor der Operation selbst, die die Patienten belastet. Oftmals stecken schwerwiegende psychische Ursachen dahinter.

„Besser als Gefängnis“

Der Forensiker Norbert Nedopil im Interview über Fehldiagnosen in der Psychiatrie – und die Frage, warum der Fall Mollath eine Wende im Umgang mit psychisch kranken Straftätern auslösen könnte.

„Stimmen haben es befohlen“

Was, wenn sich herausstellt, dass Mörder psychisch krank - schizophren - sind? Sind sie aufgrund der Schizophrenie direkt schuldunfähig?

Sterben - wie fühlt sich das an?

Wir verdrängen ihn gern. Aber er kann hinter jeder Ecke lauern: der Tod. Wir erklären, was in den Momenten rund um den letzten Atemzug im Körper geschieht.

Warum es so wurde, wie es heute ist - Das Suchthilfesystem im Wandel der Zeit

Egal ob sie erlaubt sind oder verboten – Rauschmittel sind Teil der menschlichen Daseinsbewältigung und wurden seit jeher in eine Kultur eingebettet, von der man nicht weiß, ob sie Voraussetzung oder Entschuldigung des Drogenkonsums war.

Neue Drogen und Substanzen - Crystal Meth ist kein "normales Speed"

Die Methamphetamin-Abhängigkeit gilt als ein weltweites Problem mit hohen sozialen Folgekosten. Nach Cannabis ist Methamphetamin die weltweit am häufigsten konsumierte illegale Droge. Welche Wirkung hat dies und welche Folgen können daraus entstehen?

Klüver-Bucy-Syndrom nach Herpes-simplex-Enzephalitis

Wir berichten über eine 18-jährige Frau, die als Spätkomplikation einer Herpes-simplex-Enzephalitis ein Klüver-Bucy-Syndrom entwickelte, das unter einer Carbamazepinbehandlung teilweise remittierte.

Levomethadon in der Substitutionstherapie von opioidabhängigen Patienten

Bei Patienten mit einer durch Substitution stabilisierten Opioidabhängigkeit ist das Mortalitätsrisiko um mehr als die Hälfte niedriger als bei Patienten, die sich in keinem Substitutionsprogramm befinden. Mehr dazu hier.

Geschlechtsunterschiede bei Burnout? „Frauen werden depressiv, Männer süchtig“

Hohe Ansprüche im Beruf, idealisierte Rollenbilder und unrealistische Erwartungen prädestinieren für ein Burnout-Syndrom. Nun wird erklärt, wann Männer und Frauen in ein Burnout-Syndrom geraten und wie sie wieder herausfinden können.

Es stimmt doch: Vollmond stört den Schlaf

Klagen von Menschen, bei Vollmond schlecht zu schlafen, wurden lange als Mythos oder als Hypochondrie abgetan. Schweizer Forscher haben nun allerdings nachgewiesen, dass Vollmondnächte die Schlafqualität durchaus beeinträchtigen.

DGPPN unterstreicht Notwendigkeit der Reform des Maßregelvollzugs

Das Bundesjustizministerium ist derzeit dabei, dem öffentlichen Druck nachzugeben und eine Reform des Maßregelrechts einzuleiten. Damit greift es eine bereits seit 2011 von der DGPPN erhobene Forderung auf. Erfahren Sie mehr.

Zebrafische belegen: Chronischer Stress erzeugt Depressionen und Angstzustände

Zebrafische helfen Zusammenhänge zwischen Stress, Kortisol, Depressionen und Angstzuständen zu verstehen. Forscher arbeiten mit Zebrafischen, die aufgrund einer Mutation chronisch gestresst sind und in Verhaltenstests Anzeichen einer Depression zeigen.

Schwere Depression - Hirn-Scan sagt Behandlungserfolg vorher

Eine nuklearmedizinische Untersuchung könnte Psychiatern künftig helfen, die richtige Entscheidung zur Behandlung einer schweren Depression zu treffen. Ob Medikamente oder eine Psychotherapie besser wirken kann vorhergesagt werden.

Aktiv gegen Stigmatisierung psychisch Kranker

Auch heutzutage reagieren noch viele Menschen mit Angst und Zurückweisung, wenn sie mit psychischen Erkrankungen konfrontiert werden. Die Angst vor Zurückweisung und Ausgrenzung ist für Menschen mit psychischen Erkrankungen oft eine enorme Belastung.

Gezielt die Hirnaktivität steuern

Ist es möglich, mit Licht in die Aktivitäten des Gehirns einzugreifen und gezielt die Ausschüttung von Serotonin zu beeinflussen, um somit die Hirnaktivität zu steuern?

Psychisch krank als Leistungssportler?

Psychische Erkrankungen treten bei Leistungssportlern ebenso häufig auf wie in der Allgemeinbevölkerung, werden jedoch kaum thematisiert. Denn Depressionen und Angststörungen passen nicht in das Bild des souveränen und leistungsorientierten Athleten.

Depressionen: Psychotherapie hat Vorrang vor Medikamenten

In Deutschland gehören Depressionen laut Arzneimittelreport zu den häufigsten Diagnosen, gegen die Patienten ein Psychopharmakon erhalten. Meist helfe jedoch eine Psychotherapie mehr – zumindest gegen leichte und mittelschwere Depressionen.

"Burn-out hört sich besser an als Stress"

Nach einem Test im Internet tauchen Patienten bei Ärzten auf und berichten von ihrem Burn-out. Nur: Manchmal ist's eine handfeste Depression – oder schlicht Stress. Die Unterschiede sind wichtig.

Mobbing schlägt dauerhaft auf die Gesundheit

Psychoterror in der Schule dürfe nicht länger verharmlost werden, warnen Psychologen. Eine Studie belegt, dass Mobbingopfer oft noch als Erwachsene mit gravierenden gesundheitlichen Folgen kämpfen.

Woher kommt die Angst vor Spinnen?

Spinnen sind zwar nicht besonders putzig, in unseren Breiten aber absolut harmlos. Trotzdem ruft kein anderes Tier bei vielen solch heftige Ängste hervor. Warum ist das so? Wir fragten den Psychologen Prof. Dr. Alfons Hamm von der Universität Greifswald.

Drogenbericht 2013: Das Komatrinken bleibt ein Problem

Komatrinken, Crystal, Internet – Jugendliche in Deutschland riskieren mit süchtig machenden Stoffen und Spielen massenhaft ihre Gesundheit und Lebenschancen. Das geht aus dem Drogen- und Suchtbericht 2013 hervor.

Psychisch Erkrankte werden häufiger zu Mordopfern

Psychische Erkrankungen sind etablierte Risikofaktoren für Suizid und Unfalltod. Über den Zusammenhang mit Mordfällen ist jedoch nur wenig bekannt. Dies wurde nun analysiert.

Psychische Widerstandskraft im Beruf ist trainierbar

Die psychische Widerstandskraft gegenüber Belastungen am Arbeitsplatz lässt sich trainieren. Wer es schafft, eine entsprechend gute Resilienz aufzubauen, ist besser vor psychosomatischen Beschwerden und Burn out geschützt.

Genetische Korrelationen zwischen Schizophrenie und Bipolaren Störungen

Die Schizophrenie und Bipolare Störungen scheinen sich auf einem ähnlichen genetischen Hintergrund zu entwickeln. Denn in Genomassoziations-Studien wurden enge Korrelationen zwischen den beiden psychischen Erkrankungen nachgewiesen.

Ist emotionaler Stress ein Auslöser des Alzheimer?

Akuter Stress und auch große Trauer können wahrscheinlich Auslöser einer Alzheimerschen Erkrankung sein. Das legen die Ergebnisse einer Forschergruppe nahe, die nun präsentiert wurden.

Sitzt das Gedächtnis in der Großhirnrinde statt im Hippocampus?

Der Hippocampus gilt allgemein als Speicherort für die Verknüpfung von Sinneseindrücken und damit für das Gedächtnis. Diese Lehrmeinung ist jedoch wahrscheinlich nicht korrekt. Mehr dazu hier.

Schizophrenie: Vorbeugung mit perinatal zugeführtem Cholin?

Cholin aktiviert Acetylcholinrezeptoren und fördert so die Entwicklung der zerebralen Inhibition. Nun wurde untersucht, ob perinatal zugeführtes Cholin das spätere Schizophrenierisiko positiv beeinflusst.

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