• Zwangsmedikation

    Der Verzicht auf Zwangsmedikation kann einen Anstieg von Patientenübergriffen und Zwangsmaßnahmen zur Folge haben.

     

Auswirkungen der vorübergehend fehlenden Rechtsgrundlage für Zwangsbehandlungen

Zusammenfassung

Ziel der Studie: Für 8 Monate war 2012 – 2013 in Baden-Württemberg eine Zwangsmedikation aufgrund der Rechtslage nicht genehmigungsfähig. Untersucht wurde, ob dadurch bei Patienten mit psychotischen Störungen aggressive Übergriffe, Zwangsmaßnahmen und stationäre Aufenthaltsdauer zunahmen.

Methodik: Es wurden Routinedaten von 2644 Behandlungsfällen für den betreffenden Zeitraum und den entsprechenden Vorjahreszeitraum ausgewertet.

Ergebnisse: Die Anzahl von Zwangsmaßnahmen und die Anzahl aggressiver Übergriffe nahmen signifikant zu.

Schlussfolgerung: Der Verzicht auf Zwangsmedikation hatte einen erheblichen Anstieg von Patientenübergriffen und Zwangsmaßnahmen zur Folge.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel Auswirkungen der vorübergehend fehlenden Rechtsgrundlage für Zwangsbehandlungen auf die Häufigkeit aggressiver Vorfälle und freiheitseinschränkender mechanischer Zwangsmaßnahmen bei Patienten mit psychotischen Störungen

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