• Unerwünschte Nebenwirkungen in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie – Eine Einführung und Empfehlungen

     

Unerwünschte Nebenwirkungen in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie – Eine Einführung und Empfehlungen

Zusammenfassung


Psychotherapie bei Kinder- und Jugendlichen wirkt, jedoch können auch unerwünschte Effekte auftreten. Im Kinder- und Jugendbereich ist dieses wichtige Thema bisher vernachlässigt worden, obwohl gerade Kinder und Jugendliche eines besonderen Schutzes bedürfen. Durch Therapie verursachte unerwünschte Effekte der Psychotherapie sind im Kinder- und Jugendbereich bisher nicht systematisch untersucht worden und eine entsprechende Konzeptualisierung fehlt. Ziel des vorliegenden Artikels ist es, aktuelle Klassifikationen zu unerwünschten Effekten von Psychotherapie bei Erwachsenen hinsichtlich der Übertragbarkeit auf das Kindes- und Jugendalter zu prüfen und die Besonderheiten in diesem Bereich herauszuarbeiten. Des Weiteren wird die Adaptation des Inventars zur Erfassung negativer Effekte für das Kindes- und Jugendalter vorgestellt (Kinder-INEP). Abschließend werden Maßnahmen zur Aufklärung und Vermeidung von unerwünschten, negativen Effekten in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie aufgezeigt.

 

Einleitung


„Was wirkt, kann auch schaden!“ – Negative Effekte in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
Nachdem sich die Psychotherapieforschung über mehrere Jahrzehnte primär der Wirksamkeit von Psychotherapie gewidmet hat, kamen in den letzten 15 Jahren zunehmend Stimmen auf, die forderten, die Unbedenklichkeit und möglichen negativen Effekte von Psychotherapie zu untersuchen. Zwischenzeitlich hat ein Umdenken in der Profession stattgefunden und die Untersuchung von negativen Effekten in der Psychotherapie etabliert sich als wichtiger Bestandteil der Psychotherapieforschung. So machten Befunde aus der Forschung zum Debriefing und der Routine-Psychotherapie mit Kindern deutlich, dass Psychotherapie nicht nur Gutes tut und im Gegensatz zu medizinischen Verfahren ein „weiches“ Behandlungsverfahren ohne Nebenwirkungen ist, sondern auch negative Effekte haben kann. Für das Kindes- und Jugendalter stehen viele evidenzbasierte Therapieverfahren zur Verfügung und die Wirksamkeit ambulanter kognitiv-verhaltenstherapeutischer Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen kann heute nicht mehr infrage gestellt werden.

 

Lesen Sie hier den gesamten Artikel Unerwünschte Nebenwirkungen in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie – Eine Einführung und Empfehlungen

Aus der Zeitschrift PPmP - Psychotherapie • Psychosomatik • Medizinische Psychologie

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