• Einfluss körperliche Aktivität auf die Kognition. Ist körperliche Aktivität Demenz-präventiv?

    Auch Ernährung spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle, wenn es um die Optimierung der geistigen Leistungsfähigkeit geht.

     

Tipps zur Optimierung unserer geistigen Leistungsfähigkeit

Auch Ernährung spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle

Das menschliche Gehirn wird gerne mit einem Computer verglichen. Es hat über hundert Milliarden Nervenzellen (auch Neuronen genannt), die durch etwa hundert Billionen Synapsen vielfältig miteinander verbunden sind. Während der Computer emotionslos ist, zeichnet sich unser Gehirn durch seine emotionale Abhängigkeit aus. Meine Lieblingsfächer in der Schule waren Mathe, Physik und Chemie und im Studium war ich begeistert von dem Fach Statistik. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich diese Fächer nie pauken müssen. Das Lernen in meinen Lieblingsfächern viel mir ausgesprochen leicht. In Latein oder bei der Rorschach-Diagnostik war ich dagegen trotz intensiven Paukens erfolglos, weil ich diese Fächer hasste. (Der Rorschach-Tintenkleckstest, auch Rorschach- Formdeuteversuch genannt, ist ein projektiver Test des Schweizers Hermann Rorschach (1884-1922). Er wird vorwiegend von Psychiatern angewendet, um psychische Krankheiten zu erfassen.)

 

Unser Gehirn lenkt die Wahrnehmung auf interessante Gesichtspunkte. Dadurch kann es Unmengen an Wissen speichern. Mich beeindruckt auch der riesige Erinnerungsspeicher des Gehirns. Ich erinnere mich z. B. noch gut an den Satz des Pythagoras: a²+b²=c². Das geht sicher vielen Lesern genauso. Aber dass ich aus der Statistik über viele Jahre nicht benutzte Formeln noch heute herleiten und beweisen kann, verwundert meine Studienkolleginnen und -Kollegen, die im Studium Statistik nicht als Lieblingsfach hatten.

 

Kennen Sie auch Menschen, die alle Spieler eines Fußballklubs aufzählen können, weil sie Fan des Vereins sind. Oder alle Lieder auswendig kennen, die von der englischen Rockband „The Beatles” veröffentlicht wurden. Einen Kollegen von mir bewunderte ich nicht, weil er mehrere Sprachen sprechen konnte, sondern weil er alle seine Studenten mit Namen ansprechen konnte und sogar das Geburtstagsdatum von ihnen kannte. Andere kennen viele Opern oder Operetten, Filme, Schauspieler oder Geschichtszahlen. Unser Gedächtnis speichert schöne oder interessante Erinnerungen ein Leben lang.

 

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Aus KONTUREN 3-2013