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Herzlich willkommen

Die Brücke schlagen zwischen klinischer Psychiatrie – dem psychiatrischen Alltag – und der Forschung, das ist das Ziel der Psychiatrischen Praxis. Mit wissenschaftlich hochrangigen Beiträgen in einer attraktiven Themenmischung informiert sie zu den verschiedenen Facetten der sozialpsychiatrischen Forschung und psychosozialen Versorgung. 

DOI 10.1055/s-00000062

Psychiatrische Praxis

In dieser Ausgabe:

Bewusster Verzicht auf Zwangsmaßnahmen bei anhaltendem selbstdestruktivem Verhalten

Der klinische Verlauf bei Patienten mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung, anhaltender suizidaler Kommunikation und Selbstschädigung ist häufig durch freiheitseinschränkende Maßnahmen, lange Hospitalisierung und fehlende Behandlungsbereitschaft für eine störungsorientierte Behandlung gekennzeichnet. Wir stellen den Verlauf eines 31-jährigen Mannes vor, der nach Aufklärung vor die freie Wahl zwischen einer störungsorientierten Behandlung oder einer Beendigung des stationären Aufenthalts ges...

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Qualität der psychiatrischen (Krankenhaus-)Versorgung – Perspektiven?

Deutschland hat eine vergleichsweise gute Versorgungsqualität für bestimmte Patientengruppen und gehört bezüglich der Ausgaben zur Spitze Europas. Die Differenzierung des Versorgungssystems seit der Psychiatrie-Enquete war mit einer zunehmenden Fragmentierung der Angebote verbunden. Diese Zergliederung trägt zur Fragmentierung der Beziehungen der Patienten zu ihren Behandlern und zum sozialen Umfeld bei. Das Aufnahmemanagement in Kliniken erscheint weiterhin verbesserungswürdig. Sektorenübergrei...

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Teilhabemöglichkeit, Partizipation, Inklusion und psychisches Befinden im Zusammenhang mit Ausgangsbeschränkungen aufgrund SARS-CoV-2

Ziel der Studie Untersuchung der Auswirkungen der Coronapandemie und der in diesem Zusammenhang ausgesprochenen Ausgangsbeschränkungen auf Teilhabemöglichkeiten, Partizipation, Inklusionserleben und psychisches Befinden bei Personen, die sich mit Blick auf das Vorliegen einer akuten oder chronischen psychischen Störung unterschiedlichen Gruppen zuordnen lassen.

Methodik Follow-up-Erhebung mittels Fragebogen zur Erfassung von Partizipation und sozialer Inklusion (F-INK), Index zur Messung von Einsch...

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Akzeptanz von psychiatrischen und somatischen Patientenverfügungen: ein Vergleich unter psychiatrischen Patienten und Fachpersonen *

Ziel der Studie Untersuchung der Haltung gegenüber somatischen und psychiatrischen Patientenverfügungen (PPV) in der deutschsprachigen Schweiz.

Methodik Fragebogenerhebung bei Psychiatriepatienten, Psychiatern, Psychologen, Pflegefachpersonen und Peers anhand von drei Fallbeispielen.

Ergebnisse Die Haltung gegenüber Patientenverfügungen war insgesamt positiv. Verglichen mit Professionellen (79–100 %) fand die somatische Patientenverfügung (Tumorerkrankung) bei signifikant weniger Patienten (46 %) vol...

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Der Querulantenwahn in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts: Der Fall Elsa Asenijeff (1867–1941) und die deutschsprachige psychiatrische Literatur der Zeit

Anliegen Die Schriftstellerin Elsa Asenijeff wurde 1921 unter der Diagnose Querulantenwahn entmündigt. An diesen Fall soll erinnert und hinterfragt werden, was unter dem Krankheitsbild zu dieser Zeit verstanden wurde. Damit wird ein Beitrag zur Konzeptgeschichte dieser wenig historisch aufgearbeiteten wahnhaften Störung geleistet.

Methode Das Wesentliche der ärztlichen Gutachten über Elsa Asenijeff sowie der Konzepte zum Querulantenwahn in psychiatrischen Lehrbüchern des beginnenden 20. Jahrhundert...

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Sylvia Fritsch über den Künstler Rolf DiWan

Rolf DiWan hatte ein bewegtes Leben. Angefangen mit der Jugendzeit bis hin zu seiner psychischen Erkrankung, die ihn oft in Höhen und Tiefen gebracht und sein ganzes Leben begleitet hat. Dies hat er in seinen Bildern versucht zu verarbeiten und wiederzugeben. Die Jahre, die er bei Familie Klimmek leben konnte waren für ihn eine sehr gute und schöne Zeit. Leider hat er durch eine Krebserkrankung am Schluss doch zu früh gehen müssen.

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Autismus-Spektrum-Störungen und Geschlechtsdysphorie bei Kindern und Jugendlichen: Systematisches Review zur gemeinsamen Prävalenz

Ziel Die Literatur zum gemeinsamen Auftreten von Geschlechtsdysphorie/Gendervarianz und Autismus-Spektrum-Störungen wird für das Kindes- und Jugendalter systematisch aufbereitet.

Methodik Für den Zeitraum 1946 bis Dezember 2018 wurde eine systematische Literaturrecherche durchgeführt.

Ergebnisse Von insgesamt 144 identifizierten Publikationen erfüllten 22 die Einschlusskriterien. In den inkludierten Studien wiesen 4,7–13,3 % der untersuchten Kinder und Jugendlichen mit primär diagnostizierter Geschle...

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